Welten an Drähten und wahre Namen 110, Ladies im Aether

Am gestrigen Samstag gab es geballte Frauenpower bei den Brennenden Buchstaben in Second Life..

Die lange Lesungsnacht eröffnete Sabine Schäfers mit ihrem im Roman »Himmelsmacht«. In ihrer eigenen Location Joeys Café lass sie aus ihrem in NaNoWriMo entstanden Mystery-Triller. Leider war die Tonqualität nicht ganz so gut, aber man konnte einen guten Eindruck davon gewinnen, worum es in der Geschichte ging. Fans von Mystery-Trillern sollten mal einen Blick riskieren.

Dann wurde in die phantastische Kulisse des SL-Planetariums zu einer Doppellesung von Anja Bagus und Brida Anderson gewechselt. Bastian Barbosa hat hier eine stilechte Aetherwestern-Kulisse geschaffen, in der man sich gleich in den Wilden Westen versetzt fühlte.

Hier las Anja Bagus aus Band 1 »Staub und Aether« der von Stefan Holzhauer herausgegebenen Aetherpunk-Serie »Aetherwestern«.Eine wirklich gelungene Geschichte, die sehr schön zwischen Phantastik und Realität spielte. Besonders gefallen hat mir das Spiel zwischen dem etwas blauäugigen Pinkerton-Detektiv und dem Coyoten. Beide waren sehr lebendige und sympathische Charaktere.

Den Abschluss des Abends bildete dann Brida Anderson, die sich aus dem fernen Katar über eine Handydatenverbindung meldete. Da diese dann doch etwas wackelig war, fand die eigentliche Lesung über einen MP3-Stream statt. Der Anfang ließ sich schon mal ganz gut an, aber leider hat die vorgerückte Stunde dann doch ihren Tribut gefordert und ich habe den Schluss leider verpasst. Drei Stunden am Stück waren dann doch etwas viel, um ununterbrochen konzentriert zu lauschen.

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Welten an Drähten und wahre Namen 109, der Februar SL-Schreibtreff

Nach dem ich den Januar Schreibtreff leider auslassen musste, habe ich dann doch die Gelegenheit genutzt den Februar SL-Schreibtreff im Biergarten des Kreativdorfes zu besuchen.

Wieder gut besucht gab es dieses Mal zwei Ereignisse, die ihre Schatten vorauswarfen. Zum einen die Lagerfeuerlesung zum einjährigen Bestehen der SL-Schreibgruppe am Sonntag den 08.03.2015 ab 20:00 Uhr im Garten der Hünen-Sphäre.

Dann stellte Michael K. Iwoleit seinen am Montag den 16.02.2015 startenden SL-Schreibkursus vor. Im 14-tägigen Rhythmus erwartet die Teilnehmer ein straffes Programm zur Weiterentwicklung ihrer literarischen Fähigkeiten. Genauere Details werden in Kürze auf allen einschlägigen Kanälen noch bekannt gegeben.

Aber wie immer auf dem Schreibtreff gab es einige interessante Dinge zu hören, besonders erwähnenswert war hier der Erfahrungsbericht Toms über seine LovelyBooks Leserunde.

Der nächste SL-Schreibtreff findet wieder am 1 Donnerstag des Monats statt, also am 05.03.2015. Also die Gelegenheit sich vor der Lagefeuerlesung noch den letzten Schliff zu holen 😉

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Welten an Drähten und wahre Namen 108, Martin Barkawitz liest „Sherlock Holmes jagt Hieronymus Bosch“

Martin Barkawitz liest „Sherlock Holmes jagt Hieronymus Bosch“. Und das natürlich in stilechter Kulisse, erstellt von Barlok Barbosa.

Dass Martin Barkawitz neben Jerry Cotton auch ein Faible für Historisches hat, konnten wird im letzten Jahr schon auf dem BB Ebook Event 2014 erleben in dem er aus seinem Roman „Der Schauermann“ lass.

Neben der tollen Kulisse des Hamburger Hafens, den wiederum Barlok Barbosa hat entstehen lassen, hat mich vor allem die dichte und lebendige Schilderung der damaligen Zeit begeistert.

Und als begeisterter Fan der Neuinterpretationen der Figur Sherlock Holmes und seines Partners Dr. Watson konnte ich mir natürlich auch nicht die Version von Martin Barkawitz entgehen lassen. Ein sehr historischer Sherlock, dem von Thorsten Küper, trotz Erkältung, hervorragend Leben eingehaucht wurde.

Leider war die Lesung zu schnell vorbei um einen wirklichen Eindruck von diesem Sherlock gewinnen zu können, außer das es sich lohnen könnte, mal einen intensiveren Blick in das Buch zu werfen …

Mehr Bilder natürlich wieder beim schnellsten SL-Reporter BukTom Bloch.

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Quelle: Clairediluna Chevalier

 

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Quelle: Clairediluna Chevalier

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Quelle: Clairediluna Chevalier

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Quelle: Thorsten Küper

 

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Schreiben ist Schreiben und … alles neu in 2015

Nun 2015 fing nicht wirklich gut an. Sowohl im Globalen als auch im Persönlichen. Veränderungen stehen ins Haus und was das am Ende für Auswirkungen hat, wird erst die Zukunft zeigen.

Um die Hydorgol-„Serie“ war es lange still, aber der feste Vorsatz steht: in 2015 wird es einiges Neues geben. Buch Nr.1 ist gerade in der Überarbeitung, Buch Nr.2 harrt der Veröffentlichung und Buch Nr. 3 ist gerade im Entstehen. Eine begnadete Künstlerin erstellt zudem phantastische neue Cover. Es ist noch nicht alles fertig, aber mir gefällt es.

Nun vor dem Selbstveröffentlichen hat der Gott der Schriftsteller die Recherche gesetzt. Und das ist das, womit ich mich gerade beschäftige. Wie stellt man es den nun richtig an?

Es gibt eine Menge Tipps, Webseiten und Bücher zu dem Thema. Und einige wirklich Brauchbare. Ob es was genützt hat, sieht man, wenn das Licht angeht …

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Je suis Charlie – „Charlie Hebdo“

„Je suis Charlie“ übersetzt „Ich bin Charlie“. Dieser Satz geht durch die Nachrichten und bezieht sich auf das Massaker an den Mitarbeitern der französischen Satiere-Zeitschrift „Charlie Hebdo“ an 07.01.2015.

Die Nachrichten und das Netz sind voll davon. Ein grausamer, kaltblütiger Akt der Barbarei. Maskierte und schwerbewaffnete Männer stürmen eine Zeitungsredaktion und erschießen zielgerichtet Grafiker und Redakteure. Offenbar militärisch gut ausgebildet begehen sie ihre Morde an Unbewaffneten und fliehen dann. Es folgt eine groß angelegte Jagd auf die Täter. Zwei Tage später waren die flüchtigen (mutmaßlichen) Täter gestellt und nach einem Schlusswechsel tot.

Der Schock ist groß und sitzt tief. Trotz oder vielleicht genau deswegen erhebt sich eine unglaubliche Welle der Solidarität. Die westliche Kultur und Lebensweise sind an einem empfindlichen Nerv getroffen worden und die Gegenreaktion fiel und fällt dementsprechend heftig aus. Die Gesellschaft und der sie stützende Staat funktionieren anscheinend. Natürlich krabbeln die obligatorischen Trittbrettfahrer aus ihren Löchern und fordern vehement Dinge für sich. Die Zeit scheint günstig dafür. Hilft mehr Überwachung und mehr Ausgrenzung? Nun die bestehende Überwachung und Ausgrenzung hat die Tote in Paris nicht verhindern können. Egal wie viel Energie und Zeit man da hineinsteckt, es gibt keine absolute Sicherheit. Der Tod ist einem jedem Menschen gewiss. Man stolpert, fällt die Treppe herunter und bricht sich den Hals. Wickelt man sich in Luftpolsterfolie ein, stirbt man vielleicht nicht an dem Sturz, sondern erstickt an dem, was einen vielleicht schützen sollte. Der Schutz des Lebens ist wichtig, aber es sollte immer noch lebenswert sein. Und manchmal muss man einfach Dinge wieder ausspucken an denen man sonst ersticken würde. Das ist Sinn und Zweck eines Witzes und einer Karikatur. Humor ist, wenn man trotzdem lacht, er ist überlebenswichtig. Er weist auf Missstände hin. Auf Dinge, die so nicht bleiben können. Optimalerweise so, dass man eine gemeinsame Lösung findet.

Nun manche Menschen wollen die Welt einfach nur brennen sehen. Dann ist es egal, was man sagt oder tut, irgendein Grund dafür lässt sich immer finden. Das Einzige, was man dagegen tun kann, ist keinen Sprengstoff und leicht entflammbares Material herumliegen zu lassen. Menschen die in ihrer Umgebung Achtung und Sinn erfahren müssen nicht an anderen Stellen danach suchen.

Wartet damit nicht auf die Politiker oder jemanden von oben, wenn sich einem die Gelegenheit bietet, etwas für Verständigung zu tun, tut es. Jeder der Verständigung erfahren hat, wird verständig reagieren, wenn es darauf ankommt.

Drüber reden hilft und manchmal macht der Ton die Musik … der andere ist auch ein Charlie.

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