Welten an Drähten und wahre Namen 105, Hummer ante Druckschleuse

Das Wochenende der gesonderten Events. Gab es gestern die Eröffnung des World Culture Hubs mit Führung, Kunstausstellung und Lesungen, so wurde heute ein Gesamtkunstwerk geboten: Thorsten Küpers „Der Hummer vor den Toren“. Die Kurzgeschichte stammt aus der Anthologie „Tiefraumphasen“, die im Begedia-Verlag erschienen ist.

In der grandiosen, von Barlok Barbosa gebauten, überlebensgroßen Kulisse (unbedingt noch ansehen, solange sie noch da ist!) wurde nicht einfach nur vorgelesen. Was schon recht beeindruckend sein kann, wenn jemand wie Thorsten Küper liest, nein es wurde szenisch gelesen. Gut, das gab es schon mal im kleineren Rahmen, aber noch nie mit solch einem großen Cast:

  • Shady: Frederic Brake
  • Cronstetten: Bernhard Giersche
  • Babatunde: Michael Iwoleit
  • Sigorsky: Bernar LeSton
  • Alejandro: Markus Gersting
  • El Bogavante, Drek und der Erzähler: Throsten Küper

Etwas Sorgen wurde sich dabei um Bernhard Giersche gemacht, der so überzeugend die Rolle des strebenden Konzernbosses gab, dass sicherheitshalber nochmal nachgefragt wurde, ob es ihm den gut ginge. Das tat es dann aber auch. Es war „nur“ eine grandiose schauspielerische Leistung.

Ich hoffe, das Publikum hat die Vorstellung genossen, mir hat es jedenfalls unglaublichen Spaß gemacht an der Lesung teilhaben zu dürfen. Gerne wieder.

Einen Bericht und Bilder vom schnellsten SL-Reporter BukTom Bloch gibt es noch nicht, es wird wohl noch fleißig in der grandiosen Kulisse fotografiert …

Hier geht es mit Teil2 weiter …

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Welten an Drähten und wahre Namen 104, Eröffnung des World Culture Hub & der Turing Galaxy

So, nach ausreichend Schlaf komme ich dann doch mal dazu dieses Event zu würdigen. Die Veranstaltungen waren nämlich abendfüllend. Gut es gab Pausen zwischen den einzelnen Events, die letzte vor dem letzten offiziellen Punkt war leider zu lang. Meine Woche war lang und hart und so kam, was kommen musste, wenn man sich „mal eben nur für fünf Minuten“ auf das Sofa legt …

Was schade war, den jeder Programmpunkt war ein Event für sich. Los ging es mit einer von Michael Iwoleit persönlich geführten Tour durch den neugestalteten World Culture Hub. Diese Kathedrale der Weltkultur ist innen noch nicht fertig ausgestattet, aber an welcher Kathedrale wird nicht immer noch gebaut? Man kann aber erahnen, wie es mal aussehen wird, wenn alle Bereiche mit Exponaten aus den Ländern und Kontinenten gefüllt worden sind, für die sie bestimmt sind.

Nach einer kurzen Pause zum Selbstentdecken des World Culture Hubs ging es dann gleich mit einer Vernissage im Sky Center der Turing Galaxy weiter. Gezeigt wurden beeindruckende Arbeiten von „Harter Fall“, bewegende Fotografien von Marcus Hammerschmitt und Science-Fiction Illustrationen, die einen umgehend in faszinierende phantastische Welten entführten. Der Künstler „Harter Fall“ hat dabei noch einiges zu seinen Arbeiten gesagt das einem seine Werke näher brachte und so manche Feinheiten erst entdecken ließ, die man sonst schnell übersehen hätte. Die Ausstellungen im Sky Center sollte man sich unbedingt nochmal anschauen, es lohnt sich.

Wieder ein kleines Päuschen um das Gesehene sacken zu lassen oder vielleicht noch mal einen genaueren Blick auf die Ausstellungsobjekte zu werfen. Und natürlich um erholt in die kommenden zwei Lesungen zu gehen.

Mit Marcus Hammerschmitt und Guido Seifert hat Michael Iwoleit hier zwei absolute Könner der Hard Boild Science-Fiction in den Seminar Raum der Turing Galaxy gelockt. Nichts für schwache Gemüter, aber von ausgezeichneter Qualität. Gut keine Überraschung, den schließlich kommt nicht jeder in das Nova SF-Magazin. Das lässt noch einiges für zukünftige Lesungs-Events dort erhoffen.

Dann kam dann eine leider fatal lange Pause, die die nächsten beiden Punkte dem Sofa zum Opfer fallen ließen. Wirklich schade, den die letzten Auftritte von Michael Iwoleit an der elektronischen Musikmaschine waren wirklich ein sphärisches Erlebnis.

Zur Aftershow-Party kann ich damit leider auch nichts sagen …

Natürlich gibt es wieder einen Bericht und viele Bilder vom schnellsten SL-Reporter BukTom Bloch.

So und nun ein paar Bilder des Events:

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Welten an Drähten und wahre Namen 102, der Dezember SL-Schreibtreff

Mit etwas Verspätung und verdrehter Nummerierung, hier ein kleiner Bericht über den Dezember SL-Schreibtreff:

Am letzten Donnertag, dem 04.12.204 fand, wie immer in lockerer und geselliger Runde, der Dezember SL-Schreibtreff im Kreativdorf statt. Auch dieses Mal wieder sehr gut von Autoren, und solchen die es vielleicht mal werden möchten, besucht. Wilfried Abels hat es geschafft einen Treff zu etablieren, zu dem man gerne kommt. Wie Thorsten Küper schon sagte: Klasse!

Natürlich waren alle gespannt, was es Neues bezüglich des NaNoWriMo zu berichten gab. Sabine Schäfers hatte ja schon in November, dem Monat des NaNoWriMo, über dieses Schreibevent berichtet.

Dann berichtete Michael Iwoleit über sein Event am nächsten Samstag dem 13.12.2014 ab 19:00 Uhr. Mit einem lockeren, abendfüllendem Programm wird der umgebaute World Culture Hub eröffnet. Notwendig war das durch die Neuverteilung der SIM-Grundstücke. Das Programm lässt sich definitiv sehen und ich bin freudig auf den Abend gespannt.

Bespannt sind natürlich auch alle auf den von Michael Iwoleit angekündigten Schreibkurs zum Schreiben von „literarischer Science-Fiction“. Es ist noch nicht alles in trockenen Tüchern, aber im Januar 2015 soll es losgehen …

Und dann gab es noch einige weitere Themen, über die dann in lockerer Runde bis nach 22:00 Uhr weiter diskutiert wurden, aber leider musste sich mich dieses Mal etwas früher verabschieden …

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Welten an Drähten und wahre Namen 103, Jens Eggert und Dorothea Stiller live…

Ja richtig die Nummer 103, die 102 reiche ich nach.

Heute gab es Dystopisches und Hausfrauenporno. Eine wilde Mischung sollte man meinen, aber eine Gemeinsamkeit gab es: Beide Autoren sind schon seit langen Jahren in Second Life unterwegs, aber haben gerade erst ihren ersten eigenen Roman veröffentlicht.

Jens Eggert lass aus „Bad Medicine“. Ich denke man kann ruhigen Gewissens sagen das hier Shadowrun und William Gibson Pate gestanden haben. Wobei die Szene in der der Hacker erst mal vom der Schule abgeholt werden musste richtig Klasse war.

Richtig klasse war auch Dorothea Stillers „Conny und die Sache mit dem Hausfrauenporno„. Leider wurden uns die pornografischen Stellen vorenthalten, da es hierbei eben nicht um einen Hausfrauenporno dreht, sondern um eine Hausfrau die welche schreibt. Verwirrt? Nun die gute Conny muss sich auch mit allerlei Irrungen und Wirrungen auseinandersetzten, als ihr vom Verlag ein Mann vor die Nase gesetzt wird, der sie der Öffentlichkeit vertritt, da sie unter Pseudonym schreibt.

Hier die Bilder postapokalyptischen Lesebühne die Jan-Tobias Kitzel zur Verfügung stellte:

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Und hier die Bilder von ClaireDiLunas phantastischer Kulisse:

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Welten an Drähten und wahre Namen 101, Thorsten Küpers Lesung aus „Bullet“

Eine Lesung mit Biss. Thorsten Küper erfreute heute die Zuhörer im Nuance de Gris in Roissy mit einer relativ kurzen aber fesselnden Geschichte. Dreißig Minuten, die sich gelohnt haben.

Im London einer relativ nahen Zukunft braucht man immer noch den Servicetechniker wenn das Equipment mal nicht so will, wie es den der Hausherr gerne hätte. Besonders wenn das Problem … sagen wir mal delikater Natur ist. Und das ist es.

Eine lohnende Lesung aus der Kurzgenschichtensammlung „Bullet“. Die enthaltenen Geschichten entstammen Sven Klöppings Megafusion Universum. Ich denke „Bullet“ ist wohl alleine schon für Thorstens Geschichte einen intensiven Blick wert.

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