Perry Rhodan 3038 gelesen … es geht in die Höhle der Chaotarchin (plus einmal Stellaris).

Durch diese hohle Gassen müssen sie gehen, Perry Rhodan und sein Team, um der Kandidatin Phaaton einen Schritt näher zukommen. Die Umgebung und Ausgangslage war schon in PR3037 gesetzt. Als neues Element kam die Ausarbeitung der Schlittenfahrt hinzu. Wobei hier wohl schon Brotkrumen für die Handlung des nächsten Heftes gestreut wurden.

Short: Perry Rhodan, Donn Yaradua, Jalland Betazou, Gry O’Shannon und Pezenna Flaith gehen auf Schlittenfahrt in den Abyssalen Schauraum.

Die Handlung ist ziemlich gerade heraus und Spannung kommt in dem Roman mehr bei der Frage nach dem „wie“ als dem „was“ auf. Die Handlung bietet mehr als genügend Platz, um die an der Schlittenfahrt Beteiligten zu charakterisieren. Wir erfahren einiges über die Befindlichkeiten der Schlittenfahrer. Sei es der Schlittenmeister Hishol Whekoshi, der im Kontrast zu seiner jungen Kollegin Malasheg Keshpal, als Vertreter seines Volks der Phersunin ein eher humorloser Zeitgenosse ist. Es gibt außer den Terranern und Pezenna Flaith noch einige weitere Mitreisende, die aber mehr der Atmosphäre des Romans dienen, als zur Handlung beitragen.

Man kann sich jetzt streiten, ob die Stutenbissigkeit zwischen Gry O’Shannon und Sichu Dorksteiger wirklich handlungsrelevant ist, aber es gibt den Figuren einiges mehr an Tiefe und dem Zusammenleben mehr Komplexität. Spannender ist natürlich die Frage was passiert am Ziel der Schlittenfahrt und kommen unsere Helfen dort wieder in einem Stück heraus?

Perry Rhodan wäre nicht Perry Rhodan, wenn der nicht der richtige Mann zur falschen Zeit an der falschen Stelle wäre und die Serie Perry Rhodan nicht die Serie Perry Rhodan, wenn der Roman mit einem gewaltigen Cliffhanger enden würde. Zumal die Thesan Pezenna Faith ihre eigenen Pläne hat …

In Summe war Verena Themsens „Weltenenden“ auf den Punkt mit der einen oder anderen Überraschung und der nötigen Portion Sense-of-Wonder. Den einen oder anderen Denkanstoß konnte man bei Interesse gleich mitnehmen.

Mir hat es gefallen und ich bin definitiv auf den Folgeroman gespannt!

Als Goody habe ich mir dieses Mal die aktuelle Stellaris Geschichte von Hermann Ritter gegönnt. Der Anfang war etwas behäbig, die Auflösung aber durchaus mitnehmend. Eine nette kleine Kurzgeschichte zur Entspannung zwischendurch, das kann man sich ab und zu mal gönnen.

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Warenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

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Schreiben ist Schreiben und … „Stadt, Land, Asteroidengürtel“ in Wolfenbüttel

Es ist lange her, viel zu lange. Einerseits ein Beitrag zum Thema Schreiben auf diesem Blog und andererseits meine letzten Besuche der BA Wolfenbüttel. Der erste Workshop war 2013 und der zweite 2015. Beide zum Thema Kurzgeschichte und ich habe bei beiden viel gelernt, nette Kollegen & Kolleginnen kennengelernt und natürlich lange Abende auf der Galerie bei dem einen oder anderen Bier verbracht.

Dieses Mal ging es unter der Leitung von Klaus N. Frick, Kathrin Lange und Olaf Kutzmutz um das Thema Weltenbau. Natürlich stand vor dem Seminar die Schreibaufgabe und dann abschließend die Lektüre des Readers aus den eingereichten Geschichten.

Wie jedes Mal versucht man sein Bestes und dieses Mal war ich mit meiner Geschichte wirklich recht zufrieden – um dann von der Realität eingeholt zu werden. Zwei Kapitel aus meinem aktuellen Roman-Projekt passten genau zur Aufgabenstellung und die Kurzzusammenfassung ging erschreckend leicht aufs Papier.

Dieses Mal war die Runde mit sechzehn Teilnehmern plus 3 Dozenten recht groß, aber es ging alles sehr gesittet und konzentriert vonstatten. Ein strenges Zeitmanagement sorge dafür, das alle Beiträge vor allem inhaltlich und stilistisch betrachtet wurden und niemandes Beitrag unter den Tisch fiel.

Meinem Geschmack nach hätte es ruhig mehr als eine Schreibaufgabe geben können (nach einem Bild von Jakub Różalski) aber es wurden einige Einblicke in Handwerkliches aber auch besonders hinter die Kulissen der Branche geboten. Alleine dafür hätte sich der Besuch schon gelohnt.

Es waren lange Tage, aber zum Ausgleich dafür waren dann die Nächte kurz. Um so erstaunlicher das ich jeweils Samstag und Sonntag vor dem Frühstück noch an meinem aktuellen Schreibprojekt vorangekommen bin.

Tolle und interessante Leute kennengelernt, viel zum Thema Weltenbau, Stimmung und Erzählperspektive gelernt und viele interessante Gespräche übers Schreiben und auch eine gewisse Raketenheftchen-Serie geführt.

Es war also ein rundum gelungenes Wochenende an der BA in Wolfenbüttel. Das zudem einen viel versprechenden Anfang für ein neues Schreibprojekt abgeworfen hat. Was will man mehr?

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Perry Rhodan 3037 und Mission Sol 11 …

… gehört.

Unter normalen Umständen wäre das lange Wochenende sehr geruhsam geworden und ich hätte diese beiden Perrys in Ruhe und vor allem ausgeruht gelesen.

Dieses Wochenende stand aber ein Ereignis an, für das ich mich über ein Jahr vorher angemeldet hatte: das dreitägige Seminar „Stadt, Land, Asteroidengürtel“ an der BA Wolfenbüttel. Also blieb nur die An- und Abreisezeit im Auto für die dieswöchigen Raketenheftchen.

Die Anreise läutete Dietmar Schmidts „NEUBEGINN“ ein. Die Sol hat es ins Susmal-System verschlagen und Perry Rhodan versucht dort dem Chaos Einhalt zu gebieten. Seines es die sich gegenseitig massakrieren Ksuni, die widerspenstige Chaotarchenhinterlassenschaften oder gar die durch den Situationstransmitter quellende Proto-Chaotischen Zelle. Es geht drunter und drüber und es werden einige alte Rechnungen beglichen. Soweit ist schon mal eine ganze Menge los.

Aber schlimmer geht immer und ein schwarzer Gesetzgeber der Kosmokraten, die NEUBEGINN, taucht auf und beseitigt das Chaos gnadenlos, aber nicht unbedingt gründlich.

In Summe passiert einiges und morgens um 7 nach viel zu wenig Schlaf und vor dem ersten Kaffee beim Autoumparken 6-dimensionales um die Ohren gehauen zubekommen ist vielleicht nicht jedermanns Ding, aber es war unterhaltsam und bot zumindest auf dem Papier eine Menge Sense-of-Wonder. Wobei man sich vielleicht das Susmal-System auch hätte sparen können. Der Weltuntergang wäre spannender gewesen, wenn es direkt um Evolux gegangen wäre. So hatte das doch etwas von einem entbehrlichen Ausweichschauplatz.

Kosmisch ging es bei Michelle Sterns Perry Rhodan 3037 „Der Abyssale Ruf“ weiter. Perry Rhodan und seine Frauen und Mannen besuchen das Heiligtum jener ominösen Mörder der Materie den ABYSSALEN RUF der Phersunen.

Mir haben die Phersunen gut gefallen. Im religiösen Eifer der Kandidatin Phaatom huldigend läuft einem ein kalter Schauer über den Rücken. Noch schlimmer als die maschinelle Gleichgültigkeit eines kosmokratischen Gesetzgebers ist nur diese begeisterte Unterwerfung vor der angehenden Chaotarchin. Sehr stimmungsvoll und leider war die Reise vor dem Hörbuch zu Ende. Den Schluss habe ich erst heute auf dem Heimweg von der Arbeit gehört.

Das nächste Mal wird es wohl wieder das Heftchen werden, auch wenn mir die Lesungen beide gut gefallen haben. Es hat doch seinen Charme, wenn man in seinem eigenen Tempo lesen kann und vielleicht die eine oder andere Stelle schneller hinter sich bringen kann oder etwas länger verweilen, als es der Lesefluss des Vorlesers vorgibt.

Aber es ist ja nicht jedes Wochenende ein Seminar in Wolfenbüttel und was KNF dort erzählt bleibt in Wolfenbüttel 😉

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… und sonst so?

Vorhin lauschte ich der vorgezogenen Halloween-Lesung der Brennenden Buchstaben. Das erste Mal nur Audio. Nicht mit Absicht, Second Life streikt gerade. Dafür habe ich meinen Viewer auf dem aktuellen Stand, für den Fall das SL wieder Anmeldungen erlaubt. Also wird es heute mal keine Bilder von virtuellen Personen geben.

Wobei das in seit längerer Zeit nur unregelmäßig passiert. Ebenso wie Buchbesprechungen oder gar Posts übers Schreiben selbst. Auf der Facebook-Seite und auf Twitter poste ich regelmäßig den Fortschritt der Arbeiten an Hydorgol 5. Unregelmäßig schaffe ich die eine oder andere Teelänge und es geht eigentlich gut voran. Mein Plan für den November ist den NaNoWriMo zu nutzen und wieder jeden Abend eine Teelänge vor dem Rechner zu sitzen und wieder mehr Routine und Flow in mein Schreiben zu bringen. Und mehr körperliche Bewegung und und und. Da werde ich mir wohl einen Plan machen müssen …

Die ersten Tage des NaNos werde ich dann gleich zwar schreiben, aber bestimmt nicht an meinem aktuellen Projekt, denn ich habe einen Platz beim Seminar „Stadt, Land, Asteroidengürtel“ an der BA Wolfenbüttel ergattern können. Was bedeutet, dass die Schreibaufgabe erledigt werden musste und der Reader fürs Seminar dann natürlich etwas Aufmerksamkeit erfordert. Die Schreibaufgabe sollte aus dem aktuellen Projekt stammen und das kam mir sehr entgegen, denn ein Kapitel, bzw. zwei Kapitel/Szenen passten wie die Faust aufs Auge und so galt es nur etwas Politur zu betreiben und eine knappe Beschreibung des Projektes zu erstellen, was erstaunlich leicht von der Hand ging.

Kurzzusammenfassungen, oder neudeutsch Pitschen, klappt dank der wöchentlichen Besprechung des aktuellen Perry Rhodan Heftes gut. Fast vielleicht ein bisschen zu gut.

Denn mir wird ab und zu die Frage gestellt: Muss ich Perry Rhodan gelesen haben, um Hydorgol zu verstehen? Die Antwort ist kurz und einfach: Nein.

Beides hat nur eine einzige Verbindung und das bin ich. Ich mag Science-Fiction. Lesen und Schreiben. Bei der deutschen SF kommt man um die Serie Perry Rhodan fast nicht herum. Es gibta aber einiges an guten Geschichten abseits der Serie, man muss nur die Augen offen halten.

Es ist fast so wie mit der Frage wo man den seine Ideen herbekommt. Augen und Ohren offenhalten und dann ist die Frage eher, wie wird man die wieder los 😉

Mal sehen wie das mit den guten Vorsätzen so klappt …

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Perry Rhodan 3036 gelesen …

… und den muss ich erstmal sacken lassen.

Bei Michael Marcus Thurners „Das telekinetische Imperium“ hat man eine ganze Menge Geschichten für den Preis von einer bekommen. Das macht es nicht unbedingt einfach zu lesen, vor allem, wenn man so oder so schon aus dem gewohnten Rhythmus herausgeworfen wurde. Für meine Verhältnisse bin ich spät dran mit der Lektüre und ich glaube, ich werde den Roman die Tage einfach nochmal in Ruhe lesen. Der Roman hat einiges zu bieten, mehr als normalerweise in einen Heftroman passt.

Short: Eine Gruppe Terraner um Donn Yaradua, Farye Sepheroa, Icho Tolot und Jalland Betazou erforscht die Sternenregion der Weemwelt und erkunden das telekinetische Imperium der Aanweem, das als bisher erste und einzige dem Ansturm der grauen Materie der Phersunenraumer standhält.

Wir durchforsten immer noch die von der grauen Materie verwüstete, zur Vecuia gehörenden Galaxie Ancaisin. Es ist immer noch mehr oder weniger ein Herumstochern in trüben Überresten, bis die Expedition der STARTAC SCHROEDER telekinetisch aus dem Linearraum gefischt wird. Der Roman lüftet relativ ausführlich das Geheimnis der Aanweem, die mir ausgesprochen gut gefallen haben. Mit viel Einfühlungsvermögen wird hier eine faszinierende außerirdische Lebensform und Gesellschaft besucht. Langsam tastet sich Michael Marcus Thurner an den Kern der Sache heran.

Sehr gefühlvoll schildert er auch das Verhältnis zwischen Donn Yaradua und Farye Sepheroa. Man bekommt also nicht nur eine SF-Naturdokumentation, eine Abenteuergeschichte, eine Raumschlacht, ein fremdes exotisches Imperium, sondern auch noch eine gefühlvolle angedeutete Liebesgeschichte, auch wenn sich beide Seiten doch/noch sehr zieren. Da bahnt sich was an und mir kommt der Verdacht, das könnte persönlicher sein, als der unbedarfte Leser so meinen mag.

In Summe ein toller, sehr vielschichtiger Roman, der zeigt, was alles in einen Heftroman passt, wenn man eine relativ lineare Haupthandlung mit viel Leben, Sense-of-Wonder und Liebe füllt.

Ein Kleinod, für das man Zeit und Muße braucht, damit es sich zur vollen Pracht entfalten kann.

Super!

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