Perry Rhodan 3058 gelesen …

… und zur Feier des Heftes mal ein kleines Experiment.

Hier kommt meine allererste Videorezension des aktuellen Raketen-Heftchens auf youtube:

Short: Vetris-Molaud bricht nach Andromeda auf und strandet, bevor er ind die Galaxis einfliegen kann, mit seinem Leibwächter Ganud auf dem Weltraumbahnhof YEDDVEN. Die STABILITÄT sieht keinen Grund ihn nach Andromeda hineinzulassen.

Viel Spaß mit der Videorezension. Schreibt einen Kommentar ob es euch gefallen hat oder ob das so gar nicht geht …

https://youtu.be/ssbTYOUi7gw

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Perry Rhodan 3057 gelesen und die Perry-KW3057 …

In dieser Woche war eine ganze Menge los, neben dem wöchentlichem Perry kam noch das erste Helft vom MISSION SOL 2, es gab gleichzeitig eine Lesung der Brennenden Buchstaben (Link) und den ersten virtuellen Wanderer-Stammtisch auf Discord. Corona zieht dann doch seine Kreise.

Der virtuelle Stammtisch war eigentlich nur als Soundcheck gedacht, mauserte sich aber schnell zu einer illusteren Runde. Zudem habe ich mir überlegt, meinen lange Zeit brachliegenden Youtube-Kanal (Link) wiederzubeleben und ein paar Videos und Lesungen zum Hydorgol-Universum hochgestellt. Alles in allem also eine fast schon überbordende Mediale Woche, besonders wenn man dann noch die Home-Office-Tage voller Videokonferenzen dazurechnet.

So tat es dann doch gut, mal ein fast schon altmodisches Raketenheften aus Papier in Händen zuhalten. Der Einstieg in Verena Themsens „Thantur-Lok brennt“ war, durch den erneuten Schauplatzwechsel, etwas zäh; aber ich muss sagen, der Roman hat sich gewaltig gesteigert, und zwar so, dass mir doch ein „Wow, geiler Roman“ am Ende entfleucht ist. Ich fand ihn super!

Short: In der vorgelagerten Galaxis M13, aka Thantur-Lok, brennt die Hütte. Altan hat vom Sternen-Baron das Amt des obersten Feldherren bekommen, um in der Galaxis wieder für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Dabei sieht er sich einer Allianz aus dem arkonidischen Putschisten Jarak da Nardonn, den Naats, Ladhonen und natürlich im Hintergrund den Cairanern entgegengestellt. Der älteste Unsterbliche muss auf dem Werftplaneten Murnark alle Register seines Könnens ziehen.

Neben den etwas kauzigen Nebenfiguren Hochingenieur Vadkuin da Chao und seiner Chefprogrammierin Essoya Sakis und dem ebenso kauzigen Lykander-Roboteren, die für Sense-of-Wonder und eine wirklich rührenden Liebesgeschichte sorgen; lief Atlan und sein Einsatztrupp zu vollster Blüte auf. Schön wenn mal ein Plan funktioniert und man sich nicht über die sonst eher unfähigen Darstellungen von Geheimdiensten ärgern muss.

Verena Themsen hat hier einen waschechten SF-Agententriller abgeliefert, der super spannend war, jede Menge fundiertes Wissen ausstrahlte und einen Heiden-Spaß gemacht hat. Das war ganz große Kino!

Super!

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Perry Rhodan 3056 gelesen …

Perry Rhodan 3056 gelesen … und wer immer den nächsten Roman nach einem guten Thurner hat, der hat es schwer.

Mich hat der Roman etwas auf dem falschen Fuß erwischt. Eigentlich hätte mich jetzt mehr das Geschehen an Board der RAS TSCHUIBAI oder noch besser mehr über die VECU interessiert. Stattdessen gibt es eine launige Abenteuergeschichte mit zwei Däumlingsdamen. Und zwei fast schon wieder vergessenen Figuren (Gina Linh und Lanko Wor), ganz vom Anfang des Zyklus. Mir fehlt da spontan etwas der Bezug. Die Geschichte wirkt in Bezug auf die Zyklushandlung etwas aus dem Rahmen gefallen. Kurz ich habe ein leichtes Handlungsstrangschleudertrauma. Wobei die Geschichte durchaus ihre Momente hat.

Short: Der Etappenhof Kesk-Kemi wird auf der Eröffnungsfeier von einer Horde Transmitter-Hasardeuren überfallen. Voher schickt Atlan aber noch Gina Linh und Lanko Wor als Einsatzteam auf die Raumstation. Zusammen mit den beiden Transmitterspezialistinnen Barbara Meekala und Rohnzori versuchen sie in der unübersichtlichen Gemengelage aus marodierenden Raumpiraten, der lemurischen Liga und Cairanern zu überleben.

Die Geschichte für sich alleine hat durchaus ihre Berechtigung, wobei mir da einfach der Zusammenhang nach Zerozone, Dyozone, Bleizone, Sternengeviert und was auch immer noch, etwas abhanden gekommen ist.

Wenn man schon einen solchen Strang aufziehen will, dann doch möglichst irgendwie so zusammenhängend, dass man im Fluss bleibt. Wirklich Sinn ergibt das meiner Meinung nach nur, wenn man einen Milchstraßen-Only Zyklus aufzieht. Nach dem Zeitsprung, Posbizid, Datenflut und dem Besuch durch die Cairaner hätte sich da durchaus genug Potenzial geboten. Man darf an der Stelle aber nicht noch, wer weiß wie viele, andere Schauplätze aufmachen, die die Immersion in die Umgebung vollkommen zu Nichte machen.

In Summe wirkt das Ganze etwas verzettelt und zerfranst. Man kann immer nur eine Geschichte auf einmal erzählen. Sucht euch was aus und bleibt dabei! Alles andere endet in Herumgestottere.

In Summe hätte das eine unterhaltsame Episode im Cairaner-Milchstraßen-Etappenhof-Zyklus werden können. So war es leider nur ein launiger Einzelroman, der zwar seine Momente hatte, aber so etwas verloren im Raum herumsteht.

Concentración!

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Perry Rhodan 3055 gelesen …

… und das waren zwei sehr gute halbe Romane zum Preis von einem.

Wie soll ich es sagen? Beide Halbromane haben mir gut gefallen. Michael Marcus Thurner hat auf dem knappen Platz gezaubert, den als Romancier ist man nicht zwangsläufig auch ein Meister der Kurzgeschichte.

Short 1: Die Superintelligenz VECU erwacht an Board der RAS TSCHUBAI und übernimmt das Schiff. Ein paar Verwegene und Vergessene versuchen sich ihre menschliche Selbstbestimmung zurückzuerobern.

Kurz: War düster, beklemmen und hat mir ausgesprochen gut gefallen. Icho Tolot, Onker Dou, der Posbi Gustav und der Vergessene sind ein tolles Team. Die RAS TSCHUBAI bekommt noch eine Ebene hinzu. Nervenzerfetzend. Ein gelungener Thurner!

Short 2: Die angeschlagene Superintelligenz VECU besucht ihre letzte verbliebene Welt.

Kurz: Der Roman war was für die Fans von Superintelligenzen, genau mein Ding! Voller Sense-of-Wonder und sehr entspannt zu lesen. Genau die richtige Entspannung nach dem aufreibenden Roman davor.

In Summe haben mir beide Halbromane ausgesprochen gut gefallen und machen Lust auf mehr!

Aber bei allem Lob für das Gelesene, führen sich unsere Expotrachen an dieser Stelle leider selbst vor:

Ein Heft, ein Roman. Was ist daran bitte so schwer?

Aus dem Dyoversum wird eine Quadrologie gemacht und dafür die eigentliche Zerozone und die Wiedererweckung der Superintelligenz VECU in je einen Roman gequetscht. Das Problem ist, wird man als Schriftsteller gefragt wo man seine Ideen herbekommt, da lautet die Frage eher: Wie wird man die alle wieder los?

Wer mit offenen Augen und Ohren durch die Welt läuft und eins und eins zusammen zählt, bei dem sollte kein Mangel an Ideen herrschen. Das eigentliche Problem ist, man muss sich entscheiden. Gehe ich an der Weggabelung links oder gehe ich rechts, oder doch geradeaus durchs Unterholz (Tolot Style!)? Die Qual der Wahl, so viele tolle Geschichten und man kann nur eine auf einmal erzählen. Meiner Meinung liegt genau an dieser Stelle der Hund begraben. Es mangelt weder an tollen Ideen, noch an Talent diese Geschichten auch umzusetzen. Auch fehlt es nicht am berühmt berüchtigten roten Faden, das ist alles da und ich kann alles nachvollziehen. Was fehlt, ist die schmerzhafte Entscheidung diese tolle(n) Geschichte(n) lassen wir jetzt weg und erzählen nur die eine andere. Und dann richtig.

Meiner persönlichen Meinung nach hätte ich als Leser gerne für je zwei Romane Zerozone und VECU voller realem EA-Feeling auf das NEO-Reboot Dyoversum verzichtet. Aber das ist an dieser Stelle wirklich nur meine persönliche Meinung.

Man kann es einfach nicht allen Recht machen und wenn man es doch versucht wird das wahrscheinlich in die Hose gehen.

Lasst euch nicht unterkriegen, steht auf, richtet das Krönchen und weiter gehts!

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Perry Rhodan 3054 gelesen …

… und das war mehr ein Roman zum Genießen.

Der Aufbau der Charaktere und der Umgebung war sehr atmosphärisch und hat mir ausgesprochen gut gefallen. Der Roman war kein klassischer Pageturner, ich habe doch recht lange an dem Roman gelesen, aber das mag auch an der Arbeitswoche und der Konkurrenz durch gleich zwei Streaming-Serien und meinem eigenen Schreibprojekt gelegen haben …

Short: Das Einsatzteam, bestehend aus Icho Tolot, Penelope Assid, Gry O’Shannon, Jailand Betazou und den cairanischen Index-Bewahrern Bru Shaupaard und Wavalo Galparudse, begeben sich auf den Planeten Zpud im Suznysystem, um die Superintelligenz VECU aus ihrem Verlies zu befreien.

Der Aufbau der Welt der Dovoin und besonders der Figur Shukkner hat mir ausgesprochen gut gefallen und hätte durchaus für ein längeres Romanprojekt getaugt. Etwas konterkariert wurde das durch die Perspektivfigur der RAS-TSCHUBAI-Truppe Penelope Assid. Der Handlungsstrang hatte Charme, kam aber erst atmosphärisch nicht an die sehr liebevoll und phantasiereich ausgestaltete Welt der Dovoin heran. Gegen Ende des Romans fügte sich aber alles zusammen und hinterließ neben guter Aktion auch einen bitter-süßen Beigeschmack, der aber nur angedeutet und nicht ausgeführt worden ist. Da hätte vielleicht noch eine Abschlussszene nach der Abreise des Einsatztrupps mit dem Henker Shukkner und seiner Zhitiyes zur Abrundung der Rahmenhandlung gefehlt. Wobei man sich über solche Anmerkungen streiten kann, schließlich gab es eine gute Überleitung zum Einsatzteam und zurück zu der übergeordneten Zyklushandlung.

Der Roman hat sich an der Stelle mehr der übergeordneten Handlung verschrieben, was den Roman als Einzelroman etwas durch das Fehlen eines geschlossenen Rahmens schwächt, aber ein Zeichen für gutes Teamplay ist und Lust auf den kommenden Roman macht.

Zwei Stellen bieten Absatzpunkte für Nickeligkeiten, die ich normalerweise gerne anderen Fans überlasse, aber glühendes Schweröl gibt es nicht. Das raucht, stinkt und geht bei Hitze in Flammen auf, glüht aber nicht. Der andere Punkt ist der Einbau der bronzezeitlichen Dampfmaschine in die Shuttlehülle aus raumfahrttauglicher Metallplastik. Wie bearbeitet das eine Zivilisation, die auf dem Niveau der Bronzezeit steht? Wie bekommt man ein Loch für die Propellerwelle in den Rumpf und das anschließend wieder dicht? Schaufelräder wären an der Stelle einfacher und glaubwürdiger gewesen.

In Summe war dieser Roman aber ein fulminanter Einstieg von Dennis Mathiak in die Erstauflage und dieser Roman macht Lust auf mehr. Sowohl vom Autor aus auch der Serie.

Super!

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