Perry Rhodan 3009 gelesen …

… und da waren einige Ostereier für die Fans drin versteckt.

Ich muss zugeben, am Anfang hatte ich so meine Schwierigkeiten in die Handlung hineinzukommen.

Short: Die RAS TSCHUBAI hat es auf, bzw. in die Werfwelt Culsu geschafft und Atlan verhandelt mit den dortigen Posbis über die Bezahlung für die Reparatur der RAS. Seine Aufgabe ist es den für die Posbis nichtfassbaren „Clan der Saboteure“ aufzuspüren.

So sehr ich mich bemühe nicht in meiner Rezension zu spoilern, der Untertitel des Romans erledigt das schon ganz alleine. Denn das es sich um den „Clan der Saboteure“ handelt, wird erst zum Schluss aufgelöst, Leo Lukas gelingt es, dem Leser gleichzeitig einen tiefen Einblick in die inneren Strukturen des Clans blicken und die Protagonisten dennoch eine Weile im Dunkeln umhertappen zu lassen.

Angefangen mit der vollkommen abstrusen Vorstellung die Unsterblichen um Atlan müssten für die Reparatur der RAS TSCHUBAI bezahlen, wird dann doch ganz erpresserisch auf einem Ausgleich für die zu leistenden Dienste bestanden. Unerhört! 😉

Spätestens an der Stelle wird einem klar: Der Leo Lukas ist durch und durch Kabarettist. Hat man diese erschreckende Erkenntnis erstmal überwunden, sieht man die Handlung mit ganz anderen Augen und entdeckt – das zumal gerade zufällig Ostern ist – das eine oder andere Bonbon/Osterei.

Gleich unsern Helden Atlan und Gucky dringt der Autor tief in die merkwürdig vertraute fremde Welt der Posbi-Gesellschaft von Culsu und ihrer Subkulturen vor. Ein Schelm, der da Parallelen zur heutigen Gesellschaft vermuten mag. Da wurde der eine oder andere aus der Perry Rhodan Fangemeinde erwähnt und ich befürchte, ich habe nur einen Bruchteil der Anmerkungen mitbekommen, den die sind mit einigem an Insiderwissen gespickt.

Wenn ich ehrlich bin: Ich habe es genossen. Es war ein, wenn nicht zusagen das Highlight des aktuellen Zyklus und braucht sich auch Zyklus-übergreifend vor keinem der anderen Höhepunkte der Serie zu verstecken. Dieser Leo Lukas war eine gelungene Mischung aus Humor, tiefen Einblicken in Höhen und Abgründe von Gesellschaften und einzelner Persönlichkeiten. Die eigentliche Handlung steht da naturgemäß etwas im Hintergrund, war aber durchaus spannend und konnte mit dem, einem oder anderen kosmischen Highlight und Sense-of-Wonder aufwarten.

Klasse!

Und so bleibt mir für das abschließende Fazit nur zu sagen: … und die gatasischen Spitzenköche haben recht 😉 : Rosenkohl ist nicht meins.

— in eigener Sache —

Wer überigens herausfinden will ob der garstige Rezensent sich an seine eigenen Ratschläge hält oder nur mit heißer Luft handelt, hat am 27.04.2019 um 21 Uhr dazu die Gelegenheit, wenn er auf dem BB-EBook-Event 2019 seinen Einblick in eine sich im Exil befindene Gesellschaft zum Besten geben wird. Kommt zahlreich – es gibt einen Zwerg und einen morsenden Fisch 😉

* PERRY RHODAN ®, ATLAN ® und Mausbiber Gucky ® sind eingetragene
Warenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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It’s a book – Hydorgol EXIL ist erschienen

Lange hat es gedauert, bis dieses Buch endlich das Licht der Öffentlichkeit erblickt hat.

Man sagt, aller guten Dinge sind drei. Ob das immer so stimmt, möchte ich mal in Raum stehen lassen. Mit der Rohfassung meines ersten Buchs war ich 9 Monate beschäftigt und es war eine wundervolle Reise, die ich um nichts in der Welt missen will. Wie jeder Erstling hat er seine Stärken und Schwächen, aber es gibts nichts an dem Buch, für das ich mich schämen würde. Es hat eine Vorgeschichte, die über 20 Jahre zurückreicht und lange reifen musste. Somit ist der „Alpha-Centauri-Aufstand“ ein tiefes Fundament für weiteren Weltenbau geworden.

Das zweite Buch war dann schon viel konzentrierter und auf den Punkt. Ich hatte mir selbst auferlegt eine Geschichte an einem Ort in einem engbegrenzten Zeitraum spielen zulassen. Mit der Hilfe meiner treuen Testleser hat zum guten Schluss alles noch sein gutes Ende gefunden und ich würde sagen „Inquisition“ ist genau das geworden, was es sollte. Es ist schön wenn ein Plan funktioniert 😉

Während der „Alpha-Centauri-Aufstand“ die Basis mit seiner doch epischen Breite für die menschliche Gesellschaft des Alpha-Centauri-System mit seinen 14 Planeten bildet, so geht es in „Inquisition“ um die Frage nach der Schuld, die auch die Gewinner eines Krieges einholen kann, wenn man einer überlegenen Alien-Gemeinschaft Schaden zufügt.

Das dritte Buch der Hydorgol-Reihe „EXIL“ setzt an dem Punkt an, an dem sich schon das erste und zweite Buch berühren: bei der großen Schlacht von Epsilon Eridani, bzw. deren Höhepunkt, der Zerstörung des Ankers der Kontinuität.

Befanden sich die Menschen in den ersten beiden Büchern noch auf sicherem Grund, so geht es nun auf fremdes Territorium. Es geht auf die Welt der Hünen. Jene Welt, die von der Zerstörung des Ankers schwer verheert ist und sich gerade von den Wirren des Weltenbrandes erholt. Kein leichtes Pflaster für die verlorenen Seelen, die es auf die andere Seite verschlagen hat und dort ihr Leben im Exil einer fragilen Lebensblase in einer feindlichen Umwelt fristen.

Was sich schon für die Protagonisten schwierig anhört, war auch für mich, den Autor, eine Herausforderung. So viele Möglichkeiten, so viele Ansätze. Natürlich versucht man sich weiterzuentwickeln, sich zu verbessern. Ziel war eine epische Breite wie im ersten Buch und eine Fokussierung auf die Handlung wie im zweiten Buch. Klingt nach einem Weg, der zum Ziel führen sollte. Leider bin ich dabei ein die Falle betappt, in die auch Profis, um nicht Genies zu sagen, wie z.B. Neil Gaiman tappen: die berüchtigte Mitte-des-Buches-Krises. In meiner Schreiben-ist-Schreiben Rubrik kann man sich das Drama genüsslich zu Gemüte führen.

Was dann geholfen hat, ist die Erkenntnis, dass man den Weg zu Ende gehen muss, wenn man am Ziel ankommen will. Das dritte Buch hat ein hoffentlich für den Leser befriedigendes Ende, auch wenn die Welt der Hünen und der auf ihr Gestrandeten nach zwei weiteren Büchern verlangt.

„Exil“ ist also nicht nur mein dreiter Roman, den ich im dritten Anlauf fertig gestellt habe, sondern auch noch der erste Teil einer Trilogie. Meiner Ersten allerdings. Manchmal verlangt die Geschichte einfach den ihr gebührenden Raum.

Ich hoffe es gefällt!

Am 27.04.2019 kann man sich Hydorgol -Exil live auf dem E-Book Event der Brenneden Buchstaben abhören.

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Das BB-E-Book Event 2019 Tag 5, Streitbriefe und lange Belichtungszeiten – & Exil is coming …

Der gestrige Samstag stand ganz im Zeichen des 5 Tages des BB-E-Book Events.

Carsten Steenbergen und Christian von Aster lasen live aus „Die Wutbriefe“. Es war natürlich humoristisch überspitzt und damit ein Vergnügen der besonderen Art. Man merkt wenn Profis lesen, das hat gleiche noch mal eine ganz andere Qualität, auch wenn es kleinere Tonprobleme gab, die sich aber noch im Rahmen hielten.

Das gleiche kann man auch für Thorsten Küper und Michael Dickschat im virtuellen Semi-Theaterstück „Belichtungszeit“ aus der Anthologie „Elvis hat das Gebäude verlassen“ behaupten. Hier hat sich das Duo zusammen mit Barlok Barbosa ein virtuelles Denkmal gesetzt, den es ging durch einige Kulissen. Es war eine klasse Geschichte, die etwas böse, aber gut war.

Gerne wieder!

Das weitere Programm findet man bei Echt Virtuell.

Und ab dem 20.04.2019 lässt sich Hydorgol -Exil käuflich erwerben, für die jenigen, denen es bis zum 27.04 noch zu lange dauern sollte 😉

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Perry Rhodan 3008 gelesen …

… und wow das war entschleunigt!

Die Stadt der Letztgedanken von Susan Schwartz hatte ein paar Schwächen und eine große Stärke: die Beschreibung der Welt Culsan und die ihrer Bewohner, der Vanth. Wenn man sich auf die Entschleunigung einlässt, eröffnet sich einem eine faszinierende Welt.

Short: Atlan fliegt zusammen mit Sichu Dorksteiger, Gucky, Aurelia und einer Handvoll Spezialisten die Posbi-Dunkelwelt Culsu an. Dort stößt er auf ein größeres Hindernis um den Planeten, riesige und dünn bewohnte Ringe auf dem die Bewohner sich auf die Ewigkeit vorbereiten.

Wie kommuniziert man mit Wesen, die sich der Verlangsamung verschrieben haben? Langsam. Schwierig ist nur, dass es immer langsamer wird, je höher man in die Hierarchie der Gesellschaft vordringt. Da braucht man vor allem Zeit und Geduld. Mal was anderes und durchaus gelungen umgesetzt. Die Immersion war an der Stelle absolut gegeben.

An anderen Stellen wird es dann wiederum dünn. Sei es bei der durchaus noch gelungen Entdeckung der gestrandeten Raumschiffe und den versteinerten Cairanern. Dann wiederum springt die Handlung kurz über Punkte hinweg, an denen man konventionellerweise die eigentliche Aktion und Spannung des Romans vermuten würde. Dann wenn es um Leben und Tod einzelner Teammitglieder geht. Es werden die Fakten abgehandelt, aber an den Stellen mutiert Gucky zum gefühllosen Bürokraten. Das trifft es dann nicht wirklich. Zudem hätte ich mir etwas mehr Widerstand der Gegenseite erwartet.

So hinterlässt der Roman einen etwas zwiespältigen Eindruck: im groben Ganzen gelungen, aber an den schnellen Stellen etwas verstolpert. Es mag an der Immersion ins Langsame gelegen haben, da sind Tempowechsel naturgemäß etwas schwierig.

Etwas abseits der Haupthandlung liegt noch viel Potenzial in der Gegend herum, als da wäre natürlich das abgestürzte Augenschiff, auf das sich der eine oder andere neugierige Wissenschaftler oder Ingenieur (natürlich allerlei Geschlechts) stürzen könnte, schließlich sind die Cairaner die Hauptgegner in der aktuellen Milchstraße. Aber auf der Dunkelwelt ist ja beileibe noch nicht aller Tage Abend und die RAS TSCHUBAI muss ja auch noch repariert werden.

Da ist noch einiges zu entdecken und ich bin darauf gespannt wie es weiter geht.

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Das BB-E-Book Event 2019 Tag 1, 2 und 3

Wenn man sich auf meinen Blog verirrt, könnte man auf die Idee kommen das sich hier wenn nicht alles, so doch das meiste um die Serie Perry Rhodan dreht. Das war mal anders. Vor einer langen Zeit – jedenfalls nach Maßstäben des Internets.

Wer mag, sollte sich gerne mal die Frühzeit des Blogs ansehen. Dort wird man viel über Science-Fiction, Lesungen, fast ausschließlich in virtuellen Welten und etwas über diese Welten im Allgemeinen finden. Ein Name wiederholt sich dabei recht häufig: Thorsten Küper und die brennenden Buchstaben, die er zusammen Zauselina Riko, alias Kirsten Riehl, betreibt. Das hat einen einfachen Grund:

An den beiden führt kein Weg vorbei, wenn es um Lesungen im Virtuellen geht. Leider hat die Sichtbarkeit etwas mit dem Verschwinden des Kueperpunk-Blogs aus dem öffentlich sichtbaren Raum verloren. Mir jedenfalls fehlt diese zentrale Anlaufstelle für Lesungen im virtuellen. So ganz kann und will ich mich nicht auf die wenigen großen sozialen Netzwerke verlassen. Ja, sie bieten einige Vorteile, können aber auch so mir nichts, dir nichts, wie Google Plus, verschwinden oder mal spontan alles Virtuelle mit dem Bade auskippen wie Facebook.

Auf der wirklich empfehlenswerten Website von Maddy Gynoid lässt sich aber die Liste der Veranstaltungen des BB-Ebook-Events 2019 finden.

Den ersten Tag mit der Vorstellung der Skoutz-Midlist mit der Lesung von Stella Delaney und Comedy von Kueperpunk habe ich leider verpasst. Es läßt sich aber ein Youtube-Video der Veranstaltung von der Villa finden.

Die folgenden Lesungen konnte ich dann aber live genießen. Angefangen bei Jan-Tobias Kitzels Noire/Mystery-Weltraumkrimi „Ceres One“. Das war mal was anderes. Gewohnt düster aber mit einem neuen Horror-Element. Ich glaube, das lohnt einen längeren Blick. Den Abend schloss dann das SL-Schreibtreffen von Wilfried Ables mit einer wirklich gelungener Bericht über seinen Besuch der Leibziger Buchmesse von Jens Gehres.

Die Lesungen am gestrigen Samstag bestritten zwei erfahrene Könner ihres Genres, zum einen Bernhard Stäber mit einer wirklich guten und hervorragend gelesenen Geschichte und zur weiten Lesung des Abends Achim Stößer, die mit ihren humorigen Aliens den Tag entspannt ausklingen ließen.

Heute Abend geht es mit Frederik Brake und Francis Bergen weiter. Frederik Brake ist ein alter Bekannter, der für Qualität bürgt und das schöne an virtuellen Lesungen ist, es gibt neue Geschichten und neue Autoren zu entdecken. Ich bin also gespannt, was mich heute Abend erwartet.

Einen Besuch ist es auf jeden Fall wert, ob „nur“ über Discord oder im Zusammenspiel mit SL.

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