Perry Rhodan 3040 gelesen …

… und unmotivierte Schauplatzwechsel sind doof!

Eines der Elemente die einen bei einer schier endlosen fortgesetzten Serie halten ist die unvermeidliche, brennende Neugierde wie es denn in der nächsten Woche weiter geht. Man steckt also in der Handlung, es ist spannend und dann … ist man komplet wo anders.

Mich reißt das aus der Handlung und dem Lesefluss. Es ist ja in Ordnung den Schauplatz zu wechseln, aber bitte nicht so ansatz- und übergangslos wie das bei dem Wechsel von 3039 auf 3040 geschehen ist. Gerade ist man noch dabei hinter die Kulissen der Chaotarchen zu blicken und auf einmal steckt man mitten und bis über beide Ohren im tiefsten Sumpf arkonidischer Intrigen. Da mag der Roman noch so gut geschrieben sein, mich wirft das aus dem Lesefluss.

Short: Die arkonidischen Sternenbaronien müssen sich des Ansturms von Naats und Ladhonen erwehren und machen dabei, bis ein paar rühmliche Ausnahmen, einen eher kopflosen Eindruck. Gleichzeitig lockt es Altan wieder in seine alte Heimat. Er bekommt dabei Unterstützung von der neuen USO.

Wir waren eine Weile, d.h. acht Romane, weg vom Schauplatz Thantur-Lok. Da ist es notwendig einige Details wieder aufzufrischen und so erleben wir ein paar kleinere Raumschlachten, ein paar Einblicke in die Zustände des arkonidischen mittleren und hohen Adels aber auch ein paar der unvermeidlichen Meetings unter Unsterblichen. Man kann, glaube ich, sagen es gibt ein paar unterschiedliche Standpunkte und jeder handelt nach dem Motto: „Wat mutt, dat mutt“ oder auch nicht.

Hat man sich erstmal eingewöhnt und herausgefunden welche Perspektivfigur weiterführt, dann kommt durchaus Stimmung auf.

Der eine oder andere Blick hinter die Kulissen am Ende des Romans belohnt dann fürs Durchhalten.

In Summe ein guter Roman, der aber schwer am plötzlichen Schauplatzwechsel zu knabbern hat und durchaus Lust auf mehr macht. In der Hoffnung, dass uns solche rabiaten Schauplatzwechsel zukünftig erspart bleiben, freue ich mich auf den Roman der kommenden Woche.

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Perry Rhodan 3039 und Mission Sol 12 gelesen …

… und das war großes Kino!

Dieses Mal bin ich mit meiner Wochenendlektüre spät dran, der Job geht dann doch vor. Wim Vandemaans „Die Kanzlei unter dem Eis“ habe ich zuerst gelesen und das schlicht und ergreifend aus dem Grund, das der Roman einen Tag eher bei mir aufgeschlagen ist. Wenn man dem Roman eines anmerkt, dann das der Autor selbst ein exzellenter Kenner und begeisterter Fan der Serie Perry Rhodan ist.

Short: Perry Rhodan erwacht in der Kanzlei unter dem Eis. Dort versucht Synn Pertosh, der Advocat der Kandidatin Phaaton, Perry Rhodan auf die Seite des Chaos zu ziehen. Natürlich versucht Perry Rhodan möglichst viel über seinen Gegener herauszufinden und mit dem Wissen zu entkommen. Parallel zieht Icho Tolot von außen alle Fäden für die Befreiung des Freundes.

Der Roman ist gleichzeitig Hommage und Lesevergnügen. Es gibt, glaube ich, keines der klassischen Elemente der Serie, die die Serie zu dem gemacht haben, was sie ist, die Wim Vandemaan nicht in diesen Roman eingeflochten hat. Das klassische Gefangenenabenteuer, das Kommandounternehmen, fremde und faszinierende Wesen, Technologie voller Sense-of-Wonder, Raumschlachten, aber auch die leisen menschlichen und philosophischen Zwischentöne, die der Serie immer das besondere Etwas geben haben.

Habe ich mich in der Vergangenheit über machen überfrachteten Roman aufgeregt, hier gelingt die Quadratur des Kreises. Alles verschmilzt zu einem harmonischen Ganzen.

Es ist eine Freude, wenn mit so viel Können, Herzblut und Liebe geschrieben wird. Ich bin begeistert!

Ein weiters Highlight war auch Kai Hirdts Abschluss der 12 bändigen Miniserie Mission SOL „Der Würfel fällt“.

Die Serie habe ich mit großer Freude verschlungen und dafür des Öfteren dafür auch Mal die EA erstmal liegen lassen. Die Erwartungen an dem Abschlussband waren dem entsprechend hoch und was soll ich sagen? Sie wurden übertroffen.

Kai Hirdt lässt es gewaltig krachen und das macht eine Menge Spaß. Chapeau für den Roman und die gesamte Miniserie! Ich bin schwer beeindruckt.

Top!

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Perry Rhodan 3038 gelesen … es geht in die Höhle der Chaotarchin (plus einmal Stellaris).

Durch diese hohle Gassen müssen sie gehen, Perry Rhodan und sein Team, um der Kandidatin Phaaton einen Schritt näher zukommen. Die Umgebung und Ausgangslage war schon in PR3037 gesetzt. Als neues Element kam die Ausarbeitung der Schlittenfahrt hinzu. Wobei hier wohl schon Brotkrumen für die Handlung des nächsten Heftes gestreut wurden.

Short: Perry Rhodan, Donn Yaradua, Jalland Betazou, Gry O’Shannon und Pezenna Flaith gehen auf Schlittenfahrt in den Abyssalen Schauraum.

Die Handlung ist ziemlich gerade heraus und Spannung kommt in dem Roman mehr bei der Frage nach dem „wie“ als dem „was“ auf. Die Handlung bietet mehr als genügend Platz, um die an der Schlittenfahrt Beteiligten zu charakterisieren. Wir erfahren einiges über die Befindlichkeiten der Schlittenfahrer. Sei es der Schlittenmeister Hishol Whekoshi, der im Kontrast zu seiner jungen Kollegin Malasheg Keshpal, als Vertreter seines Volks der Phersunin ein eher humorloser Zeitgenosse ist. Es gibt außer den Terranern und Pezenna Flaith noch einige weitere Mitreisende, die aber mehr der Atmosphäre des Romans dienen, als zur Handlung beitragen.

Man kann sich jetzt streiten, ob die Stutenbissigkeit zwischen Gry O’Shannon und Sichu Dorksteiger wirklich handlungsrelevant ist, aber es gibt den Figuren einiges mehr an Tiefe und dem Zusammenleben mehr Komplexität. Spannender ist natürlich die Frage was passiert am Ziel der Schlittenfahrt und kommen unsere Helfen dort wieder in einem Stück heraus?

Perry Rhodan wäre nicht Perry Rhodan, wenn der nicht der richtige Mann zur falschen Zeit an der falschen Stelle wäre und die Serie Perry Rhodan nicht die Serie Perry Rhodan, wenn der Roman mit einem gewaltigen Cliffhanger enden würde. Zumal die Thesan Pezenna Faith ihre eigenen Pläne hat …

In Summe war Verena Themsens „Weltenenden“ auf den Punkt mit der einen oder anderen Überraschung und der nötigen Portion Sense-of-Wonder. Den einen oder anderen Denkanstoß konnte man bei Interesse gleich mitnehmen.

Mir hat es gefallen und ich bin definitiv auf den Folgeroman gespannt!

Als Goody habe ich mir dieses Mal die aktuelle Stellaris Geschichte von Hermann Ritter gegönnt. Der Anfang war etwas behäbig, die Auflösung aber durchaus mitnehmend. Eine nette kleine Kurzgeschichte zur Entspannung zwischendurch, das kann man sich ab und zu mal gönnen.

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Schreiben ist Schreiben und … „Stadt, Land, Asteroidengürtel“ in Wolfenbüttel

Es ist lange her, viel zu lange. Einerseits ein Beitrag zum Thema Schreiben auf diesem Blog und andererseits meine letzten Besuche der BA Wolfenbüttel. Der erste Workshop war 2013 und der zweite 2015. Beide zum Thema Kurzgeschichte und ich habe bei beiden viel gelernt, nette Kollegen & Kolleginnen kennengelernt und natürlich lange Abende auf der Galerie bei dem einen oder anderen Bier verbracht.

Dieses Mal ging es unter der Leitung von Klaus N. Frick, Kathrin Lange und Olaf Kutzmutz um das Thema Weltenbau. Natürlich stand vor dem Seminar die Schreibaufgabe und dann abschließend die Lektüre des Readers aus den eingereichten Geschichten.

Wie jedes Mal versucht man sein Bestes und dieses Mal war ich mit meiner Geschichte wirklich recht zufrieden – um dann von der Realität eingeholt zu werden. Zwei Kapitel aus meinem aktuellen Roman-Projekt passten genau zur Aufgabenstellung und die Kurzzusammenfassung ging erschreckend leicht aufs Papier.

Dieses Mal war die Runde mit sechzehn Teilnehmern plus 3 Dozenten recht groß, aber es ging alles sehr gesittet und konzentriert vonstatten. Ein strenges Zeitmanagement sorge dafür, das alle Beiträge vor allem inhaltlich und stilistisch betrachtet wurden und niemandes Beitrag unter den Tisch fiel.

Meinem Geschmack nach hätte es ruhig mehr als eine Schreibaufgabe geben können (nach einem Bild von Jakub Różalski) aber es wurden einige Einblicke in Handwerkliches aber auch besonders hinter die Kulissen der Branche geboten. Alleine dafür hätte sich der Besuch schon gelohnt.

Es waren lange Tage, aber zum Ausgleich dafür waren dann die Nächte kurz. Um so erstaunlicher das ich jeweils Samstag und Sonntag vor dem Frühstück noch an meinem aktuellen Schreibprojekt vorangekommen bin.

Tolle und interessante Leute kennengelernt, viel zum Thema Weltenbau, Stimmung und Erzählperspektive gelernt und viele interessante Gespräche übers Schreiben und auch eine gewisse Raketenheftchen-Serie geführt.

Es war also ein rundum gelungenes Wochenende an der BA in Wolfenbüttel. Das zudem einen viel versprechenden Anfang für ein neues Schreibprojekt abgeworfen hat. Was will man mehr?

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Perry Rhodan 3037 und Mission Sol 11 …

… gehört.

Unter normalen Umständen wäre das lange Wochenende sehr geruhsam geworden und ich hätte diese beiden Perrys in Ruhe und vor allem ausgeruht gelesen.

Dieses Wochenende stand aber ein Ereignis an, für das ich mich über ein Jahr vorher angemeldet hatte: das dreitägige Seminar „Stadt, Land, Asteroidengürtel“ an der BA Wolfenbüttel. Also blieb nur die An- und Abreisezeit im Auto für die dieswöchigen Raketenheftchen.

Die Anreise läutete Dietmar Schmidts „NEUBEGINN“ ein. Die Sol hat es ins Susmal-System verschlagen und Perry Rhodan versucht dort dem Chaos Einhalt zu gebieten. Seines es die sich gegenseitig massakrieren Ksuni, die widerspenstige Chaotarchenhinterlassenschaften oder gar die durch den Situationstransmitter quellende Proto-Chaotischen Zelle. Es geht drunter und drüber und es werden einige alte Rechnungen beglichen. Soweit ist schon mal eine ganze Menge los.

Aber schlimmer geht immer und ein schwarzer Gesetzgeber der Kosmokraten, die NEUBEGINN, taucht auf und beseitigt das Chaos gnadenlos, aber nicht unbedingt gründlich.

In Summe passiert einiges und morgens um 7 nach viel zu wenig Schlaf und vor dem ersten Kaffee beim Autoumparken 6-dimensionales um die Ohren gehauen zubekommen ist vielleicht nicht jedermanns Ding, aber es war unterhaltsam und bot zumindest auf dem Papier eine Menge Sense-of-Wonder. Wobei man sich vielleicht das Susmal-System auch hätte sparen können. Der Weltuntergang wäre spannender gewesen, wenn es direkt um Evolux gegangen wäre. So hatte das doch etwas von einem entbehrlichen Ausweichschauplatz.

Kosmisch ging es bei Michelle Sterns Perry Rhodan 3037 „Der Abyssale Ruf“ weiter. Perry Rhodan und seine Frauen und Mannen besuchen das Heiligtum jener ominösen Mörder der Materie den ABYSSALEN RUF der Phersunen.

Mir haben die Phersunen gut gefallen. Im religiösen Eifer der Kandidatin Phaatom huldigend läuft einem ein kalter Schauer über den Rücken. Noch schlimmer als die maschinelle Gleichgültigkeit eines kosmokratischen Gesetzgebers ist nur diese begeisterte Unterwerfung vor der angehenden Chaotarchin. Sehr stimmungsvoll und leider war die Reise vor dem Hörbuch zu Ende. Den Schluss habe ich erst heute auf dem Heimweg von der Arbeit gehört.

Das nächste Mal wird es wohl wieder das Heftchen werden, auch wenn mir die Lesungen beide gut gefallen haben. Es hat doch seinen Charme, wenn man in seinem eigenen Tempo lesen kann und vielleicht die eine oder andere Stelle schneller hinter sich bringen kann oder etwas länger verweilen, als es der Lesefluss des Vorlesers vorgibt.

Aber es ist ja nicht jedes Wochenende ein Seminar in Wolfenbüttel und was KNF dort erzählt bleibt in Wolfenbüttel 😉

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