Perry Rhodan 2807 gelesen …

Perry Rhodan 2807 gelesen und ich muss sagen, dieser Leo Lukas hat mir ausgesprochen gut gefallen.

In sich fand ich den Roman stimmig und auch die Tiuphoren ergaben dieses Mal mehr Sinn als in der Nr. 2806. Es war nicht, wie befürchtet, ein einseitiges Gemetzel, sondern hier trafen durch aus ebenbürtige Gegner aufeinander. Natürlich vollkommen unterschiedlich, aber dennoch ausgewogen.

Persönlich bin ich eher ein Fan des dezenten Humors, also kein Fan von Funny-SF, aber der Roman hatte deutlich mehr zu bieten als den einen oder anderen Kalauer. Neben vielen hintergründig-humorischen Stellen gab es natürlich auch Aktion. Allerdings doch eher dezent aus der Zuschauer Perspektive. Was dem Roman jetzt nicht unbedingt geschadet hat, so lag der Schwerpunkt dann mehr auf der Charakterisierung der Figuren, deren Zusammenspiel und der Gesellschaft auf Swoofon. Es waren auch ein paar tragische Elemente mit dabei, was den Roman dann zu einer gut komponierten Geschichte werden lässt.

Mir hat es gefallen und gerne mehr solche Romane.

* PERRY RHODAN ®, ATLAN ® und Mausbiber Gucky ®  sind eingetragene
 Warenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Das Steampunk-Picknick in Markus Bücherkiste

Heute gab es außer dem dortigen Schützenfest noch einen Grund nach Soest zu fahren: Das Steampunk-Picknick in Markus Bücherkiste. Wetterbedingt fand es dann doch drinnen im Trockenen statt. Gut versorgt mit dem persönlichen Picknick-Pack stand den Lesungen dann nichts mehr im Weg.

Dort gaben sich heute so bekannte Schriftsteller wie Anja Bagus, Bernar LeSton und Thorsten Küper die Klinke in die Hand, bzw. sie lasen gleich alle gemeinsam die einzelnen Stücke szenisch. Unterstützt wurden sie dabei noch von der Gründerin der brennenden Buchstaben Kirsten Riehl und Bernhard Giersche.

Den Lesungsabend eröffnete ein Auszug aus Bernar LeStons bisher noch unveröffentlichem Roman. Ins New York zur Zeit von Thomas Alva Edison und Nikola Tesla entführt, durfte dann natürlich auch ein Bezug zum Gleichstrom/Wechselstrom Streit der beiden Erfindergrößen nicht fehlen, aber auch die eigentliche Geschichte um den Detektiv, der allerlei merkwürdige Fledermaus-Männer zu jagen hat, kam natürlich auch nicht zu kurz.

Als zweiten literarischen Gang des Abends wurde dem begeisterten Publikum Thorsten Küpers Kurzgeschichte »Prudences Regiment« aus dem vom Alex Jahnkes und Clara Lina Wirzs herausgegebenem »Das große Steam Panoptikum«. Wieder hervorragend szenisch gelesen und eine gewohnt küperneske Geschichte mit einem sehr netten Ende. Die Herausgeberin des Steam Panoptikums, Clara Lina Wirz, war ebenfalls anwesend und konnte bei der Gelegenheit einige Fragen des Publikums zu dem sehr gelungenem Buch beantworten. Das Buch konnte gleich dort bewundert werden und es lohnt definitiv einen intensiveren Blick, einerseits natürlich wegen Thorsten Küpers hervorragender Kurzgeschichte, aber auch wegen der vielen gelungenen Eindrücke zum Thema Steampunk.

Das Dessert bildete dann die Lesung aus Anja Bagus Roman »Waldesruh«, natürlich wieder szenisch gelesen. Das Publikum kam eindeutig auf seine Kosten und es taten sich ein paar unerwartete Impressionen der Roman-Figuren auf. Das erlebt man auch nicht alle Tage auf einer Lesung. Vielleicht eine gewagte Neuinterpretation des Charakters, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Es wurde an dem Abend also einiges geboten und es gab einige sehr phantasievolle Steampunk-Outfits zubewundern. Ein rundum gelungener Abend. Gerne wieder. Wer in der Nähe von Soest wohnt, kann in der nächsten Woche gleich die nächste Veranstaltung in Markus Bücherkiste besuchen.

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Perry Rhodan 2806 gelesen …

Perry Rhodan 2806 gelesen und er ist besser als ich erst befürchtet habe. Das Kaiserpaar von Olymp, nun das ist nicht ganz meine Schiene. Dennoch kommt, was kommen muss und wie angekündigt tauchen die Tiuphoren in der Milchstraße auf.

Es ließt sich flüssig weg, aber dennoch häufen sich bei der Lektüre des Romans bei mir die Fragen. Natürlich ist das als Science Fiction reine Fiktion, aber dennoch sollte das Konstrukt als solches in sich stimmig sein. Perry Rhodan blähst (fast, dank Gucky) eines der Sternengewerke der Tiuphoren mit der RAS TSCHUBAI aus dem All, während es in der heimischen Milchstraße offenbar nicht möglich ist ein, von Hyperimpedanzschock lahmgelegtes, Sternengewerk aufzuhalten und das dann vollkommen unbehelligt von dannen zieht. Sind die ZA-Träger aus der Galaxis, tanzen die Tiuphoren auf dem Tisch? Würden die Tiuphoren sich, nachdem wie sie sich in den Romanen davor aufgeführt haben, wirklich so geschickt verhalten? Würde es sie psychologisch so unangefochten lassen? Etwas Schwund bei den Sternengewerken hätte die Sache vielleicht glaubwürdiger gemacht.

Das atopische Tribunal hat keine Ahnung was da auf sie zukommt? Nun, das erschließt sich mir auch nicht so ganz. Sind die nicht Millionen Jahre aus der Zukunft angereist um genau das hier zu verhindern? Nun vielleicht steht einem im nächsten Band ja die Antwort auf diese Frage. Zeitreisen sind halt kein triviales Thema. Vielleicht wie ebenso auf die Frage ob hier das Perryversum deutlich einsteigerfreudiger wird. Ein Zyklus Tiuporen und die Perrypedia hat ausgedient 😉

Was aber wirklich meinen Blutdruck in die Höhe getrieben hat, war gleich der erste Brief auf der Leserkontaktseite. Der Neuroversum Zyklus »muss nun hochoffiziell auf den größten Misthaufen des geschriebenen Wortes«? Mir fallen da auf Anhieb ein paar Erwiderungen ein, die mich an dieser Stelle wohl in größere Schwierigkeiten bringen könnten. Ich persönlich halte den Neuroversum-Zyklus für einen der besten Zyklen der Serie (und kommt mir jetzt bloß nicht mit dem MDI-Zyklus). Das Atopische Tribunal fällt dagegen dermaßen ab, das ich mich gezungen sah, aus der Masse der schweigenden Leser herauszutreten. Aber es kann sich schließlich nicht alles allen erschließen – sowohl in der einen, wie auch in der anderen Richtung.

Nun man kann sagen, was man will, langweilig ist es im Moment jedenfalls nicht …

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Was ich immer schon mal machen wollte … Deckel drauf.

Das wird jetzt ein etwas gemischter Artikel zum Thema „Deckel drauf“.

Angefangen hat es ganz physikalisch damit, dass mir mein Heftchen-Chaos aus Perry Rhodan Heften auf den Keks ging. Und dort zuallererst die erste Auflage. Dünne Dinger, die man nicht ordentlich stapeln kann oder gar – vollkommen utopisch – ins Regal stellen. Da lobe ich mir doch die, mittlerweile leider eingestellten, dritten oder fünften Auflagen der Serie. Doppelbände, die sich doch glatt ins Regal stellen lassen. Noch besser im Regal sind natürlich die Silberbände.

Wobei da Romane, die für das Format Heftroman geschrieben wurden, dann doch im dicken Buchformat, meiner persönlichen Meinung nach, gewaltig verlieren. Wenn man das Buch am Ende zuschlägt und dann sowohl thematisch als auch vom Handlungsbogen mitten im Fluss rüde durch einen Buchdeckel unterbrochen wird, nun bei mir hält sich da die Begeisterung doch etwas in Grenzen. Es wäre vielleicht ehrlicher und besser gewesen, die Hefte klar als solche zu kennzeichnen, anstatt zu versuchen mit Gewalt einen größeren abgeschlossenen Roman aus einzelnen Heftromanen zu konstruieren.

Einen ganzen Zyklus kriegt man natürlich nicht zwischen zwei Buchdeckel. Ein halber Zyklus ist da schon handlicher. Fünfzig Hefte passen gut in einen handlichen Karton oder auch in ein größeres E-Book. Vielleicht etwas sperrig beim Lesen, aber gut zu lagern. Wobei hier die Doppelbände der dritten und fünften Auflage wieder deutlich praktischer sind. Aber nun genug zum Thema Karton, Deckel drauf!

Das Motto „Deckel drauf“ hatte ich mir dann auch für einen geplanten Beitrag zum Thema 2700er-Zyklus überlegt. Nun die Hefte liegen warm und sicher im Karton, aber einen Deckel auf das Thema? Die ersten Hefte des 2800er-Zyklus sind nun gelesen und mal ehrlich? Der 2700er und 2800er-Zyklus werden ein Doppelzyklus. Wobei sich der 2800er-Zyklus, in meinen Augen, deutlich besser anlässt als der 2700er-Zyklus. Der 2700er steckt voller guter Ideen und Konzepte, bleibt aber in der Umsetzung – trotz einzelner wirklich guter Romane – weit hinter dem zurück, was man da meiner Meinung nach hätte herausholen können/müssen. Nun, es war der erste Zyklus eines brandneuen Expokraten/Expotarchen-Teams, das sich dann gleich locker flockig mit einem Doppelzyklus übernommen hat. Aber vielleicht war es einfach nur zu viel Stoff um ihn in einen Zyklus zu quetschen. Die Larenschiene zum Beispiel habe ich vor Band 2800 für komplett überflüssig gehalten, nach dem Roman ergibt sie natürlich vollkommen Sinn. Ob des neue Thema für 50 oder 100 Hefte reichen wird? Wer weiß, vielleicht kommt alles was ich schmerzlich in 2700er-Zyklus vermisst habe im 2800er? Ich lass mich da mal überraschen. Der physikalische Deckel bleibt auf dem Karton und der übertragene Deckel liegt erstmal die nächsten zwei Jahre daneben …

Mein Fazit zum Thema „Deckel drauf“: Man lernt nie aus!

Oder vielleicht noch: „Wer Ordnung hält, ist zu faul zum Suchen“ – und ärgert sich beim späteren Sortieren über fehlende Hefte und noch viel schlimmer: über ein bis zwei fehlende Umzugskartons der Sammlung. Da ist Umziehen dann doch wie ein Drittel abbrennen. Aber wer behauptet der Seitenwechsel von den Mächten des Chaos zu dem Mächten der Ordnung wäre einfach?

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* PERRY RHODAN ®, ATLAN ® und Mausbiber Gucky ®  sind eingetragene Warenzeichen
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Welten an Drähten und wahre Namen 121, der Mai 2015 SL-Schreibtreff

Ups, den hätte ich doch fast vergessen. Den Bericht über den Treff meine ich, das Treffen selbst natürlich nicht. Es wurde später als üblich und so war Morpheus dann schneller als der Bericht.

Das Mai Treffen war überschaubar, da steckte vielen vielleicht noch das BB-Ebook Event 2015 in den Knochen. Aber es war trotzdem eine sehr illustre Runde, unter anderem war auch eine Reporterin des SL-Magazins „Einfach Genial – SLs neuste Z(w)eitschrift“ anwesend. Ich bin mal gespannt, ob wir in der nächsten Ausgabe auftauchen ;).

Die Themen waren dieses Mal etwas allgemeiner, aber auch das Thema Schreiben kam nicht zu kurz. Es hat sich also mal wieder gelohnt vorbei zuschauen und das nicht nur wegen der Umbauten im SL-Kreativdorf. So z.B. fand das Treffen nicht im Biergarten des Kafe Krümmelkram statt, sondern direkt beim Veranstallter Wilfried Abels am Lagerfeuer. Der Biergarten ist ein paar Meter versetzt worden und so sind wir einfach dran vorbei gelaufen. Aber das führt zu einer ganz anderen Geschichte …

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