Welten an Drähten und wahre Namen 124, der Juni 2015 SL-Schreibtreff

Ist schon wieder der dritte Donnerstag des Monats? Unglaublicherweise ja. Die Wochen seit dem letzten Schreibtreff sind bei mir wie im Flug vergangen, was aber die Vorfreude auf den Treff mit den Mitautoren und Schreibinteressierten natürlich nicht schmälerte.

Neben vielen akutellen Themen aus SL und der Welt der Selfpublischer, kam natürlich auch die Literatur nicht zu kurz. Wilfried Abels lass den aktuellen Entwurf seiner Kurzgeschichte für einen Wettbewerb rund um das Thema Bahnfahren. Es war kein Werbetext fürs Bahnfahren, aber eine gut geschriebene Geschichte mit einer schönen Wendung. Mir hat das innere Bild der Geschichte sehr gefallen.

Ebenso wie Thorsten Küpers Kurzgeschichte »Prudences Regiment« aus dem »Das große Steam Panoptikum«, die er während der RL-Lesung in Markus Bücherkiste schon gelesen hatte. So eine tolle Geschichte bedarf natürlich einer SL-Lesung in einer spektakulären Kulisse. Wir dürfen uns also wieder auf eine phantastische Lesung in einer spektakulären Barlok Barbosa Kulisse freuen. Und zwar am Sonntag, den 28. Juni um 20 Uhr über Barloks Hafen. Die sollte man sich nicht entgehen lassen!

Offenbar ist meine neue Rubrik „Perry Rhodan Nr. 28xx gelesen …“ aufgefallen und so konnte ich etwas über die größte Science Fiction-Serie referieren. Erschreckend, wenn man bedenkt, dass die mittlerweile um die 300.000 Normseiten umfassen dürfte. So kann dann natürlich auch die Frage, wie man da denn nun am Besten einsteigen sollte?

Die ehrliche Antwort ist natürlich bei Band 1. Aber Heft 2800 liegt noch nicht so lange zurück und ein Zyklusanfang ist immer eine gute Gelegenheit einzusteigen. Aber Asche auf mein Haupt, die wichtigste Einstiegshilfe und Referenz habe ich doch glatt vergessen zu erwähnen, die Perrypedia. Hier gibt es einen guten Überblick über die lange Geschichte der Serie und ihrer Zyklen. Nun jetzt ist sie erwähnt, was der Vorteil ist, wenn man den Bericht des Abends schreibt … 😉

Zum Schluss noch die Empfehlung für den Fall, das es Sie in die virtuelle Welt des SL-Kreativdorfs verschlagen sollte: Unbedingt eine Tour mit Joey‘s Shuttle machen. So kommt man bequem zu allen besonders sehenswerten Stellen der SIM.

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Perry Rhodan 2808 gelesen …

Ich habe mir angewöhnt, immer etwas Zeit zwischen der Lektüre und dem Schreiben meines Kommentars zum aktuellen Perry verstreichen zu lassen. Ich lese viel als E-Book, aber beim wöchentlichen Heftroman ist mir dann doch das Heft lieber. Vom Gewicht tun sich E-Book-Reader und Heft nichts. Die eigentliche Geschichte liest sich genauso gut, allerdings ist das hin- und herspringen zwischen einzelnen Abschnitten beim Papier, als einfache haptische Angelegenheit, deutlich einfacher und angenehmer. Cover und Risszeichnungen kommen auf Papier dann natürlich auch deutlich besser als auf einem E-Ink Gerät. Langer Rede, kurzer Sinn. Dank Post-Streik habe ich den aktuellen Roman 2808 vom Marc A. Herren zur Abwechselung mal auf dem Tablet gelesen. Mit dem größeren und beleuchteten Farbdisplay durchaus eine genießbare Sache, wenn da nicht die dauernden Benachrichtigungen wären …

Nun zum Roman selbst. Zu behaupten, ich hätte ihn in einem Stück verschlungen, wäre gelogen. Ich bin kein glühender Verehrer der Pfefferminztee trinkenden Dame mit ihrer „nicht öffentlichkeitstauglichen Meinung“ zu diesem und jenem Thema. In Kombination mit der „Robotregentin“ und dem Ideenkaufmann war es dann doch eine nicht ganz uninteressante Kombination. Wobei dieser Roman dann auch zwischen erweiterter Beleuchtung der Figurenhintergründe und den angreifenden Tiuphoren pendelt. Nicht uninteressant, aber auch kein einfach zu lesender Pageturner. Vielleicht kehrt ja eine meiner, leider nicht mit einem ZA versehene, Lieblingsfigur als Reinkarnation zurück. In den aktuellen Zyklus würde sie eigentlich passen …

Die Tiophoren hinterlassen bei mir gemischte Gefühle. Unangreifbar wie eh und je, erleiden sie dann doch noch Verluste. Auf eine Art und Weise, die mich im Hintergrund leises homerisches Lachen hören lässt. Ob und welchem der gekannten Schemata der Serie der Ablauf folgen wird? Ich habe keine Ahnung, und das finde ich gut so!

Es war also viel Schönes mit dabei. Vielleicht etwas zu viele einzelne Teilgeschichten, aber zum Schluss habe ich den Roman dann doch gerne gelesen.

* PERRY RHODAN ®, ATLAN ® und Mausbiber Gucky ®  sind eingetragene
 Warenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Rezi – Ray Bradbury: Die Mars-Chroniken

„Sagen Sie mir nicht, was ich tue; ich will’s nicht wissen!“ – mit diesem Satz beginnt das Vorwort des Autors Ray Bradbury zu seinen Mars-Chroniken. Nun ein Satz, der viel offenbart. Über den Autor, das Werk und seine Entstehung: Es gibt keinen großen Masterplan. Aber dennoch taucht das Werk regelmäßig auf den Listen der großen Werke der SF auf, die man gelesen haben muss/sollte.

Es ist kein Roman und es ist auch keine Sammlung von Kurzgeschichten. Es ist … nun der Autor wollte es auch nicht wissen, er hat es einfach geschrieben. Es ist eine Aneinanderreihung von einzelnen Versatzstücken. Von kurzen Stimmungsbildern über Kurzgeschichten bis zu längeren Erzählungen. Es kommt einem vor wie der Versuch aus Versatzstücken ein größeres zusammenhängendes Werk zu erschaffen, was aber dann partout doch kein Roman werden will. Mich hat es erst nicht besonders beeindruckt. Ja, es ist nicht schlecht, es ist unterhaltsam und es schwingt immer eine großer Schuss Moral mit. Den größten Brocken Moral bekommt man dann auch in der Geschichte, die bei mir den Moment darstellt, an denen die Mars-Chroniken sich ihren Platz in den Ruhmeshallen der Literatur erobert: „Juni 2034. Da oben, mitten in der Luft.“. Der Auszug der Schwarzen aus dem Süden der USA. Eine moderne Version des Auszuges der Israeliten aus Ägypten. Man muss bedenken, die Mars-Chroniken sind 1949 fertig gestellt worden. Eine Geschichte, die ihrer Zeit weit voraus war. Nun, es hält nicht alles einer strengen logischen Betrachtung stand, aber dennoch ergibt sich am Ende ein großes Ganzes.

Es ist keine einfache Lektüre. Es ist kein Roman, den man flüssig und am Stück verschlingen kann. Aber vielleicht ist es gerade diese Bruchstückhaftheit, die es authentisch wirken lässt. Natürlich ist es Fiktion, aber es enthält Einsichten, die man nicht einfach so abtun sollte. Es ist vielleicht etwas viel von der Moral, aber es ist dennoch eine Bildungslücke, die ich gerne geschlossen habe. Auf zur nächsten … 😉

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Welten an Drähten und wahre Namen 123, Neues bei der Hünen-Sphäre

Die Hünen-Sphäre hat die letzten Umbauten im Kreativdorf unangetastet überstanden, und so sind mir größere Bauarbeiten in der virtuellen Welt von Second Life erspart geblieben. Wobei bauen und kreativ sein, eine Sache ist, die mir durchaus Spaß macht.

Wenn man denn darf und nicht muss. An diesem Wochenende durfte ich dann doch etwas an der Hünen-Sphäre um-, bzw. anbauen. Ein von Sabine Schäfers, alias Joey, bestartetes Projekt benötigte eine kleinere bauliche Veränderung.

Zum eigentlichen Projekt kommt gestimmt demnächst noch etwas mehr, aber bis dahin gibt es schon mal ein paar Baustellenfotos.

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Welten an Drähten und wahre Namen 122, Kunst und Comedy

Gestern ging die Lesereise von Thorsten Küpers „Angriff des 30 Meter Nerds – Comedy Tour“ im Enchant Club in Nexus weiter. Bei dem wunderschönen Sommerwetter fanden sich immerhin fast 20 Zuhörer ein und lauschten erst andächtig der obligatorischen Rechtsbelehrung und dann dem doch deutlich spritzigerem Comedy-Programm. Wieder sehr gelungen, auch wenn es mir dieses Mal, trotz Zugabe, etwas kürzer vorkam. Wer den „Angriff des 30 Meter Nerds“ noch nicht gehört haben sollte, am 20.06.2015 um 21 Uhr gibt es in der Yúcale Coffee Gallery noch mal die Gelegenheit. Ein Ausflug ins Virtuelle, der sich lohnt. (Eine Anleitung für kurzentschlossene Neueinsteiger gibt es hier)

Gelohnt hat sich auch der Abstecher in BukTom Blochs Galerie. Zurzeit läuft dort die Edvard Munch Ausstellung. Es gibt dort natürlich viele Bilder des Schöpfers von „Der Schrei“ zu sehen, aber auch einiges über seine psychische Erkrankung zu erfahren. Eine Ausstellung, die definitiv einen Besuch lohnt. Hier gibt natürlich wieder, wie immer bei Kunst: Nehmen Sie sich Zeit.

Mehr Bilder zu Thorsten Küpers Lesung findet man auf BukToms Blog. Leider habe ich es  auf meinem neuen Rechner geschaft den Großteil meiner eigenen Aufnahmen ins digitale Nirvana zu schießen.

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