Welten an Drähten und wahre Namen 73, Space4Art – Alles Neu …

Erstmal was Technisches vorweg. Die regelmäßigen Besuche der BeLug in Berlin haben mich dann doch dazu animiert nach langer Pause mal wieder Linux auf einen Rechner zu installieren, der kein Server ist. Nach fleißiger Recherche in der großen Anzahl von Möglichkeiten die man da so hat, ist meine Wahl dann schließlich auf Mint Linux mit KDE Oberfläche gefallen. Und es läuft. Es läuft gefühlt sogar um einiges schneller als auf meiner Windows Partition. Also mal die Gelegenheit etwas durch SL zu streifen.

Dabei bin ich natürlich unter anderem auf der SIM-Basis von Space 4 Art gelandet. Und was sehe ich? Nicht nur mein Rechner ist neu installiert, nein auch die SIM-Basis und es sieht spektakulär aus!

Also definitiv einen Besuch wert. Wie immer bei Kunst nehmen Sie sich Zeit …

Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack.

— kleines Update —

Mit einem Klick auf die jeweiligen Schilder bekommt man Notecards mit Lesenswerten zu den jeweiligen Ausstellungen und mit dem richtigen Windlicht/Beleuchtung wirkt alles nochmal einen Tacken besser, ich habe netter Weise von Asmita Duranjaya ein paar Aufnahmen mit der richtigen Beleuchtung bekommen, ich hänge einfach mal ein paar exemplarisch an. Zusätzlich ist demnächst eine größeres Event geplant, aber dazu später mehr …

Snapshot_001 Snapshot_002 Snapshot_003 Snapshot_004 Snapshot_005 Snapshot_006 Snapshot_007 Snapshot_008 Snapshot_009 Snapshot_010 Snapshot_011 Snapshot_012 Snapshot_013 Snapshot_014 Snapshot_015

— Update — die folgenden Bilder stammen von Asmita Duranjaya:

lesbos004 lesbos011 lesbos012

Veröffentlicht unter Alternative Welten, Kunst #Art, Technisches, Virtuelle Welten | Kommentare deaktiviert für Welten an Drähten und wahre Namen 73, Space4Art – Alles Neu …

Welten an Drähten und wahre Namen 72, heute auf dem Menü: Salatphobie

Thorsten Küper ist nicht nur Organisator und Gastgeber der der meisten Events der Brennenden Buchstaben, nein er macht auch selber Programm und zwar Gutes!

Heute beglückte er auf der wundervoll hergerichteten SIM SL-Stuttgart die 30 anwesenden Zuhörer mit den Ansichten eines Salatphobikers. Ein Programm in dem es aber  nicht nur um Salat und andere Dinge ging, die normalerweise nicht auf einen Männergrill gehören. Das er privat da durchaus auf Gemüse grillen kann, hat er ja auf dem Pixelgrillen eindrucksvoll demonstriert, aber ich glaube das tut jetzt nichts zur Sache ;).

Aber natürlich bekamen auch ein paar andere Gruppen der heutigen Gesellschaft die virtuelle Grillzange zu spüren. Ob Politiker, Spätklingler oder Nachbarn die jetzt partu immer noch nicht sein Auto gewaschen haben.

Den Zuhörern hat es auf jeden Fall gefallen und es gab netterweise noch eine Zugabe. Es darf halt mal gerne ein Steak mehr sein …

Snapshot_001 Snapshot_002 Snapshot_003 Snapshot_004 Snapshot_005 Snapshot_006 Snapshot_007 Snapshot_008 Snapshot_009 Snapshot_010 Snapshot_011 Snapshot_012 Snapshot_013 Snapshot_014 Snapshot_015

Veröffentlicht unter Alternative Welten, Lesung/Literarisch, Virtuelle Welten | Kommentare deaktiviert für Welten an Drähten und wahre Namen 72, heute auf dem Menü: Salatphobie

Welten an Drähten und wahre Namen 71, die Sommerpause ist vorbei!

So die SL Sommer-Pause ist ab heute offiziell vorbei.

Heute Abend eröffnet Thorsten Küper alias Kueperpunk Korhonen die Session 2014/2015 um 20:00 mit „Comedy – Ansichten eines Salat-Phobikers“ in SL-Stuttgart.

Am Sonntag geht es dann ab 21 Uhr mit Volldampf, d.h. Steampunk im Kreativdorf weiter. Es lesen André Wiesler und Jan-Tobias Kitzel.

Genau die richtige Gelegenheit mal in die deutschsprachige Literatur-Szene in SL hineinzuschnuppern. Am Mittwoch den 06.08.2014 kann man dann im SL-Schreibtreff noch tiefer in die Materie eintauchen.

Wer etwas Hilfe bei der Einrichtung des Zugangs zu SL braucht findet hier schon mal eine gute Anleitung vom Kueperpunk.

Veröffentlicht unter Alternative Welten, Lesung/Literarisch, Real Life, Rezensionen, Virtuelle Welten | Kommentare deaktiviert für Welten an Drähten und wahre Namen 71, die Sommerpause ist vorbei!

Rezi – Axel Hollmann: Asphalt. Ein Fall für Julia Wagner

Ein Roman wie ein Motorrad. Ein Motorrad mit Kickstarter, den man erst etwas treten muss bis das Gefährt anspringt. Läuft der Motor, dann mach es einen Mordsspaß damit seine Runden zu drehen. Solange man nicht anfängt auf dem Bock mit dem Handy zu telefonieren, das gibt Punkte in Flensburg und kann böse ins Auge gehen.

Das war die Kurzzusammenfassung des Erstlings von Axel Hollmann, einer der Macher des Schreibpodcasts „Die Schreibdilettanten“. Die lange Version folgt jetzt. Schließlich wartet jeder Autor auf Feedback und beim Erstling ist das besonders gefragt. Liest das überhaupt einer und gefällt es den Leuten?

Der Anfang ist etwas holperig. Der Funke ist bei mir nicht sofort übergesprungen und ich habe es ein paar Mal zu Seite gelegt. Am Anfang dachte ich mir: gut gib ihm noch eine Chance, ab ca. der Hälfte hab ich den Roman dann in einem Stück gelesen. Fairer Weise muss ich sagen Krimi ist nicht ganz mein Genre und ich habe hier noch ein Buch des gleichen Genres von einem anderen Autor, das ich wahrscheinlich nicht zu Ende lesen werde. Somit fällt Asphalt schon mal in die Kategorie „ich habe ihn gelesen und zwar ganz“. Schon mal nicht schlecht.

Das Setting ist eine Mischung aus Hardboiled-Krimi und allem was man heute so in einen Roman packen sollte. Ich denke mal Axel Hollmann hat, als Schreibpodcaster, zu dem Thema fleißig Recherchen betrieben, den der Roman wirkt nicht so, als ob da nachträglich noch was umgestrickt worden ist. Aber etwas Klischee gehört natürlich zum Genre, von daher wirkten da eher die Dinge, die Peppig wirken sollten etwas fehl am Platz.

Eine toughe Frau als Heldin, natürlich in Berlin. Das Rockermilieu und die Polizisten wirken authentisch, die Protagonistin, die zu vollkommen unpassenden Zeiten mit ihrem Ex-Freund und ihrer Freundin telefoniert, nicht ganz. Zu Glück hat sich das nach dem zweiten Ausrutscher in der Angelegenheit erledigt. Es war einfach zu viel los im Roman, um derartigen Blödsinn zu wiederholen. Und ab da sprang dann auch der Funken über. Es war vielleicht nicht alles immer ganz realistisch, aber unterhaltsam war es trotzdem.

Ich denke Fans des Genres sollten auf ihre Kosten kommen, auch wenn der Roman am Anfang etwas WD40 braucht. Wenn der Motor erst mal läuft hat sich das Durchhalten dann doch gelohnt.

Für einen Erstling schon mal gut, Herr Hollmann. Wann kommt der nächste Julia Wagner?

Veröffentlicht unter Lesung/Literarisch, Real Life, Rezensionen | Kommentare deaktiviert für Rezi – Axel Hollmann: Asphalt. Ein Fall für Julia Wagner

Das Pixelgrillen 2014, schön warm war’s

Die Sonne brennt. Über den heißen Asphalt wehen Strohschnipsel. Das Navi schickt einen in die Wüste, bzw. auf Parkplätze und Stoppeläcker und behauptet dann glatt man wäre doch jetzt am Ziel. Über Schleichwege, durch Baustellen und an allerlei zur Verwirrung des Reisenden aufstellten Verkehrsschildern ging es dann weiter.

Und dann erreicht man sie, die Oase. Den, als idyllisches Häuschen im Grünen getarnte, Eingang zum großen Ufo Hangar unter Herne. Die Zentrale der deutschsprachigen Literaturevents in Second Life. Und zu dem das Heim der Gastgeber, die die vielen angereisten Gäse dann auch mit allerlei Getränken und Gegrillem aufs köstlichste bewirteten.

Habe ich erwähnt das es warm war? Den Steaks und Würstchen hat man nicht angemerkt das sie aus dem Hochofen kamen, den Thorsten tapfer als Grill verteidigt hat.

Aber trotzdem hat sich niemand davon abhalten lassen über Gott und die Welt zu reden und den Tag in toller Gesellschaft zu genießen …

Heute bin ich wohl mal der Letzte mit dem Bericht, hier gibt es noch ein paar mehr:

War Klasse, jeder Zeit gerne und Danke für die Einladung!

20140719_150908

20140719_150931

20140719_150938

20140719_151041

20140719_175150

20140719_175154

20140719_200100

10569909_806411239392625_1720655471_n[Quelle: Fenrir]

20140719_202416[Quelle BukTom]

Veröffentlicht unter philosophisches, Real Life | Kommentare deaktiviert für Das Pixelgrillen 2014, schön warm war’s