Welten an Drähten und wahre Namen 136, Tanja Bechtel-Metzkens Lesung aus „Weisse Schmetterlinge“

Eigentlich hätte die Lesung ja pünktlich um fünf nach acht beginnen sollen, aber SL, bzw. dessen Voice-Server, war da etwas anderer Meinung. Nun an dieser Stelle hatte ich geplant mich fürchterlich darüber aufzuregen, dass man für die astronomischen monatlichen Mieten die SL verlangt, eigentlich perfekt funktionierende Technik erwarten können sollte.

Aber nach der wunderbaren Lesung in der von ClaireDiLuna Chevalier phantastisch gestalteten Kulisse bin ich dafür einfach zu sehr im Einklang mit mir und der Welt. Tanja Bechtel-Metzken hat perfekt gelesen und SL hat während der Lesung so tadellos funktioniert, das man in die Geschichte förmlich hineingesaugt wurde. Um so beeindruckender, dass das ihre erste Lesung in SL und ihre zweite Lesung überhaupt war. Das wirkte sehr professionell.

Die Geschichte war nicht ganz mein Genre, aber dennoch mitreißend und fesselnd. Die Vorgeschichte führte meiner Meinung nach unausweichlich zum ersten Mord und es ging dann sehr stringent in der Handlung weiter. Die Figuren wirkten sehr real, ebenso wie ihre Handlungen.

In Summe, also definitiv eine weitere gelungene Lesung bei den Brennenden Buchstaben und ein Buch, dem man einen intensiveren Blick widmen sollte!

Mehr Bilder natürlich wieder beim schnellsten SL-Reporter in BukToms Blog

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Welten an Drähten und wahre Namen 135, die Yucale Geburtstagsfeier

Die Yucale Coffee Gallery wird ein Jahr und feiert das heute mit einem bunten Programm.

Den Anfang des Abends machte Thorsten Küper, mit einer gewohnt leicht gemeinen Geschichte um einen eigentlich schönen Tag am Strand. Aber gehen Sie niemals zu nahe an Clemens Galems Sandburg heran. Hach so ein netter und vor allem  kreativer Junge …

Weiter ging es dann mit Oliver Buslaus „Flossen hoch 3.0“ -und Kai Uwe. Eine ergreifende und traurige Geschichte.

Lustig ging es dann mit Buk Toms „Schattenfuge“ weiter. Eine sehr schwungvoll und mit Elan vorgetragene Geschichte um die Möglichkeiten, die das Wort einem abseits der eigentlichen Definition so bieten kann. Klasse! Mir hat die Geschichte gut gefallen.

Sprachsinnig ging es dann mit Kirsten Riehls „Sprachschwein“ weiter. Eine Gesichte, die wunderbar mit Sprache und Schweinen spielt.

Den Abschluss des literarischen Programms bildete dann Real Wissdorf mit einer Geschichte um den wundervollen Alltag einer Hexe.

Es gibt noch bis spät in die Nacht musikalische Unterhaltung, man darf also noch in der Yucale Coffee Gallery vorbei schauen. Einen Blick sollte man definitiv auf die Bilder des Künstlers Michael Perlick werfen, es lohnt sich!

Mehr Bilder gibt es wie üblich beim schnellsten SL-Reporter in Buk Toms Blog

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Schreiben ist Schreiben, BIC HOK und der Flow, oder der NaNoWriMo.

Mein letzter „Schreiben ist Schreiben“-Beitrag liegt schon eine ganze Weile zurück und das hat seine Gründe. Denn wie man meinen letzten beiden Beiträgen entnehmen konnte, haderte ich mit meinem letzten Werk.

Ich bin da in die Falle gelaufen, die Andreas Eschbach in seinem Wort zum NaNoWriMo 2015 so schön geschildert hat: Ich habe meine Rohfassung nicht zu Ende geschrieben und bin nochmal von vorne angefangen. Und nochmal und nochmal. Und natürlich: Die Anzahl der Wörter bis zum Abbruch wurden jedes Mal rapide weniger.

Der berühmt, berüchtigte innere Kritiker hatte zugeschlagen. Ja genau der, diese innere Stimme, die einem sagt: „Das geht aber besser, an der Stelle passt was nicht, das kannst du besser.“ Perfiderweise hat er natürlich recht. Besser geht – genauso wie schlechter – immer.

Nun, nachdem dieser kleine, fiese und innerlich frustrierte Möb dem Kreativen, also dem kreativen Teil von mir, erfolgreich in die Schreibblockade gemoppt hatte, stand das Projekt mal wieder.

Perfiderweise ließt man sich die vorherigen Versuche noch mal durch und stellt fest: So schlecht waren die gar nicht. Also, was tun?

Genau das, was die einzige richtige Lösung in dem Falle ist: „Man setzt sich auf den verdammten Stuhl und blutet“, um mal ein Zitat aus einer Serie zu bringen. Abgekürzt „BIC HOK – Butt in chair, hands on keyboard“.

Eine Gelegenheit, die sich mir genau passend geboten hatte, war dann der NaNoWriMo. 50.000 Wörter in 30 Tagen, also ein knackiges Tagessoll von 1667 Wörtern pro Tag. Da bleibt keine Zeit für den inneren Kritiker, Internetrecherchen oder, in der Phase der Rohfassung so unnötiger Dinge, wie einer automatischen Rechtschreibprüfung. Also auf zum letzten Anlauf für dieses Romanprojekt. Vorbereitet war ich und was ich nicht wollte, dass hatte ich schmerzhaft herausgefunden, also hieß es: hinsetzen und die Handlung fliegen lassen.

Vorbereitet in dem Sinne, dass ich eine Umgebung habe, in der ich agieren kann, in der sich das eine aus dem anderen ergibt. Von daher hatte der innere Kritiker recht, es ging besser. Und vielleicht geht es gerade beim Schreiben darum: nicht den inneren Kritiker zu fesseln und zu knebeln, sondern ihm mit guten Argumenten den Mund zu stopfen. Das ist so, weil es sich aus dem Vorherigen zwangsläufig so ergibt.

„Aber, Aber …“ Wenn diese Antwort vom inneren Kritiker zurückkommt weis man, man ist auf dem richtigen Weg. Genau an dieser Stelle gilt es dem inneren Kritiker zu sagen: „Lass dir Zeit, die Rohfassung macht sich gut und deine Zeit kommt in der Überarbeitungsphase, da kannst du dich dann nach Herzenslust austoben.“

Genau das passiert, wenn man im Flow ist. Man ist gefordert. Im genau richtigen Maße, nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Flow mag man jetzt spotten, ein wahrer Autor wartet nicht auf den Flow. Und was soll ich sagen? Ja, ihr habt recht: Na schreibt nicht, wenn der Flow da ist, sondern der Flow kommt, wenn man schreibt. Quasi automatisch und nach einer gewissen Zeit. Deswegen ist es meiner Meinung nach wichtig zwei oder besser drei Stunden am Stück zu schreiben, und zwar konstant und kontinuierlich. Da hat Herr King vollkommen recht, wenn er sagt: Mach es richtig oder lass es. Der Mann weis, wovon der redet!

Natürlich geht das nicht immer, aber Mal ehrlich: Es mangelt nicht an Büchern, die man sich schenken kann, ebenso das Fernsehen oder so manche Serie. Wenn die eigene Geschichte spannender ist, als die Zeitfresser um einen herum, dann ist man auf dem richtigen Weg. Den mal ehrlich, das Leben ist zu kurz, um noch ein Buch zu produzieren, das einem nicht vom Hocker reist, weil du meinst, du müsstest schreiben. Es geht nicht darum seine Pflicht zu tun, sondern es geht darum, die Geschichte mit Herzblut zu schreiben. Für alles andere ist die eigene Lebenszeit einfach zu kostbar.

Wenn du deinen Spaß bei der Geschichte hast und die Handlung dich einfach mitreist, dann wird das dem Leser auch passieren. Und darum geht es schließlich, oder?

In dem Sinne: Keep on writing!

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Perry Rhodan 2833 gelesen …

und es begann mit einem Nietzsche Zitat – direkt gefolgt von pulsendem und lähmendem Schmerz.

Während des Lesens war ich mir nicht sicher, ob und was ich jetzt zu dem Roman schreiben könnte oder sollte. Der Anfang war mitten ins Geschehen geworfen und dann wurde einem klar: natürlich, eine Rückblende. Gefolgt von der Nächsten.

Das hört sich jetzt etwas verwirrend an, aber Oliver Fröhlich gelingt es dabei eine spannende Geschichte zu erzählen. Ob trotz oder gerade wegen des Springes in der Zeit, nun vermute ich mal, da hat jeder Leser so seine eigene Meinung. Bei mir fügten sich die Bausteine klickernd ineinander, als ich die ersten Zeilen des Romans für diesen Beitrag noch mal lass.

Ja, nachdem die Zeit hinweg war, da erscheint einem der Roman in sich gelungen, während des Lesens hingegen war zwar ein Weg erkennbar, aber den hätte ich mitten in der Sache nicht als gradlinig bezeichnet.

Wie man sieht, es bleibt etwas Verwirrung. Wobei ich vielleicht noch mal nachrecherchieren sollte, ob Perrys Enkelin Farye Sepheroa wirklich an Board der RAS TSCHUBAI ist und ob die RAS TSCHUBAI wirklich bei Perry Rhodan geblieben ist. Mir war da wäre irgendwas mit der ATLANC gewesen ;).

Es war ein gelungenes Spiel mit Zeiten und Möglichkeiten – ob es aufgeht? Keine Ahnung, das sollte ich vielleicht noch mal sacken lassen. Ober auch nicht, schließlich kommt nächste Woche ja schon das nächste Heft …

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NaNoWriMo 2015 – Tag 30

Tag 30 des NaNoWriMo 2015. Fertig mit den 50.000 Wörtern war ich ja gestern schon und so ist heute etwas feiern angesagt.

Etwas habe ich heute noch geschrieben, aber die Anzahl der Wörter geht jetzt niemand mehr was an. Es ist ein guter Anfang des nächsten Kapitels, das muss an Informationen reichen 😉

Keep on Writing!

Der NaNoWriMo geht noch ein paar Stunden und eigentlich geht es ja um das Schreiben an sich …

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