Welten an Drähten und wahre Namen 143, der März SL-Schreibtreff

Die Zeit verfliegt. Am Donnerstag war es wieder soweit: Der SL-Schreibtreff im SL-Kreativdorf lockte Autoren und Schreibinteressierte in den Biergarten des Kafe Krümelkram.

Es gab wieder einiges an interessanten Themen und in angenehmer Atmosphäre verflog die Zeit. Und natürlich warf das kommende BB E-Book-Event 2016 seine Schatten vorraus.

Wie immer war es ein Abend, den ich nicht missen möchte.

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Perry Rhodan 2847 gelesen …

Perry Rhodan 2847 gelesen … und das war ein Roman, bei dem in meinen Augen alles gestimmt hat. Wenn man sucht, mag man vielleicht den einen oder anderen Punkt zum Kritisieren finden, aber meiner Meinung nach ist das ein Roman, der es verdient hat in die ewigen Hallen der besten Perry Rhodan Romane einzuziehen.

Dieser Roman zeigt wozu das Perry Rhodan Team als Ganzes fähig ist, wenn ein gutes Exposee den, bzw. die hervorragende Autorin erhält, für die der Stoff gemacht ist.

Das Thema hat eine gewisse Schwere und Melancholie. Genau hier kommt Michelle Sterns dichter Schreibstil in einen Bereich, in dem die Autorin Leichtigkeit entwickelt. Man merkt, dass hier dem Leser das Thema leichter und nicht schwerer gemacht werden soll. Es findet keine künstliche Aufblähung der Gewichtung des Stoffes statt. Ganz im Gegenteil: Mit sehr viel Fingerspitzengefühl entsteht eine bittersüße Geschichte, die dabei noch fesselt und unterhält.

Alles in allem haben mich der Planet Soynur und seine Phantome, das Dreamteam aus Sichu Dorksteiger, Perry Rhodan und Gucky aber auch das atopische Tribunal und die Onryonen überzeugt. Das war ein Roman, der das Beste an Perry Rhodan Tradition geatmet hat: Großmut.

Die Handlung um die RAS TSCHUBAI steuert ihrem Höhepunkt entgegen und ein Hauch von Sense of Wonder würzt meiner Meinung nach die Geschichte im genau richtigen Maß, ohne sie zu überwürzen.

Ich habe eine ganze Menge Perry Rhodan Romane gelesen und dieses ist einer der Romane, wegen der ich die Serie liebe. Dieses ist ein Roman, bei der Exposé-Team, Redaktion und Autorin perfekt harmoniert haben und das merkt man diesem Roman an. Es mag vermessen sein, dieses jetzt von jedem kommenden Roman zu erwarten, aber ich wünsche mir als Leser der Serie, dass es zumindest in dem Geiste weiter geht.

In Summe: ein hervorragender Roman, bei der die Serie Perry Rhodan zeigt, was an Potenzial in ihr steckt. Ich persönlich bin begeistert.

* PERRY RHODAN ®, ATLAN ® und Mausbiber Gucky ®  sind eingetragene
 Warenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Perry Rhodan 2846 gelesen …

Perry Rhodan 2846 gelesen … und: jein. In meinen Augen besser als Nr 2845, aber nicht ganz überzeugend.

Vorweg, im Roman war inhaltlich und von der Handlung her alles in dem Roman vorhanden, das ich mir erhofft hatte. Dennoch verpuffte das Feuerwerk ohne das bombastische Spektakel, das ich vom vorhandenen Inhalt her eigentlich erwartet hätte. Es war viel Gutes dabei und die einzelnen Handlungsstränge für sich genommen konnten fesseln, aber es ergab sich in meinen Augen kein Gesamtkunstwerk.

Besonders gefallen hat mir unter anderem der Farye Sepheroa Anteil. Perry Rhodans Handlungsanteil in der ersten Person war etwas gewöhnungsbedürftig, aber hatte für sich ebenfalls durchaus seinen Reiz. Die Arkoniden erfüllten ihren Anteil als Vergleichsmaßstab für Perry Rhodans Handeln, aber das war mir persönlich etwas zu moralisch.

Ein Problem dieses Roman war vielleicht wieder das zu viel an Handlungselementen, die unbedingt in den Roman mussten. Die gesamte Geschichte wirkte dadurch etwas gehetzt. Was hätte man besser machen können? Vielleicht die Anzahl der Perspektivpersonen etwas einschränken und was dann nicht in den Fokus der Person gelangen könnte, entfach unter den Tisch fallen lassen.

Als Kritiker sagt sich so etwas immer einfach, besonders wenn man nicht an die Vorgaben eines Exposees gebunden ist. Ich begebe ich jetzt einfach mal auf sehr glattes Eis, wenn ich behaupte: Teil des Problems ist vielleicht, das Christian Montillon (*1) ein zu guter Autor ist. Es mag ihm ein eigener Roman im Kopf gewesen sein, in dem alle Elemente perfekt zusammenpassen und einen hervorragenden Roman ergeben hätte, hätte er ihn selbst geschrieben. Hubert Haensel kann sehr gute Romane schreiben, wie man meiner Meinung nach an Nr. 2840 gesehen hat. Dieses Mal hat es leider nicht so funktioniert, wie es hätte funktionieren sollen.

Mich würde brennend interessieren, wie das andere Leser des Romans sehen. War das vielleicht doch der beste Roman aller Zeiten? Schließlich geht die Handlung gewaltig voran und es schneidet einige große Rätsel der Perry Rhodan Kosmologie an…

* PERRY RHODAN ®, ATLAN ® und Mausbiber Gucky ®  sind eingetragene
 Warenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

*1 oder Wim Vandemaan, oder beide zusammen

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Perry Rhodan 2845 gelesen ..

Perry Rhodan 2845 gelesen … und mein Enthusiasmus über diesen Roman hält sich in Grenzen. Er war jetzt nicht schlecht, aber auch nicht sonderlich herausragend. Etwas altbacken trifft es meiner persönlichen Meinung nach.

Selbst der Kracher am Ende war so offensichtlich, das er nicht wirklich überraschend war. Hoffentlich kommt der nächste Roman dem Rätsel Chuv etwas näher, den sonst war dieser Abstecher in die Frühzeit des arkonidischen Imperiums eine reine Nostalgieshow ohne einen realen Beitrag zur aktuellen Handlung.

Harren wir des zweiten Teils, vielleicht kommt hier mehr Spannung auf …

* PERRY RHODAN ®, ATLAN ® und Mausbiber Gucky ®  sind eingetragene
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Perry Rhodan 2844 gelesen …

Perry Rhodan 2844 gelesen … und es gab Fehlfunktionen. Soweit so gut, das ist bei einer Reise von der Dauer nicht anders zu erwarten.

Das das jetzt unbedingt tiuphorische Indoktrinatoren sein mussten war wohl dem aktuellen Standardrepertoire geschuldet. Es hätte genauso gut und vielleicht glaubwürdiger ein Nebeneffekt der Jahrmillionen in relativistischen Flug sein können. Eine Sache, die vorher niemand in der Serie wirklich durchgespielt hat und es wären, vorher unbeobachtete, Effekte durchaus wahrscheinlich. Man merkt, das Konstrukt der Indoktrinatoren ist nicht wirklich bis ins Letzte durchdacht (oder verstanden), so uneinheitlich es angewendet wird.

Aber genug von dem Anlass für die Unterbrechung der Reise durch die Zeit, es ist nur der Einstiegspunkt für den eigentlichen Roman. Ein Roman, der beim Lesen eine Menge Spaß gemacht hat. Ein klassisches Perry Rhodan Zeitabenteuer. Es herrscht das übliche Spannungsverhältnis zwischen „Ja nichts verändern, des wird katastrophale Auswirkungen haben“ zum „Was soll’s? Irgendwas müssen wir tun!“. Für sich alleine gesehen schon ein gewaltiges Spannungsfeld.

Es hatte etwas von einem Historienschinken, wie Michael Marcus Thurner (ursprünglich natürlich das Exposé) die Handlung in der Zeit der Methankriege des arkonidischen Imperiums verlegt. Das arkonidische Imperium bekommt einen Hauch von K&K, es hat eine gewisse morbide Leichtigkeit. Ich persönlich finde das durchaus angenehm dieses ansonsten doch, in seiner Totalität und Lebensverachtung, erschreckende Konstrukt eines Krieges, der auf den Genozid einer der beteiligten Parteien angelegt ist, etwas humanistisch zu hinterfragen. Insgesamt gefallen mir die Charaktere hervorragend, sie sind gelungen und glaubwürdig. Jeder Charakter hat einen glaubwürdigen Antrieb für sein Handeln.

Einen kleinen Ausrutscher gab es bei Sichu Dorksteiger, die auf einmal eine Liaison mit Perry Rhodan hat. Nimmt man dieses jetzt einfach als gegeben hin, kann man sich jetzt streiten, ob Sichu jetzt entgegen ihrem Charakter handelt, oder ob genau dieser, von ihr Selbst als solcher erkannter, Ausrutscher ihre Charakterisierung vertieft.

Der Roman fällt, wie der vorherige Roman, etwas aus dem Rahmen, aber ich denke, er schneidet einen Aspekt an, der ähnlich Altans Reise in die jenzeitigen Lande, das Wirken von Thez und dem atopischen Tribunal näher beleuchten sollte.

So wie diesen Roman stelle ich mir die Lektüre von Perry Rhodan vor: neben Kurzweil und Aktion auch einiges an Hintergründigkeit. Hier zeigt sich, zu was einer eigenen Qualität die Serie fähig ist. Dass es die Zahl Nr. 2844 gibt, spricht für sich, meine ich.

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