Welten an Drähten und wahre Namen XXXIV, Lesung bei dem Meisterbastlern

Am 5. Januar geht die Lesungs-Session 2014 der Brennenden Buchstaben los. Dieses Mal darf ich den Veranstaltungs-Reigen mit zwei von meinen Kurzgeschichten eröffnen.

Zeit: Sonntag der 05.01.2014 um 20:00

Ort: SLURL: http://maps.secondlife.com/secondlife/meisterbastler/29/191/35

MarkusGersting20142

[Quelle Thorsten Küper]

Wer neu bei Secondlife ist, in Kueperpunks-Blog gibt es eine gute Anleitung. Mit einem halbwegs spiele-tauglichen Rechner sollte man in Second Life gut zurecht kommen (ggf. wie in der Anleitung beschrieben, die Grafikstufe etwas herunter stellen).

Wenn man etwas mit Rechnern bewandert ist, dauern das Procedere insgesamt ca. 20 bis 40 Minuten, je nach Schnelligkeit der eigenen Internet-Leitung. Danach ist die nächste Lesung nur noch einen Mausklick entfernt ;).

Wenn der Firestorm installiert ist sollte ein Klick auf die SLURL direkt zur Lesung führen, sonst im Feld „Hier starten“ den letzten Teil der SLURL einfügen,

z.B. „meisterbastler/29/191/35“

 

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Blogstöckchen vom Kueperpunk | Weihnachtsgrüße

Es hat etwas gedauert, aber so kann man es gleich mit fröhlichen Weihnachtswünschen verbinden. Also:

Allen ein frohes Fest und ein paar besinnliche und schöne Tage!

„Hi Markus, ich habe dir gerade ein Blogstöckchen zugeworfen!“

Was zum Teufel ist ein Blogstöckchen? Nun: nicht verzagen, Google fragen. Ein paar Klicks weiter ist man dann etwas schlauer. Und wenn man dann schon so nett genötigt wird….

Winterdepression?

Eigentlich mag ich Winter. Vor allem wenn es schneit. Die Gelegenheit sich ins eigene Schneckenhaus zurückzuziehen und die Welt da draußen Welt sein zu lassen. Das muss einfach mal drin sein.

Urlaub?

Sagen wir es mal so: ich bin gerne wo anders, aber ich reise nicht gerne. Klingt nach einem Widerspruch? Meiner Meinung nach ist man immer irgendwo, auch wenn man reist. In einer engen Blechbüchse auf der Autobahn. In einer noch engeren Blechbüchse am Rande der Stratosphäre. In einer Kette von Blechbüchsen auf Schienen. Wobei letzteres gar nicht so schlimm ist.

Sport?

Wenn der innere Schweinehund erst Mal aus seinem Körbchen ist, dann gibt es kein Halten mehr. Laufen ist toll, mit anderen balgen und in Deck suhlen auch (für den inneren Schweinehund, der heißt nicht umsonst so ;). Jemand Cleveres hat dafür Rugby erfunden. Ein toller Sport, der den ganzen Menschen fordert. Leider in diesem Jahr viel zu kurz gekommen. Das muss 2014 besser werden.

Liebe?

Das könnte 2014 auch besser werden …

Drogen?

Um mal mit etwas Allgemeinbildung zu prollern: „Die Dosis macht das Gift“ (Paracelsus).

So sehr ich gerade Philip K. Dick für mich entdecke: das menschliche Gehirn ist ein sensibler, fein abgestimmter Apparat. Nun ab und zu kann es mal was bringen dem Uhrwerk mit einem Stupser auf die Sprünge zu helfen. Aber niemand kommt wohl ernsthaft auf die Idee eine Taschenuhr mit dem Vorschlaghammer reparieren zu wollen, oder?

Bücher?

Tolle Dinger. Hab sogar selbst eines geschrieben, eines ist in Mache und schon das nächste in Planung. Seit dem ich weiß was das für eine Heidenarbeit ist, lese ich viel bewusster. Ärgere mich bewusster über schlechte Bücher und freue mich bewusster über gute.

Gerne als eBook zum Lesen und wenn es in die Sammlung passt, als Papierversion ins Regal. Ich bin da eher der Typ der auf den Inhalt achtet und die Verpackung eher für nebensächlich hält.

Rotwein?

Wenn Wein, dann einen guten Roten. Gerne, aber in Maßen s. Drogen.

Weihnachten?

Alle Jahre wieder im trauten Kreis der Familie.

Fehler?

„Nur wer nicht arbeitet macht keine Fehler“ und mal ehrlich ohne Fehler kein Lernen, so peinlich oder schmerzhaft es manchmal auch sein mag.

Eigene Fehler? Was manche für einen Fehler halten, kann eine Stärke sein und umgekehrt. Wichtig ist das Beste draus zu machen.

2013?

Es gab Gutes und nicht so Gutes. Es hätte schlimmer kommen können? Ja klar, schlimmer geht immer, aber das ist jetzt keine Entschuldigung für das Jahr 2014, uns hängen zu lassen.

So wem werfe ich jetzt so ein Blogstöckchen an den Kopf? Soll ich überhaupt? Klar versuchen wir es mal bei Leuten, die immer was Interessantes zu sagen haben und/oder selbst bemerkenswert sind …

Sabine Osman

Heidi Hensges

ChapTer Kronfeld

 

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Welten an Drähten und wahre Namen XXXIII, Weihnachtsfeier im Kreativdorf

Manche Weihnachtsfeiern sollen ja dieses Jahr eher mau ausgefallen sein, aber diesen Vorwurf kann man den Brennenden Buchstaben bei ihrer Weihnachtsfeier definitiv nicht machen. Es gab das volle Programm.

20.00 – 20.30 Uhr Michael Meisheit liest aus seinem Roman „Im falschen Film“

Leider habe ich, RL bedingt, nur den Schluss mit bekommen, aber es war durch aus spannend und die Damen waren voll des Lobes über Michael Meisheits gelungene Darstellung seiner Protagonistin. Also eine gelungene schriftstellerische Leistung.

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20.30 – 20.40 Uhr Heidi Hensges (mit Michael Meisheit) liest eine brandneue Story

Im Duet mit Michael Meisheit lass Heidi Hensges eine brandneue Story, eine moderne Version der Weihnachtsgeschichte. Definitiv gelungen!

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20.40 – 20.50 Uhr Chapter Kronfeld mit einer ganz neuen Kurzgeschichte

Es passiert nicht alle Tage das auf einer Beerdigung Bombenstimmung herrscht. ChapTer Kronfeld ließ in seiner Kurzgeschichte den Sarg fliegen.

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20.50 – 21.00 Uhr Zauselina liest Lyrik von Sina Souza in englischer Sprache

Düstere Gedichte vor düster Kulisse.

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21.00 – 21. 10 Uhr  Moewe Winklers Roboterstimmen

Moewe Winklers Lyriklabor ist jedesmal ein Erlebnis.
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21.10 – 21.20 Uhr Bernhard Giersche (mit Thorsten Küper)  liest aus „24 Kurze Albträume“

Keine Witze im Aufwachraum, das kann ins Auge gehen!
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21.20  – 21. 40 Uhr Asmita Duranjayas Musik Performance

Asmitas Live Performance war dieses Mal ein Event zum Mitmachen, egal ob gregorianische Chorgesänge, Gemeinsames Trommeln oder afghanischen Tänze: jedes mal ein eigenes Event im Event.

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21.50 – 22.00 Uhr: Kueperpunk mit einem Hauch von Comedy

Hier kann man Kueperpunk nur zustimmen: Wie soll das gehen? Da ist die Sache mit den Dinos vielleicht noch das kleinste Übel …
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22.00 – 22.30 Uhr Michael Iwoleit spielt live

Michael Iwoleit zeigte heute das er nicht nur preisgekrönte Kurzgeschichten und Erzählungen kann, sondern auch elektronische Musik. Erst einfühlsam, dann mitreißend.

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Kurz und bündig – Die Kurzgeschichten-Werkstatt an der BA Wolfenbüttel

Es gibt Tage da fackelt man nicht lange und das ist dann auch gut so. Zwischen dem Erscheinen vom Klaus N. Fricks Post zur Kurzgeschichten Werkstatt an der BA Wolfenbüttel und der Anmeldung verging bei mir nicht allzu viel Zeit.

Meine Liebe zur SF begann unter anderen mit den amerikanischen Kurzgeschichten aus dem 50. und 60. Jahren. Also warum sich nicht mal selber an dieser Literaturform versuchen? Es hört sich einfacher an, als es ist. Denn wie steht es schon in der Beschreibung zum Seminar:

‚Kurzgeschichten setzen zwar höhere Ansprüche an Leser wie Autoren – auf vergleichsweise wenigen Seiten muss ein ganzes „Universum“ entstehen -, erlauben aber auch, schnell zur Sache zu kommen.‘

Eine elegante Umschreibung für „komm auf den Punkt!“. Konzentriert, präzise und dennoch unterhaltsam. Ökonomische Nutzung von Sprache war hier das Zauberwort. Vermittelt wurde das von Dreigestirn aus Klaus N. Frick, Uwe Anton und Olaf Kutzmutz.

Der flehentliche Wunsch „Einmal mit Profis arbeiten“ – hier wurde er Wirklichkeit.

Der Kreis der Teilnehmer waren eine spannende Mischung der unterschiedlichsten Charaktere. In fast schon klösterlicher Atmosphäre wurde intensiv und konzentriert am Text gearbeitet. Die große Bandbreite war entweder gut gewählt oder ein wahrer Glücksgriff, denn so tat sich ein breites Spektrum an unterschiedlichen Ansichten, Erfahrungen und Standpunkten auf. Man konnte nur dazu lernen.

Nun ich werde mir den Reader jedenfalls gut weglegen, es könnte sein das man damit ein wertvolles Frühwerk in Händen hält. Man weis ja nie, ob man nicht vielleicht doch neben einem zukünftigen Star gesessen hat …

Also es hat sich gelohnt, und das nicht nur wegen der Nachbesprechungen im illustren Kreis am späten Abend.

Jederzeit wieder.

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Welten an Drähten und wahre Namen XXXII, Kurz & Kunst

Noch ein Nachtrag vom Sonntag. Nach dem intensiven Seminar an der BA Wolfenbüttel  war der Akku alle und es hat nur für einen Beitrag über das erste Highlight des vergangen Sonntages gereicht.

Kaum war der Blogbeitrag über Frank Haubolds Lesung im SL-Planetarium fertig, ging es gleich bei mit einem Double Feature bei dem Meisterbastlern weiter: Michael K. Iwoleit lass eine seiner in Englisch geschrieben Kurzgeschichten und im Anschluss fand dann die Vernissage der Muschelbilder von FirleFanz Roxley statt. Ein von Asmita Duranjaya gelungen organisiertes Event zur späten Sonntag Abendstunde.

Gerne mehr davon! Wer behauptet eigentlich immer in SL wäre nichts los? Mir ist es ein Rätsel wie man auf solche Ideen kommt …

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