Rezi – Perry Rhodan Kompakt Nr.2 – 60 Jahre Arndt Ellmer

Ein runder Geburtstag ist immer eine Gelegenheit Gutes und Gelungenes noch mal besonders zu würdigen. So auch in diesem Ebook zum 60 Geburtstag von Arndt Ellmer, das man getrost als ein Best of Arndt Ellmer bezeichnen kann.

Es war eine Reise in die Zeiten, in denen ich die Heft der längsten SF-Serie aller Zeiten förmlich verschlungen habe. Und das gleich in mehren Auflagen.

Es war eine Menge Lesestoff, der aber so spannend und fesselnd war, das die Zeit wie im Flug verging. Zwei Hauptthemen wurden hier gelungen nach einander behandelt: eimal das gewaltige Trägerraumschiff Basis mit seinem verschrobenen Computergehirn, der Hamiller-Tube, und zum Schluss das exotische Volk der Arcoana. Besonders letzteres war mir noch als eines der absoluten Highlights der Serie in Erinnerung.

Wenn man auf der Suche nach gelungener SF ist, ist dieses Best-of Arndt Ellmer ein Tipp für Perry Rhodan Fans und solche die mal in die Serie herein schnuppern möchten. Bei einer Serie, in der jede Woche ein Heft erscheinen muss, ist nicht immer alles Gold was glänzt, aber hier zeigt sich wie hoch die Latte bei der Serie seit Jahrzehnten hängt.

Und wenn wir schon so schön nostalgisch sind: D-Mark Preise habe ich schon länger nicht mehr auf Covern gesehen …

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Welten an Drähten und wahre Namen 56, mal schnell was ausprobieren …

Ab und zu kommt dann doch mal der Junge wieder zum Vorschein, der einfach Raumschiffe in der SF braucht.

Für den ersten Entwurf ist ein Blatt Papier und ein Bleistift schon mal ein guter Anfang, aber dann stellt sich die Frage, würde das wirklich so funktionieren?

Keine Ahnung, simulieren es doch einfach mal in virtuellen Raum. Mit etwas Übung eine Sache von ein paar Minuten und man sieht ob z.B. Blues Großkampfschiff mit Arkonischer TUSSAN-Klasse an Maahk Walze funktionieren würde. Na mir gefällt die Uplink-41-4 daneben besser …

Zu finden unter “nd_hydaria/192/63/22″ im Metropolis Grid.

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Welten an Drähten und wahre Namen 55, Lesung – mit musikalischer Begleitung

Nun ein interessantes Experiment, das heute bei den Meisterbastlern statt fand. Thorsten Küper lass heute seine Kurzgeschichte Reconstructor (die englische Version) mit musikalischer Begleitung von Robert Keller alias Automatic Quandry.

Die musikalische Begleitung erzeugte noch mal eine weitere Stimmungsdimension bei der Lesung. Passend zur Story eher düster und beklemmend, aber eine Sache mit Potenzial.

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Brauchen wir eine neue Science-Fiction? Teil 2 – Warum?

Der erste Artikel zum Thema ging über das Was. Die zweite Frage nach dem „warum?“ kam dabei doch etwas zu kurz.

Die Frage nach dem Warum beinhaltetet immer auch die Möglichkeit das man es eben nicht muss oder will. Wenn man der Argumentation des Artikel folgt, stellt sich auch die Frage nach Ursache und Wirkung. Erschafft SF eine mögliche Zukunft oder spiegelt sie nur Dinge wieder, die so oder so schon latent vorhanden sind?

Zurück zum Beispiel Perry Rhodan. Erstens aus dem Grunde, weil die Serie schon über 50 Jahre läuft und damit auch den drastischen Wandel über 5 Jahrzehnte realer Zeitgeschichte dokumentiert. Zweitens, die Serie wurde wohl eher mit dem Fokus auf Unterhaltung, denn auf Erzeugung eines gesellschaftlichen Wandels gestartet. Also eine hervorragendes Beispiel zum Argumentieren. Mir als Leser haben sich durch die Lektüre von SF vergangener Dekaden eher die Gedanken, Befürchtungen und Wünsche der damals Lebenden erschlossen, als die mögliche Zukunft.

Trotzdem behandelt die Serie auch immer das Thema Gesellschaft, denn wer will schon Geschichten lesen, die in einem klinischen Weißraum spielen? Das Umfeld ist – vor allem und gerade in der SF – ein ganz entscheidender Faktor im Handeln der Charaktere eines Romans und mindestens ebenso wichtig wie die Charaktere und die Handlung selbst. Neben der gesellschaftlichen Ordnung, in der man sich befindet, hat natürlich auch die vorhandene Technik deutliche Auswirkungen. Es macht einen deutlichen Unterschied ob man jetzt in einem Raumschiff wie der SYZZEL sitzt, mit dem man jedes Ende des Universums in einem Sprung erreichen kann, oder ob man auf irgendeiner Welt der Milchstraße gestrandet oder gar nicht von seinem Heimatplaneten herunter gekommen ist. Vor daher stehen Gesellschaft und Technik immer in Wechselwirkung miteinander. Sei es der Buchdruck, die Dampfmaschine oder mindestens genauso epochal: Das Internet.

Zurück zur Frage nach dem Warum. Bei Perry Rhodan ist die Frage, meine ich, relativ einfach zu lösen: Hier wird eindeutig Ursache und Wirkung verwechselt. Die Serie hat sich an den jeweiligen Zeitgeist und seine brennenden Fragen angepasst und nicht versucht aktiv unsere Zukunft zu gestalten. Sollte man also versuchen durch Utopien die Zukunft positiv zu gestalten? Die vielleicht wichtiger Frage ist ob – wenn ja – das Ganze überhaupt noch lesbar ist oder dröger Zeigefingerlesestoff wird.

Wenn es gut gemacht und unterhaltsam ist, warum nicht? Aber nicht mit aller Gewalt, das wäre für die SF eher schädlich den gut. Weltverbesserungskonzepte, die keiner will, gibt es schon zur Genüge, da muss man nicht noch mehr Mist auf einen schon großen Haufen schaufeln – meine Meinung.

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Welten an Drähten und wahre Namen 54, Schreibgruppentreff im Kafé Krümelkram

Mein erster virteller Schreibtreff fand heute im Biergarten des Kafe Krümelkrams statt. Veranstaltet haben diesen Wilfried Abels und Peter Hajenkos.

Eine durchaus spannende Sache, die jetzt regelmäßig am 1. Donnerstag des Monats um 20:00 dort statt finden wird. Es waren schon einige interessante Leute anwesend, aber weitere Interessierte und Neugierige sollten dort trotzdem herzlich willkommen sein.

Ich denke das ist einen Versuch wert. Zudem waren dort heute ein paar durchaus spannende und inspirierende Kurzgeschichten zu hören.

Gerne mehr davon.

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