Das Problem mit Lesungen in SL ist …

… das man außerhalb von SL wenig davon mitbekommt, wenn man außerhalb von SL wenig Werbung dafür macht! Aber dafür sind die Brennenden Buchstaben ja da, also poste ich die Einladung mal auf meinem Blog, denn:

Das hier hört sich schon mal nicht uninteressant an …

Lesung mit Erik L. Andros – Samstag, 12.04.14
Mi, Apr 09 2014 2:30:29 pm PDT

Huhuu alle,

ich freue mich ganz besonders am Samstag um 20 Uhr  Erik L. Andros mit einer Lesung auf bees heaven begrüssen zu dürfen. Als eBook Autor wird er uns sein aktuellstes Werk „Saurwa – The Beginning“ vorstellen.

Bekannt wurde er unter einem anderen Pseudonym, mit dem er Erotikgeschichten veröffentlichte.
Mit Saurwa – The Beginning betritt er das Reich der Science Fiction, ebenso fesselnd wie seine Erotikgeschichten, nur auf eine andere Art 😉

LM folgt.

LG
SumSum

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Der BB Ebook-Event Countdown 2014 – Burkhard Tomm-Bub

BukTom Bloch muss man in SL wahrscheinlich niemandem mehr vorstellen, denn er ist dort als Autor, Bibliothekar und als Streiter für die Rechte der Menschen unterwegs. Und natürlich als schnellster SL-Reporter auf vielen Lesungen und anderen Events dort zu finden. Er selbst wird auf dem eBook Event am 18.05.2014 um 20:00 im SL-Planetarium lesen.

Als jemand der viel in SL unterwegs ist, hatte der die Hünensphäre schon mal gesucht und sich dann ein Plätzchen für das Interview ausgesucht, das ich bisher für meinen Geheimtip gehalten habe – Der Mann hat Geschmack 😉

BukTom Bloch: Da gefällt es mir gut. Vorn Bäume – hinten SF!

Hydors Golem: ja sollen wir dann mal mit den interview anfangen?

BukTom Bloch: Ok … gern. Wenn es Dir so spät nicht zu anstrengend ist?

Hydors Golem: lacht – na zwei Stunden wird es wohl nicht noch mal dauern 😉

BukTom Bloch: Ja, las da flüchtig etwas beim Rausgehen in fb … 🙂

Hydors Golem: Es war spannend – Erstmal herzlich willkommen und vielen Dank das du dich für das BB Ebook Event interviewen lässt

BukTom Bloch: Danke schön -und immer gern! Du darfst auch alles fragen … ob ich alles beantworten kann … weiß ich diesmal nicht ganz genau … :-))

Hydors Golem: wie ist die Radio-Ausstrahlung deines Jobcenter Krimis gelaufen?

BukTom Bloch: Ich bin da sehr zufrieden. Fast pünktlich angefangen, Tonqualität fand ich auch gut. Man hatte auch nix „verschlimmbessert“ nur eine Handvoll Jingles dazwischen. Die Resonanz auf fb war im Vergleich sehr gut.

Hydors Golem:  Ah gut – beim letzten Interview zum FDL sagtest du ja beim nächster Gelegenheit würdest du gerne wieder selbst einen Geschichte/Roman beisteuern. Was der Jobcenter Krimi geplant oder ist der dir relativ spontan eigefallen?

BukTom Bloch: Damals hatte ich das so noch nicht im Hinterkopf …

Und warum ich das geschrieben habe – will ich mal so beantworten:

Manches im Leben belastet eine ja doch. Und da kann man ja zur Entspannung einen kleinen Krimi schreiben, oder so was. Das ist dann ja nicht das Verkehrteste. 🙂

Hydors Golem: es gibt deutlich schlechtere Arten !

BukTom Bloch: Eben, eben … :-))

Hydors Golem: Das eBook Event ist da bestimmt eine gute Gelegenheit den Krimi nochmal vorzustellen oder?

BukTom Bloch: So hoffe ich. Das Publikum ist ja da nicht unbedingt identisch. Ich hatte für die Radiosendung viel in facebook, Google plus, auf twitter, wkw und XING, etc. geworben. Dort sind sicherlich nicht alle SLer_innen. Und wenn einige, ist nicht gesagt, dass sie Zeit hatten.

Hydors Golem: Es gibt den Krimi ja auf vielen Plattformen als eBook und sogar als Hörbuch. Ist auch eine Papierversion geplant ?

BukTom Bloch: Die gibt es schon, ja. Ich habe mich etwas schwer damit getan, weil die ja dann nicht kostenlos ist. Immerhin habe ich meinen Gewinn auf 2 Cent pro Buch begrenzt. Die ich jeweils zusätzlich spenden werde für gute Zwecke. Zu haben ist das bei epubli – Ich habe s/w gewählt und Heftbindung. So ist der Preis gering, 3,58 Euro. Leider plus Versand. g*

Btw. habe ich auf eine ISBN verzichtet – damit ich frei bleibe die eBooks und die Hörbuchfassung zu verschenken.

Hydors Golem: Für ein Buch eigentlich nicht viel. Wie siehst du, abseits des kommerziellen Aspektes – der hier eher eine störende Rolle zu spielen scheint – das Verhältnis von eBook zum klassischen Papierbuch?

BukTom Bloch: Ja ich bin da ja etwas Exot, mit meinem hohen Unkommerzialitätsanspruch gegen mich selbst.  eBooks sind eine wertvolle Ergänzung zum Print, finde ich.  Man erreicht z.T. auch andere Menschen und das ist wichtig.

Ich verstehe aber auch Menschen, die das Haptische lieben. Da ist eigentlich SL prädestiniert eine gute Zwischenposition einzunehmen. SL ist da näher am „realen“ Buch als eBooks.

Hydors Golem: Du spielst dabei bestimmt auf deine Bibliothek hier in SL an oder?

BukTom Bloch: :-))

Ich wollte es wäre nicht zwingend so. Aber auf ernsthafte Mitbewerber warte ich leider immer noch im deutschsprachigen Raum. Ich würde mich drüber freuen!

Überhaupt könnte man die Buchtechniken noch perfektionieren, technisch. Aber auf unkommerzieller Basis. Die Techniken bei Pegasus sind nicht übel – bei den Umblätterbüchern arbeiten wir mit den scrapbooks von Björn Nordlicht

[13:36] Geringe Mitnahme – Effekte! – jobcenter-Krimi – 5Prim flüstert: Touch cover for menu

Hydors Golem: Ah das hört sich nach einem spannenden Thema an. Da traue ich mich fast nicht die nächste Frage von meinem Zettel zu stellen:

Wie siehst du das Medium SL im Vergleich zur normalen/realen Welt? Auch in Bezug auf die möglichen Kulissen hier bei Lesungen usw.

BukTom Bloch: Reale Welt – in Hinsicht auf Literatur? Beides ist sehr wichtig! Es wären noch viel umfassendere Verzahnungen möglich. Z.B. Real – Lesungen, die nach SL live gestreamt werden -und wo auch die SL – Hörer_innen hinterher fragen / diskutieren können – im Wechsel damit umgekehrt: in einer Buchhandlung / Bibliothek eine Einladung, bei der eine SL – Lesung auf einen großen Bildschirm gestreamt wird – und auch die realen Hörer_innen nach SL hinein fragen können. Dinge dieserArt. Und ja, ganz klar! Die Möglichkeiten für Kulissen sind in SL phantastisch!

Der literarische „Dialog der Welten!“

Hydors Golem: Ja da geht eine ganze Menge auch wenn es mit dem Ton bei solchen weltenübergreifenden Lesungen nicht immer ganz einfach ist …

BukTom Bloch: Nicht immer, ja. Aber es wird besser und besser. Da müssen wir dranbleiben.

Hydors Golem: Auf jeden Fall. Kannst du noch etwas zu den „Geringen Mitnahme-Effekten“ sagen, für die leute die die noch nicht kennen und auf den eBook Event die Gelegeheit nutzen möchten mal rein zu hören?

BukTom Bloch: Ja … ich habe z.b. den Disclaimer nicht in der Badewanne geschrieben.  * Hust * Insider … :-)) Also:

Die Handlung hat mit dem Jobcenter zu tun (hier: Workcenter). Es gibt eine Tote. Und zwei Verletzte, die in Gefahr sind …

Welcher der Erzählstränge von den eigentlichen Verbrechen erzählt – werden die Leser_innen selbst entscheiden müssen …

Hydors Golem: Ah das hört sich spannend an. Ich konnte ja mal kurz in das Hörspiel hinein hören – die Welt des Jobcenters hat schon so seine Eigenheiten, die außer den Beteiligten und Betroffenen nur wenigen bekannt sind. War das einer der Gründe für dich den Krimi zuschreiben?

BukTom Bloch: Das ist eine interessante Frage. Ich möchte mich da selbst zitieren …

Hydors Golem: gerne 😉

BukTom Bloch: Ausserdem Disclaimer:

„Da es mir fern lag, freundliche und fleißige Menschen in irgend einer

Form zu verärgern, oder zu beleidigen, schien es mir besser,

ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass dies nur ein harmloser, kleiner

Krimi ist, der gut und angenehm unterhalten soll.

Darauf gebe ich Ihnen mein Ehrenwort – ich wiederhole: Ich gebe

Ihnen mein Ehrenwort!“

Hydors Golem: Gut gut – Noch eine Frage zum Schluss : bist du vor den Lesungen aufgeregt oder eher entspannt?

BukTom Bloch: Hm. Eher aufgeregt würde ich sagen. Aber das gehört dazu und ist sogar ein wichtiger Teil des Reizes, finde ich – nach etlichen Sekunden, spätestens wenigen Minuten geht das immer weg – und das ist ein sehr gutes Gefühl! Manchmal habe ich aber während der Lesung ein Problem. Also wenn etwas für mich sehr Emotionales vorkommt. Das ist sicher etwas albern … aber es nimmt mich dann trotzdem nochmals „voll mit“. Wenn dann sogar die Stimme etwas bricht, usw. … Hm, hm. Aber so halbwegs habe ich zumeist noch immer die Kurve gekriegt.

Hydors Golem: Ich glaube das geht allen so – vor allem wenn die Handlung einem nahe geht oder man selbst tief in der Handlung steckt. Ich bin auf die Lesung gespannt.

BukTom Bloch: Das beruhigt mich ein wenig zu hören! 🙂

Ja, so eine gute Stimme wie der Hörbuchvorleser habe ich leider nicht – aber ich werde mein Bestes tun.

Hydors Golem: das ist ein gutes Schlusswort, vielen Dank das du hier in SL zum Interview hier warst.

BukTom Bloch: Immer gern! Dir Dank für das Unterfangen diese Interviews zu machen!

Hydors Golem: Gerne

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Buk

[Quelle Thorsten Küper – Kueperpunk BB eBook Event]

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Der BB Ebook-Event Countdown 2014 – Martin Barkawitz

Heute im Interview: Martin Barkawitz.

Auf meine Interviewanfrage habe ich eine sehr sympathische Email bekommen und gleich das Angebot zum Nachfragen genutzt. Martin liest am 11.05.2014 um 21:00 Uhr und man sollte sich das nicht entgehen lassen.

Ein historischer Krimi – das hört sich spannend an …

Hallo Markus,

ich bin mal so frei, dich zu duzen – sonst fühle ich mich so förmlich 😉

Ich würde die Fragen gerne per Mail beantworten, und da ich gerade Zeit habe, mache ich es sofort:

H: Was ist das BB E-Book Event (für dich)? Warum organisiert ihr das / warum nimmst du teil?

M. Ich halte das BB E-Book Event für eine hervorragende Möglichkeit, das Medium E-Book und die dahinter stehenden „Macher“ stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Allmählich spricht sich ja herum, dass das E-Book eine ernstzunehmende Alternative gleichermaßen für Newcomer und solche Oldtimer wie mich ist – trotzdem sind in Deutschland die Vorbehalte doch immer noch groß.

H: Wie siehst du das Medium Ebook im Vergleich zum klassischen Papierbuch? Persönlich, Philosophisch aber auch kommerziell?

M. Ich sehe mich als einen Erzähler, ich bin Story-orientiert – dabei ist es mir egal, ob eine Geschichte als Buch, E-Book, TV-Serie oder Computerspiel erzählt wird, solange sie mir gefällt. Ich stelle also nicht das geheiligte Medium Buch auf ein Podest, wie ich es bei manchen Kollegen erlebe. Trotzdem bin ich auch ein Hybrid-Autor, schreibe also sowohl Print-Romane als auch E-Books. Als Leser bin ich längst zum begeisterten Kindle-Benutzer geworden, weil ich auch gerne amerikanische Thriller lese – und die bekommt man eben also E-Book sehr günstig oder sogar umsonst. Was das Honorar angeht, so ist man mit E-Books natürlich wesentlich besser dran als mit Print-Titeln, jedenfalls wenn es um den prozentualen Anteil pro verkauftem Exemplar geht.

H: Wie siehst du das Medium SL im Vergleich zur realen/normalen Welt? Was hältst du von den Kulissen in SL bei deiner Lesung?

M. Ich muss gestehen, dass ich mich kaum im SL bewege, obwohl ich mich über die Einladung zum BB E-Book Event natürlich sehr gefreut habe. Ich hatte schon früher SL-Lesungen und fand die Kulissen immer ganz toll und liebevoll gemacht.

H: Was liest du auf den Ebook-Event? Bist du vor der Lesung aufgeregt, hast du gar Lampenfieber?

M: Ich lese aus meinem historischen Hamburg Thriller „Der Schauermann“, der im Jahr 1892 spielt. Klar, aufgeregt bin ich vor jeder Lesung, ob nun im SL oder in Fleisch und Blut – trotzdem macht es natürlich immer Spaß.

H: Kannst du vielleicht noch etwas mehr über den „Schauermann“ erzählen? Ich hatte vorhin eine Steampunkautorin im Interview, aber ich vermute es ist eher ein historisch korrekter Krimi oder? Hast du dafür viel recherchiert? Und wenn ja wie?

M: „Der Schauermann“ spielt in Hamburg vor dem Hintergrund der letzten großen Cholera-Epidemie auf deutschem Boden. Da ich selbst gebürtiger Hanseat bin und mich schon immer für die Geschichte meiner Heimatstadt interessiert habe, wusste ich grundsätzliche Dinge schon – beispielsweise, dass Hamburg in jenen Jahren ein großer Auswandererhafen für osteuropäische Emigranten auf dem Weg nach Amerika war. Da mein Protagonist ein Polizeibeamter – damals sagte man in Hamburg noch Konstabler oder umgangssprachlich „Udel“ – ist, habe ich viel über die damalige Polizeiarbeit recherchiert. Dabei stellte sich heraus, dass die Revierwachen 1892 noch nicht mit Telefonen ausgestattet waren, dafür aber mit Morsetelegraphen. Und die Uniform erinnerte an jene der berühmten Londoner Bobbys, was zu dem Hamburger Faible für alles Englische passt … Ein ernsthaftes Thema waren allerdings die starken sozialen Unterschiede zwischen dem Elend der sogenannten Gängeviertel und dem Prunk der Villenvororte. Und genau dieser Gegensatz ist es, der sich wie ein roter Faden durch den ganzen Roman zieht und durch die Personen Lukas Boysen und Anna Dierks verkörpert wird.

So, ich hoffe, das reicht,um die Leser heißzumachen 😉

H: Hört sich auf jeden Fall spannend an. Am 11.05.2014 um 21:00 Uhr in Barloks Hafen kann man sich überzeugen wie die Jagt nach dem Täter mit dem Telegraphen funktioniert. Barloks Bühnenbild wird bestimmt wieder für eine sehr atmosphärische Stimmung sorgen …

Das Bild für das heutige Interview zitiere ich mal vom Thorsten:

MartinBarkawitz

[Quelle Thorsten Küper – Kueperpunk BB eBook Event]

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Der BB Ebook-Event Countdown 2014 – Fay Ellison

Fay Ellison ist neu in SL mit dabei und wird am 27.04.2014 um 20:00 aus ihrem Roman „Experiment Ella“ lesen. Sie hat mir ihre Antworten auf meine Fragen via Facebook beantwortet und diese will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Wir haben übrigens sehr nett auf Facebook geplaudert, aber sie hat sich trotzdem nicht zum Interview nach SL locken lassen – beim nächsten Mal bestimmt 😉

– Was ist das BB E-Book-Event (für dich)? Warum organisiert ihr das/warum nimmst du teil?

Für mich ist das E-Book-Event etwas ganz Besonderes. Stellt es für mich doch eine Möglichkeit dar, mein noch junges Werk einem außergewöhnlichen Publikum vorzustellen. So erreicht man Menschen, die man sonst vermutlich niemals kennenlernen würde. Ich nehme gerne neue Herausforderungen an und Experimentieren liegt mir irgendwie im Blut. Und wie heißt es doch so schön? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ich habe in den letzten Jahren auch die Herausforderung „Schreiben“ gemeistert, dann werde ich auch eine Lesung im Cyberspace unbeschadet überstehen. Wer weiß, vielleicht finde ich neue Leser oder neue Freunde oder beides.

– Wie siehst du das Medium E-Book im Vergleich zum klassischen Papierbuch? Persönlich, philosophisch aber auch kommerziell.

Erst waren da die Stimmen in meinem Kopf, die sagten: „Nee, das ist doch irgendwie nicht schön, Papier hat doch was Besonderes. Und dann sah ich mein kleines, völlig überfülltes Regal an und dachte: „Ja, aber liest du Bücher ein zweites Mal? Und wo lässt du die neuen Errungenschaften?“ Ich hatte keine Ahnung und ließ mir den Reader zu Weihnachten schenken. Ich habe es bis heute nicht bereut. Wenn ich kommerziell denken würde, dann hätte ich nie mit dem Schreiben angefangen, denn die wenigsten Autoren können davon leben. Ich habe ganz viel Spaß am Schreiben und freue mich, wenn ich meine Phantasien mit meinen Lesern teilen darf. Wenn man dann noch etwas positives Feedback bekommt, ist das fast Lohn genug. Allerdings darf man den kommerziellen Aspekt der E-Books auf keinen Fall unterschätzen. Ich denke, der Trend geht ungebrochen in diese Richtung. Wir Autoren haben davon natürlich auch einen Vorteil, denn die Tantiemen bei E-Books sind erheblich größer als bei Papierausgaben.

– Wie siehst du das Medium „SL“ im Vergleich zur realen/normalen Welt? Was hältst du von den Kulissen in SL bei deiner Lesung?

Für mich ist SL in erster Linie eine Herausforderung. Ich habe mich vor der Einladung zum E-Book- Event nicht mit SL auseinandergesetzt, weil mein Computerverständnis schon beim Installieren scheiterte. Ich möchte mich hier besonders bei dem Veranstalter Kueperpunk Korhonen bedanken, der sicherlich so manches Mal in seine Tastatur gebissen hat, bis ich mit der Menüführung soweit zurecht kam, dass ich meine Figur bewegen konnte. Ich bin zweigeteilt, was SL betrifft. Einerseits finde ich die Möglichkeit, an Lesungen teilzunehmen, obwohl der Autor vielleicht in einer anderen Stadt lebt, klasse. Und auf der anderen Seite sehe ich Avatare, die reiner Phantasie entsprungen sind. Ich bin ein Mensch, der sehr viel an der Körpersprache seinem Gegenüber ablesen mag. Hier fühle ich mich vieler meiner Sinne beraubt. Nichtsdestotrotz freue ich mich, mein Buch hier vorstellen zu dürfen. Die Kulissen von SL sind außergewöhnlich, ich durfte letztens an einer Lesung teilnehmen, die in einem Kloster stattfand und besonders hatten es mir die tanzenden Nonnen angetan.

– Was liest du auf dem E-Book-Event? Bist du vor der Lesung aufgeregt, hast du gar Lampenfieber?

Ich werde meinen Thriller „Experiment Ella“, der am 24. März beim Begedia Verlag erschienen ist, bei SL vorstellen dürfen. Lampenfieber bei einer Lesung ist für mich wie prickelnder Champagner bei einem erotischen Dinner. Ohne Lampenfieber geht es einfach nicht, so war es schon immer. Mal sehen, ob es bei einer Lesung vom PC aus etwas anders wird. Eigentlich ist die Aufregung bei der Lesung auch nebensächlich, wichtig ist doch, dass meine Leser viel Spaß an dieser Veranstaltung finden und ich vielleicht auch einen Funken Interesse wecken kann. Wenn es dann am Ende noch einen feinen Gedankenaustausch gibt, dann bin ich zufrieden.

ExperimentElla

[Quelle Thorsten Küper – Kueperpunk BB eBook Event]

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Der BB Ebook-Event Countdown 2014 – Bernhard Giersche

Wie vielleicht schon im einen oder anderem sozialen Netz mitgekommen, das Interview mit Bernhard Giersche war lang und intensiv. Er hat dabei viel von sich und seiner Weise Romane zu schreiben preisgegeben und sich dabei tief in die Seele blicken lassen. Wenn er im Interview den Vergleich mit Stephen King und Andreas Eschbach scheut, setze ich nochmal einen drauf: Er hat schon recht, von der Intensität, mit der er seine Charaktere und damit Geschichten lebt, erinnert mich das dann fast schon an Ernest Hemingway. Vielleicht nicht – wie Hemingway – bis in jedes Detail perfekt ausformuliert, aber dennoch voll unbändiger Kraft. Jemand der sich ohne zu zögern nackig macht um (s)einen Hund vor dem Ertrinken zu retten.

Live kann man den Autor auf den BB eBook Event am 03.05.2014 um 20:00 Uhr im SL-Planetarium erleben – dort wahrscheinlich aber angezogen, so SL will …

Aber jetzt keinen Druck aufbauen, hier das Interview mit Bernhard. Die Entscheidung seines Avatars Eszettcisle fürs Lagerfeuer bedurfte nicht mal einer Frage – schließlich hatte ich ihn damit hergelockt und wir haben noch etwas seine Settings gepimpt, damit das Feuer dann auch zu sehen war.

Nach leichten Gefecht mit der Tücken und Feinheiten der Technik ging es dann los …

Eszettcisle: Ich melde mich mit leichter Verspätung zum Interview.

Hydors Golem: prima noch einmal durch schnaufen dann können wir loslegen 😉

Eszettcisle: Mein Name ist Erwin Lottermann

Hydors Golem : Hallo Bernhard, vielen Dank das du dich für ein Interview zum BB eBook Event hier in SL zur Verfügung stellst … Erwin Lottermann?

Eszettcisle: Zur Verfügung stellst, ist gut…ich fühle mich geehrt! Kennst du nicht das legendäre Interview von Loriot?

Hydors Golem: Hm, ist mir gerade nicht präsent.

Eszettcisle: Sende dir später mal einen Link

Hydors Golem: ok bin mal gespannt

Eszettcisle: Ok … starten wir oder sind wir schon mittendrin?

Hydors Golem: sind schon drin, aber ich kann schneiden 😉

Eszettcisle: lol… das finde ich sehr sehr tröstlich.

Hydors Golem: wobei die Out-Takes das Ganze irgendwie sympatisch machen 😉

Eszettcisle: Der beste Out-Take war wohl mein Computer … ich werde das Ding im neuen Roman töten

Hydors Golem: Na immerhin eine Vorlage für den nächsten Roman.

Eszettcisle: Vorlagen gibt es täglich, da kann ich nicht gegen an schreiben.

Hydors Golem: stimmt auch wieder. Das Problem ist meistens sich beherrschen zu müssen alles kann man meistens nicht mit in einen Roman hineinnehmen.

Eszettcisle: Ich sehe das anders … die Kunst liegt darin, aus den kleinen Dingen des Lebens etwas Grauenvolles zu machen…wenn man sich einmal darauf einlässt, kommt man aus dieser Gedankenspirale nicht mehr heraus…

Man ist untauglich sozusagen, um jemals wieder „normal“ zu sein … gib mir eine banale Szene in einer Fussgängerzone und ich bastle Dir etwas Krankes daraus. Das ist immer in meinem Kopf, wie würde sich das lesen lassen?

Aber ich fange schon an zu labern..dabei hast du mir keine einzige Frage gestellt

Hydors Golem: Das ist mir lieber als jeden Wurm einzeln aus der Nase ziehen zu müssen 😉

Eszettcisle: lach. Dann hoffe ich, dass du Zeit mitgebracht hast. Ich bin Schreiber, solltest Du wissen. lol.

Hydors Golem: Ja klar, kein Problem 😉

[an dieser Stelle wussten wir beide noch nicht das das Interview fast 2 Stunden dauern würde…]

Eszettcisle: Siehst du diese Dinger da von den Bäumen fallen?

Hydors Golem: die Kirschblüten?  Ja.

Eszettcisle: Was, wenn es kleine Datensaugende Gismos sind, die die Chinesen hier in Deine kleine Plattform implementiert haben? Sie saugen sich an deinem Avatar fest und verseuchen deine Hardware. Das Ende ist nahe…

Hydors Golem: Wie hältst du es denn mit den eBooks? Schließlich läuft das kommende Event ja unter diesem Titel.

Eszettcisle: Ach so, eBooks. Also …

Meinen Kram gibt es auch als eBook und mein Verleger musste mich überreden, dass ich das zulasse. Ich gehöre im Grunde zu der konservativen Fraktion. Ein Buch muss physisch sein und alle Sinne beflügeln.

Jeder Gegenstand hat auch eine Ausstrahlung und ein Datensatz kann das nicht leisten.

Trotzdem ist es wohl so, dass es auch eindeutige Vorteile gibt, was das eBook angeht. Meine Gisela hat so einen Reader und manchmal beneide ich sie.

Praktisch ist das – keine Frage – aber hat es Stil? Nein, hat es nicht.

Hydors Golem: Machen Dinge sind beim Papierbuch praktischer, ob es nun farbig markieren oder mal schnell ein paar Seiten zu überblättern sind. Ich nutze viel eBook, vor allem auf Reisen. Man wird fast schon dabei gezwungen konzentrierter zu lesen.

Eszettcisle: Ja und Nein. Auf Reisen supergut, da bin ich voll auf eBook. Alternativlos. Wenn ich an früher denke, wo man 50% des Transportvolumens im Koffer mit Büchern belegte. Aber eben das Blättern, nochmal Nachlesen, nochmal eben reinschauen. Das geile Lesezeichen mit der Telefonnummer der attraktiven Kellnerin. Das kann kein eBook jemals leisten.

Und versuche mal, eines zu signieren! Mit dem Edding geht das, aber die Begeisterung der Fans ist rudimentär.

Hydors Golem: Hehe ja, da ist das Papierbuch ungeschlagen.

Eszettcisle: Alles hat, wie immer, mindestens zwei Seiten.

Hydors Golem: Wie wahr, Wie wahr.

Eszettcisle: Aber ich verstehe und respektiere das. Es ist eine Erscheinung in unserer Gesellschaft und entspricht der derzeitigen Entwicklung. Zukunft hat das, glaube ich, nicht wirklich.

Hydors Golem: Wie siehst du denn Lesungen in SL in Verhältnis zu Lesungen in RL ?

Eszettcisle: Ich hole mal etwas aus, um die Frage zu beantworten. Als Thorsten Küper mich fragte, ob ich im Krümelkram lesen wollte, habe ich bei Google nachsehen wollen, wo denn dieses Cafe wohl ist. Es dauerte seine Zeit, bis ich begriff, dass das ein digitales Parallel-Universum ist. Ich habe mich gerne darauf eingelassen und Thorsten hat mich da sehr ans Händchen genommen. Die erste Lesung habe ich bei ihm zu Hause gemacht. Wohlbehütet und gut verpflegt. Ich denke, dass das eine sagenhafte Sache ist. Lesungen im RL unterscheiden sich wirklich nur durch die physische Präsenz von den Vorträgen hier im SL. Mir als Vortragendem geht es genauso, als würde ich in einer Buchhandlung oder so sitzen.

Und es gibt klare Vorteile: hier können die Leute während der Lesung kommunizieren und schon sehr zeitnah diskutieren, ohne dass der Hörgenuss getrübt wird. Im RL ist das gänzlich undenkbar.

Und natürlich ist der unschlagbare Vorteil, dass wirklich jeder, ob nah und fern, ob mobil oder immobil, dabei sein kann. Ich schätze das sehr.

Hydors Golem: Ja die Anreise ist deutlich verkürzt und die Lesungen gehen auch im (in*) Pölter mit Wärmflasche auf dem Bauch

Eszettcisle: Ich mag meine Gäste gar nicht im RL visualisieren, während ich lese….das wäre klasse, wenn man das mal einblenden könnte 🙂

Bumms…wieder ne Idee für eine Geschichte

Hydors Golem: Das geht bei dir ja wie das Brezel backen. Eine Kurzgeschichte von mir ist stark SL inspiriert. Was hältst du von den Möglichkeiten die SL z.b: bei den Kulissen, aber auch beim Aussehen der Avatare bietet?

Eszettcisle: Das finde ich krass. Hier geht wirklich alles. Ich bin schon fast froh, zu wenig Zeit zu haben, mich intensiver damit zu befassen.

Die Versuchung hier eine für mich passende Welt zu erschaffen würde mich zeitlich und finanziell ruinieren. Neudeutsch: Geil.

Hydors Golem: Deutlich preiswerter geht das Bauen ja in den Opensim-Systemen, aber Zeit ist wirklich ein Faktor, den man nicht unterschätzen sollte.

Eszettcisle: Derzeit böhmische Dörfer für mich…

Ich habe mich bei der Kreation meines Avatars derart lächerlich gemacht und wenn ich an meinen ersten Eintritt hierhin denke werde ich immer noch rot. Ich war nackt und konnte mich nur sitzend bewegen – weiha.

Erste Regel: Nie sitzend teleportieren

Hydors Golem: Hui, das passiert auch den Profis hier, wenn ich da an das FDL zurück denke 😉 da war die ganze erste Reihe auf einer Lesung nackt.

Eszettcisle: das tröstet mich jetzt

Hydors Golem: Aber nie sitzend teleportieren ist eine gute Regel!

Eszettcisle: Das Leben birgt solche Erkenntnisse

Hydors Golem: Stimmt man lernt nie aus und kann immer was mitzunehmen. Dein erster Roman „das letzte Sandkorn“ wie viele Dinge daraus hast du so im realen Leben aufgeschnappt und was ist deiner Phantasie entsprungen?

Es scheinen ja eine ganze Menge Leute am Anfang vollkommen durchzudrehen. Hast du so etwas schon mal persönlich erlebt?

Eszettcisle: Im Grunde ist ja jede erdenkliche Geschichte schon einmal erzählt worden. Mich interessiert die Natur des Menschen, seine Strukturen, seine Triebe. Das sich die Menschen im „Sandkorn“ so verhalten haben, ist nur natürlich.

Menschen sind nicht kreativ im bewirkenden Sinne. Sie sind pragmatisch und gehen immer den Weg des geringsten Widerstandes, insbesondere dann, wenn es um die eigene Haut geht.

Hydors Golem: Besonders positiv am Sandkorn sind mir die absolut lebendigen Charaktere aufgefallen – Wie gehst du beim Schreiben vor? Planst du viel oder entdeckst du die Geschichte beim Schreiben?

Eszettcisle: Ich bin jemand, der eine Kernidee hat. Ich mag es nicht, nach Exposés zuschreiben und vorher alles festzulegen. Das echte Leben kennt auch keine Exposés. Ich beginne zu schreiben, einfach so mit der Idee und lasse die Story dann von der Leine.

Manche sagen, das sei unprofessionell und kann keine gute Geschichten erschaffen. Ich sehe das anders. Ich will ja auch Freude haben am Schreiben und ich bin davon überzeugt, dass es besser ist, die Geschichte von der Leine zu lassen. Die Protagonisten entwickeln dann ihre Charaktere, sie reifen und verändern sich und überraschen manches mal sogar mich als Schreiber. Das war beim Sandkorn so und das war bei „Karl“ so.

Ich habe jede Menge Dinge in meinem Leben persönlich erlebt. Das Sandkorn war noch in einigen Bereichen wirklich mit autobiographischen Komponenten versetzt. Karl ist da anders.

Hydors Golem: Nun als Entdecker bist du in guter Gesellschaft wie Stephen King, Andreas Eschbach und vieler anderer.

Eszettcisle: Ich weiß nicht ob ich mich wirklich würdig fühle, in einem Satz mit diesen Autoren genannt zu werden

Hydors Golem: Es ist auf jeden Fall nicht unprofessionell so zu schreiben wollte ich damit sagen, meine letzte Interviewpartnerin schreibt entdeckend und ich ebenso – wichtig ist was nachher dabei heraus kommt.

Eszettcisle: Ich denke, das Sandkorn, als Erstling, hat mir die Tür dazu geöffnet, nachzulegen. Das ist wie in einer Castingshow – eine Runde weiter. Von „Karl“ hängt für mich persönlich deutlich mehr ab, was meine Ambitionen als Autor angeht.

Hydors Golem: Ich habe die Leseprobe von „Karl“ gelesen und man wird dabei tief in menschliche Abgründe blicken vermute ich …

Eszettcisle: Nun, ich fürchte: Ja.

Ich bin da ziemlich weit reingegangen, ohne Splatter zu benutzen. Im Grunde ist das so, wie der Klappentext es sagt: ich finde das nach wie vor erschreckend, was meinen lieben Protas so alles passiert.

Und dieses „ausgeliefert“ auf dem Cover hat seine Berechtigung…

Hydors Golem: Wobei Karl nicht wirklich ein übermäßig sympathischer Mensch zu sein scheint …

Eszettcisle: Nun, er ist der Hauptprotagonist – also ich liebe ihn 🙂

Hydors Golem: Würdest du das Buch als Horror bezeichnen? Bzw. das Genre des Buches.

Eszettcisle: Absolut nicht. Das ist kein Horror, es sei denn, die Untiefen unserer Mitmenschen sind als Horror definiert. Ich denke die Bezeichnung „Thriller“ auf dem Cover ist klares Understatement.

Es ist ein lupenreiner Psychothriller, aber mein Verleger und ich haben beschlossen, nur Thriller drauf zuschreiben. Es schmücken sich allzu viele mit dem Prädikat „Psychothriller“ – ohne wirklich abzuliefern

Hydors Golem: Ja, der Begriff wird häufig benutzt. Aber jeder Mensch hat so seine dunklen Stellen.

Überdeckt mit einer dünnen Tünche die sich Zivilisation nennt (ist leider bei Frank Herbert geklaut)

Eszettcisle: Schade, dass ich das Interview nicht führe, sonst würde ich nach Deinen dunklen Seiten fragen.

Hydors Golem: ich lasse meine Charaktere leiden wenn ich tagsüber geärgert wurde ;). Was aber der Handlung erstaunlicher Weise eher gut tut, als das es schadet.

Eszettcisle: Ich habe da zwei Seiten in mir – mein eigenes Ich und die Story.

In meinem nächsten Buch geht es etwas anders zu. Ich tauche da sehr sehr tief in die menschlichen Untiefen und bin schon sehr erschrocken darüber, solche Dinge durchleben zu müssen, beim Schreiben …

Hydors Golem: wie dicht bist du an deinen Charakteren dran, bist du in einem Charakter drin oder schaust du ihn eher über die Schulter?

Bei mir laufe ich als unsichtbarer Beobachter mit, wenn ich in der Story bin.

Eszettcisle: Nein. Ich kann nicht anders, als ganz und gar so zu sein wie mein Protagonist, wenn ich ihn beschreibe. Er könnte sonst nicht leben. Als Schreiber bin ich sozusagen der Avatar für meine Leute. Ich muss SIE sein – sonst geht das nicht ….

Hydors Golem: Das hört sich sehr intensiv an. Ist es dann schwierig sich wieder von Charakter zu lösen?

Eszettcisle: Manchmal. Es ist doof, wenn man im echten Leben dann Impulse hat, Leute zu töten oder Städte niederzubrennen. Bislang habe ich das im Griff – aber wer weiß, wie lange noch?

Hydors Golem: Ich habe öfter das Bedürfnis Leute zum Mond zuschießen, kenn ich 😉

Eszettcisle: Wenn das ginge, wäre der Mond überbevölkert …

Hydors Golem: … und die Erde leer.

Eszettcisle: lol – Komm frag mich was 🙂

Hydors Golem: Eine Frage hab ich noch auf meinem Zettel: Bist du eigentlich vor der Lesung aufgeregt oder die Ruhe selbst ?

Eszettcisle: Ich bin definitiv aufgeregt. Vielleicht nicht mehr so sehr wie beim ersten Mal. Aber es ist immer dieses spezielle Kribbeln da. Sachen zu schreiben ist eines, sie andere lesen zu lassen ist die größte Hürde. Selbst daraus vorzulesen …puh… man muss leiden wollen, wenn man das tun soll.

Hydors Golem: Irgend wer hat mal gesagt : Lesungen sind die Rockkonzerte für Schriftsteller – geniest sie !

Eszettcisle: Ja. Da ist was dran. Aber wie alle haben wir auch die Angst, ausgebuht zu werden. Wenn so eine Lesung floppt weil du die Leute nicht erreichst – dann ist das die Hölle.

Hydors Golem: Das ist dann die andere Seite der Medaille.

Eszettcisle: Womit wir wieder bei dem Thema wären: Alles hat viele Seiten 🙂

Hydors Golem: Und es kann nie schaden sich ein paar mehr als nur eine davon anzusehen.

Eszettcisle: ich möchte nicht darauf verzichten und ich bin sehr froh und dankbar, die erste Lesung aus Karl wieder im SL machen zu dürfen.

Und so wie es aussieht wird Thorsten wieder was kochen und ich mache das in der Villa Kueperkram oder Cyberpunk oder so.

Krümelpunk.

[Wer da jetzt kein Kopfkino bekommt 😉 ]

Hydors Golem: Ich jedenfalls bin auf die Lesung am 03.05.2014 um 20:00 Uhr gespannt. Ich glaube das ist ein gutes Schlusswort – ohne Thorsten würden wir darben müssen 😉

Eszettcisle: Er ist definitiv eine Größe. Mein persönlicher Cyberheld und digitaler Mentor.

Ich bedanke mich, dass ich die Ehre hatte, hier zu sitzen und erzählen durfte…

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