Perry Rhodan 3077 gelesen …

… und es wird von Seite zu Seite besser.

Es hat etwa gedauert in den Roman hineinzukommen. Ich habe etwas Zeit gebraucht, mich auf die Charaktere einzulassen. Der Roman wurde aber von Seite zu Seite besser, bis er schließlich fesselnd wurde.

Short: Das Einsatzteam, betehend aus den Cyborg-Mutanten Dancer, Schlafner und dem TARA-PSI und den beiden Wissenschaftlern Chione McCathey und Lionel Obioma erkunden weiterhin das Sternenrad der Cairaner.

Die Frage nach der Zyklusrelevanz stellt sich eigentlich nicht. Wir sind im Sternenrad der Cairaner und entdecken dort neue Details.

Wie in der Youtube-Version etwas ausführlicher beleuchtet, hat es eine Weile gedauert, mit den Figuren und dem Roman warm zu werden. Zum einen fängt der Roman mit zwei konkurrierenden Handlungen an, zudem brauchen Figuren wie Dancer und Schlafner deutlich mehr Screentime, um ihren Charakter entwickeln zu können.

In Summe kommt der Roman nicht an Arndt Ellmers 3076 heran, wartet aber mit schönen Charakterisierungen und einem kleinen Highlight am Ende des Romans auf.

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Warenzeichen der PERRY RHODAN KG, Rastatt

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Perry Rhodan 3076 gelesen …

… und welcome back!

Arndt Ellmer hat lange keinen Roman mehr zur Serie beigesteuert und dem entsprechend gespannt war ich auf sein Comeback in die Serie. Gespannt und befürchtend, dass er seinen Flow verloren haben könnte. Aber ich muss und darf mit Freude feststellen, die Serie hat den Autor zurück, der ganz am Anfang meiner Perry Rhodan „Karriere“ meinen Einstiegsroman Roman PR1646 „Finale im Sheokorsystem“ geschrieben hat. Ich habe damals nicht viel verstanden, aber war dennoch ab da verloren. Viele weitere sehr, sehr gute Romane folgten und legten das Fundament, das mich durch die eine oder andere Trockenperiode in der Serie gebracht hat.

Wie hat mir nun „Inmitten der Lichtfülle“ gefallen? Es war wie nach Hause kommen. So fühlt sich Perry Rhodan an. Immersiv, mitnehmend, bunt und sehr, sehr menschlich. Ich glaube wieder, dass ich in einer spannenden Geschichte bin. Nicht so schockierend wie Leo Lukas PR 3072 „Der Ilt muss sterben!“, dafür sehr entspannend und was für Genießer. Wenn ich irgendwo hin aus meiner Realität flüchten will, dann genau dorthin. Das funktioniert.

Manchmal merkt man erst, was einem gefehlt hat, erst wenn man es zurückbekommt.

Short: Das Einsatzteam, bestehen aus Dancer, Schlafner, dem TARA-PSI und neu unterstützt durch die beiden Wissenschaftler Chione McCathey und Lionel Obioma lassen sich von den Cairaniern an Board des geborgenen naatischen Schiffes FONAGUR mit ins neu aufgetauchte Sternenrad der Cairaner mitnehmen und versuchen herauszufinden, was es denn mit dem Sternenrad so auf sich hat.

So Zyklusrelevanz? Aber Hallo! Endlich kommt mal „Butter bei die Fische“, die vorher 75 Hefte trocken vor sich hingeschmockelt haben. Es könnte glatt noch spannend werden, nachdem man 75 Hefte sich um den eigentlichen Kern der Geschichte herumgedrückt hat wie die Katze vor dem sprichwörtlichen heißen Brei. Ich bin da jetzt mal einfach froher Hoffnung, dass das jetzt mal so bleibt.

Den Autor habe ich ja schon am Anfang lobend erwähnt und ich muss sagen das vollkommen zurecht. Genau so stelle ich mir Perry Rhodan vor und ich muss sagen, Arndt Ellmer scheint wirklich verstanden zuhaben, was unser Expokrat Wim Vandemaan mit seiner Gesichte eigentlich ausdrücken wollte. Das funktioniert im kleinen (im Roman), wie im Großen (im Zyklus).

Ich bin begeistert! Super!

In Summe ist das so ziemlich genau das einzige Perry Rhodan Heft, das ich ruhigen Gewissens einem neugierigen Interessenten an der Serie in die Hand drücken würde. Das ist Perry Rhodan, zumindest für mich.

In froher Erwartung auf die nächste Woche!

Und hier geht es zu Youtube-Version (Fortsetzung)

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Die Perry Rhodan Online Woche (PROW) 2020

Corona bedingt, fallen so ziemlich alle Cons und Treffen im Jahr 2020 in der realen Welt aus und so war die von Roman Schleifer organisierte Perry Rhodan Online Woche ein Lichtblick in der Con-freien Zeit.

Das Programm war eines Cons, zumindest in puncto Hauptpanel, würdig und mit vielen hochkarätigen Gästen geschmückt. Der Einfachheit halber fasse ich das Programm etwas zusammen. Man sieht mit solch einer Liste an Autoren und Gästen muss man sich auch vor großen, realen Cons nicht verstecken.

PR-Fanzentrale & das Fandom stellt sich vor
Im Gespräch mit Hartmut Kasper. Mythos Erde – Offene Rechnungen
Uschi Zietsch und das Dyoversum
Mission SOL: Expokrat Kai Hirdt und Autorenteam
PERRY-Comic: Michael Das, Olaf Brill
Videointerview mit Christian Montillon
Alte Eisen auf Reisen – Micheal Marcus Thurner
Im Gespräch mit Uwe Anton, Michelle Stern, Dennis Mathiak.
Eine Einführung ins PR-Sammelkartenspiel
PR-NEO-Expoteam – Rainer Schorm & Autorenteam
Videointerview mit Klaus N. Frick
Rainer Nagel – Was wir schon immer über RHODAN wissen wollten
Verena Themsen – Die Physikerin an Rhodans Seite
RZ-Team – Wie eine Risszeichnung entsteht
Im Gespräch mit Andreas Eschbach
PR-Redakteur Olaf Brill – Wie man eine STELLARIS-Story schreibt
Im Gespräch mit Leo Lukas

Die Mischung aus Panel und privaterem Kaffeeklatsch war sehr angenehm. Für den Zweck war das Tool Zoom sicherlich genau das Richtige. Und es gab Gesprächsbedarf ;).

Abseits des Hauptchannels gab es natürlich keine weiteren Punkte, dort stößt man an die Grenzen des Tools und mehr ist mit einem Gastgeber natürlich nicht zu stemmen. Wenn man mehr Con-Feeling mit Leben abseits der Hauptbühne möchte, wäre vielleicht Discord eine Alternative, das hat sich z.B. auf dem Darmstädter Stammtisch mit seinen vielen Räumen/Tischen bewährt. Für große Panels wäre live streamen nach Twitch oder Youtube eine Alternative, bei der man per Chat noch Fragen aus dem Publikum bekommt. Dass sowas sehr gut funktioniert, sieht man z.B. an den Livestreams von Robert Corvus oder den Lesungen der Brennenden Buchstaben mit Thorsten Küper.

In Summe war es eine Veranstaltung, die mit einer Woche doch recht lang war, dafür mit maximal 4 Stunden pro Abend das Sitzfleisch nicht überforderte. So ein FdL der Brennenden Buchstaben ist da schon eine andere Hausnummer. „Nur“ 3 Tage, dafür fast den ganzen Tag.

Aber fürs erste Mal war das schon sehr, sehr gut!

Vielen Dank an den Organisator und Gastgeber Roman Schleifer. Ein leuchtendes Vorbild.

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Perry Rhodan 3074 gelesen …

… und ich weiß noch nicht, was soll es bedeuten …

Das Cover verspricht schon mal einiges. Eine Mischung aus Kathedrale und Raumschiff, da geht zumindest bei mir die Phantasie auf Reisen. Da ist es fast schon abzusehen, dass der reale Roman da nicht ganz mithalten kann. Und mit Tennisplätzen, endlosen Tennisplätzen, hätte ich beim besten Willen nicht gerechnet. Der Roman selbst war temporeich geschrieben und durchaus fesselend. Und sei es nur, weil man herausfinden will, ob der Autor das jetzt wirklich ernst meint oder ob es da noch eine Auflösung gibt.

Short: Das Mutantengeschwisterpaar Dancer und Schlafner schleichen sich mit Hilfe des TARA-PSI an Board des naatischen Raumjers BAILNOOD. Das Schiff dringt mit Hilfe der Hyperraum-Quanten-Positronik in die Bleisphäre ein.

Es wird einiges angeschnitten, was man für durchaus zyklus- oder für die weitere übergeordnete Handlung für relevant halten könnte. Wir treffen auf Tormanac da Hozarius, bzw. eine virtuelle Instanz des Herrschers des Messingimperiums. Wir erfahren wohin die schwindenden Ressourcen hin abfließen. Und das die Cairaner ihn nicht unbedingt mit eingeladen haben.

Allerdings kommt der Sense-of-Wonder nicht wirklich zu Geltung. Dafür müsste man den Stoff ernster nehmen. Ich bin zugegeben kein Fan von Funny-SF, obwohl ich auch mal nicht so dezenten Humor in Romanen durchaus zu schätzen weiß. Es erinnert mich etwas an Frank Herberts „Ein Cybort fällt aus“ (Wer wissen will, warum im „Wüstenplaneten“ keine Computer vorkommen, mag einen Blick in das Buch riskieren).

Wie, fast schon durchgängig in diesem Zyklus, eiert die Handlung weiträumig um das herum, was ich als wirkliche Schauplätze des Geschehens ansehen würde. Wir rasen nachts im Auto durch Wälder und Dörfer. Ab und zu läuft uns ein Cairaner oder ein Phersune vors Auto und wir erhaschen das eine oder andere Schlaglicht auf einen der Dorfbewohner. Mittendrin und vor allem mit dabei, fühlt sich anders an.

Der Roman selbst ließt sich leicht und flüssig weg, hinterlässt aber das eine oder andere Fragezeichen bei mir. Es ist nicht die erhoffte Kathedrale des Sense-of-Wonders, aber auch kein schwedischer Stinkefisch. Der Roman hängt etwas zwischen den Stühlen.

In Summe, eine etwas skurrile Unterhaltung, aber Unterhaltung.

Schauen wir mal das der Uwe Anton in der nächsten Woche so bringt …

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Perry Rhodan 3073 gelesen …

… und meine Gebete wurden scheinbar erhört.

Die erste Frage lautet immer: Hat mir der Roman gefallen? Die Antwort ist kurz und knackig: Ja, aber Hallo!

Es muss der Nach-Gucky-Schock sein, aber es war, als ob bei Michael Marcus Thurners Perry Rhodan 3073 „Auf der grünen Welt“ meine Gebete in puncto Perry Rhodan Romanen erhört worden sind.

Short: Es geht hier nicht um Gucky. Der Flottentender OMAR HAWK ist auf dem Weg zum Rendezvous mit der THORA, um diese wieder instand zu setzen. Unterwegs müssen noch von Landonen überfallene Barniter versorgt werden und Birge Schik wird ausgesandt ein auf der grünen Welt abgestürztes Schiff der Barniter, bzw. dessen Besatzung zu retten.

Es ist an dieser Stelle fast schon schade sich auf die Zyklusrelevanz zubeziehen, aber es gibt ein sehr wichtiges Puzzlesteinchen, das ich an dieser Stelle nicht genau ausführen kann, ohne zu spoilern.

Es gibt alte Geheimnisse, Sense-of-Wonder, faszinierende Welten mit super ausgearbeiteten Bewohnern.

Man merkt dem Roman an, das Michael Marcus Thurner mit Herzblut bei der Sache war.

Der Roman hat Substanz!

Es musste vielleicht viel „weggeworfen“ werden, aber dieses viele „überzählige“ Material gibt dem Roman und vor allem der Umgebung eine unglaubliche Tiefe. In Vergleich dazu wirken andere Perry Rhodan Romane, als ob die Autoren durch Pappaufsteller ohne Substand wandeln. In diesem Roman ist es so, das man sich sicher ist, egal, an welcher Stelle ich bohre, dahinter ist noch was. Und dahinter. Und dahinter.

Mir gefällt das ausgesprochen gut. Die Umgebung ist stimmig und in sich konsistent, die Darstellung von Technologie in der Serie hat sich ungemein verbessert. Die Figuren leben. Die Handlung lebt, auch wenn es ganz am Anfang bei mir einen kurzen Abbruch der Immersion durch einen Schauplatzwechsel gab, aber das hatte sich sehr schnell erledigt. Es wurde einiges an Sense-of-Wonder geboten und lange vermisste Elemente aus den Anfängen des Zyklus kamen hier zum Vorschein.

In Summe war das ein ganz klassischer „Wir retten Raumfahrer in Not“-Roman, wie ich ihn liebe.

Super.

Wer mehr erfahren möchte, den möchte ich an dieser Stelle auf die youtube-Rezension verweisen, dort geht es nach einer spoilerfreien Einleitung deutlich mehr in Details. Gut, vielleicht hätte ich vorher mein Hirn mit Sauerstoff fluten sollen, mit Heftnummern habe ich es nicht ganz so und ein Mal habe ich Perry Gucky genannt, aber ich glaube, man versteht den Kern der Aussagen dennoch.

In dem Sinne freue ich mich auf die nächste Woche, denn dort scheint sich ein anspruchsvoller Science-Fiction Roman anzukündigen.

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