Gelesen: Michael Marcus Thurner „König in Ketten“

Gelesen: Michael Marcus Thurner „König in Ketten“

Es ist nun der dritte Fantasy Roman, den ich vom Perry Rhodan Autor Michael Marcus Thurner gelesen habe und es war wieder ein Erlebnis der besonderen Art.

Dieser Roman spielt in einer vollkommen eigenständigen Welt, die nichts mehr mit der Welt der beiden vorhergehenden Romane zu tun hat. Nichts? Nicht ganz. Es ist eine Welt, die noch schmutziger und realer wirkt als ihre Vorgängerwelt. Schmutz, Schmerz, Blut und Drogen. Das ist die Welt, durch die sich der Held der Geschichte Darne schlägt und geschliffen wird. Es erinnert etwas an einen Neo-Conan, einen, den es wirklich geben könnte. Nicht übermäßig helle oder kultiviert, aber dennoch vom Schicksal, oder besser dem Autor, auserkoren diese Fantasy-Welt zu erretten.

Der Held ist dabei nicht alleine und man merkt schnell, das im Hintergrund jemand die Strippen zieht, der nichts Gutes im Schild führt. Der Held bringt sich gleich am Anfang dermaßen in Schwierigkeiten, das er in Ketten geschlagen und zum lebenslanger Zwangsarbeit in das Eiserne Hochland verurteilt wird.

Die Geschichte folgt dabei einer vorherbestimmt erscheinenden Choreografie, bietet aber durch einige Rückblenden Einblicke in die hervorragend gestaltete Welt des Lederlandes. Diese Choreografie mag vielleicht nicht sonderlich mit Überraschungen aufwarten, schlägt einen dennoch in ihren Bann.

Neben der vielleicht etwas zu offensichtlichen Choreografie kann man denke ich noch den Schluss kritisieren, in dem dann doch noch übernatürliche Magie auftauchen musste. Das Lederland kann gut ohne sie aus, ebenso gut wie ohne schriftliche Aufzeichnungen. Ein Roman, der einen dann doch noch zudenken gibt.

Er war vielleicht auf etwas zu schmutzig getrimmt, aber behandelt auch Fragen, denen man sich definitiv stellen sollte. Ebenso wie diesem Roman, es lohnt sich!

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Perry Rhodan 2841 gelesen …

Perry Rhodan 2841 gelesen … und der Roman hat mir auf seine ganz eigene Art und Weise sehr gut gefallen. Das Umfeld war sehr reduziert und fokussiert. Atlan, die ATLANC, Vogel Ziellos und ein unbeteiligt wirkender Pensor auf der einen Seite und dann das Sturmland und die Waaghalter auf der anderen Seite.

Ich finde dieses reduzierte Setting hat Michelle Sterns Roman gut getan. Er wirkte bei aller Komplexität und Tiefgründigkeit leicht. Die Stimmung war eine Mischung zwischen Melancholie und dem Luftholen vor dem Sprung in die Jenzeitigen Lande. Die Phase, in der sich Altan die Leeren des Dagor für sich wieder entdecken und sich auf das Kommende vorbereiten kann.

Der Roman führt zurück zu dem Thema, was es denn nun mit den jenzeitigen Landen und dieser merkwürdigen Entität Thez auf sich hat. Nun Atlan scheint noch nicht ganz bereit zu sein, aber ich fiebere der zweiten Runde entgegen.

Ein klasse Roman!

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Welten an Drähten und wahre Namen 139, Die Lesungen von Sean O’Connell und Sabine Osman in SL

Es war eine lange Lesepause bei den Brennenden Buchstaben – gefühlt eine Ewigkeit, aber das Warten hatte heute ein gelungenes Ende. Den Auftakt für das Lesungsjahr 2016 machten Sean O’Connel und Sabine Osman. Dieses Mal kamen die Interviews aus organisatorischen Gründen gleich vorne weg.

Sean O’Connell lass aus dem zweiten Teil der Joe&Craig Reihe „Im Bann der Lowlander“. Dieses Mal wurde es etwas düsterer und Joe muss sich alleine mit merkwürdigen Morden herumplagen, während sein Partner Craig einen anderen Fall bearbeitet. Die Spuren führen dabei in die Dimensionen unter der normalen, den sogenannten Lowlands. Die düstere und heruntergekommene Stimmung dieses Ortes hat Barlok Barbosa in seiner wie immer phantastischen Kulisse perfekt eingefangen. Die Geschichte ist einen intensiveren Blick wert, denke ich!

Sabine Osman konnte man mit viel Glück schon auf den FDL mit ihrer Lesung aus Nebelmond erleben. Aber leider hat SL eine spontane und ungeplante Wartung hingelegt, so das die Lesung deutlich kürzer ausfiel als geplant. Dieses hier war also quasi die Gelegenheit die tollen Geschichten von Sabine Osman noch mal live ins SL zu genießen. Neben ihren Kurzgeschichten aus Nebelmond kam auch noch eine Auszug aus „der vierte Wunsch vor“. Besonders gut gefallen hat mir dabei die Geschichte mit dem einsamen Tod. Auch hier würde ich einen intensiveren Blick auf die Geschichten empfehlen. Die wundervoll stimmungsvolle Kulisse hat ClaireDiLuna Chevalier gestaltet.

In Summe also ein hervorragender Auftakt des Lesungsjahres 2016 in der virtuellen Welt von Second Life.

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Welten an Drähten und wahre Namen 138, der Januar 2016 SL-Schreibtreff

Der erste SL-Schreibtreff im Jahr 2016 war natürlich wieder am dritten Donnerstag des Monats, im Biergarten des Kafe Krümelkrams statt, aber leider komme ich erst heute dazu den Bericht über das Treffen zu schreiben.

Es war wieder eine besondere Freude sich mit Freunden und Kollegen zu einem Plausch über das Leben und Schreiben zu treffen. Die Runde war dieses Mal etwas kleiner, aber ich fand das ganz angenehm, da sich dann auch die ansonsten Stilleren trauen ihre Punkte anzusprechen. Es gab auf jeden Fall eine Menge interessante Themen und Diskussionen.

Und dieses Mal habe ich ein paar Bilder 😉

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Perry Rhodan Arkon Nr.1 gelesen …

Perry Rhodan Arkon Nr.1 gelesen … und da ist er nun der erste Teil der Perry Rhodan Miniserie aus Marc A. Herrens Feder und Expose.

Ein paar Konstrukte fand ich etwas merkwürdig und ohne Gucky hätte ich an Perry Rhodans Stelle gesehen, das ich so schnell wie möglich von dort verschwinde. Nun, also keinen ZA für den Kritiker ;). Das hätte man vielleicht etwas weniger offensichtlich anlegen können.

Das Heft selbst lass sich so weg und verspricht eine ganze Menge Spannung für die folgenden Teile. Und es erklärt das später etwas unterkühlte Verhalten Mondra Diamonds Perry Rhodan gegenüber 😉 – schließlich fährt der ein paar ordentliche Beulen in das Familien-Raumschiff. Die Handlung spielt um 1402 NGZ, also genau in der Lücke zwischen den Abzug der terminalen Kolonne TRAITOR und dem Auftauchen der Polyport-Höfe.

Ich denke wer auf Aktion und Spannung steht ist bei Perry Rhodan Arkon an der richtigen Stelle. Eine Sache stört mich allerdings: Warum muss schon wieder die Hyperfunktantenne dran glauben? Bei der extrem eingeschränkten Reichweite des Hyperfunks hätte man Funkstille einfach damit erklären können, dass das Hyperfunk-Relaynetzwerk in der Hand des Feindes liegt.

Nun denn genug zum ersten Teil, es ist noch eine lange Woche hin bis zum zweiten Teil. Harren wir der Dinge, die da noch kommen …

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