Welten an Drähten und wahre Namen 175, die Lesungen von Wilfried Abels und Jan Christoph Nerger in Joeys Café

An Allerheiligen gab es in Joeys Café ein Highligth für den Science Fiction Fan.

Um 20 Uhr lass Wilfried Abels aus dem ersten Teil seiner geplanten Science Fiction Serie. „Die Geburt des Drachen“ überzeugt auch beim erneuten Hören/Lesen, aber der zweite Teil ist in der Rohfassung schon fertig, so das der heiß erwartete zweite Teil in Reichweite rückt. Gelesen wurde die Geschichte in einer fantastischen Raumstation auf der SIM Link Island.

Jan Christoph Nergers „Hamburg 4.0 – Prantschaks Stadt“ führte uns in ein Hamburg der näheren Zukunft. Mir hat die Geschichte gut gefallen, da sie einiges an Atmosphäre atmet. Unterstützt wurde das durch die passenden Kulisse unter einer der Brücken des zukünfigen Hamburgs.

In Summe war das also ein gelungener Abend, den Sabine Joey Schäfers da auf die Beine gestellt hat.

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Perry Rhodan 2932 gelesen …

Perry Rhodan 2932 gelesen … und es war spannend!

Hatte Verena Themsen mit 2931 die Grundlagen für das Szenario und die Charaktere geliefert, so hat Uwe Anton mit diesem Roman aus dem Vollen geschöpft und einen durchgängig hochgradig spannenden, fast schon nervenzerfetzenden Roman kredenzt.

Das Hauptquartier der USO, das Quinto-Center, wird von den Truppen des Zweiten Solaren Imperiums gestürmt und Monkey stellt sich den Angreifern unerbitterlich entgegen. Dabei agiert der ehemalige Agent der Abteilung Null des terranischen Ligadienstes erst im Rahmen des Üblichen, bis ihm bewust wird, das es den Angreifern nur um eines geht: Ihn zu töten. Ab der Stelle geht es dann deutlich rabiater zur Sache und an der Stelle kommen auch exotische Waffen und Vorrichtungen aus der Vergangenheit der Serie zum Zug. So ließ sich auch den wüsten Kurzzyklus um die Dscherro etwas Positives abgewinnen.

Sehr gelungen finde ich dabei, das bei aller Spannung und Parteilichkeit für den doch etwas spröden USO-Chef, die Angreifer noch eine menschliche Komponente behalten. Auch wenn Monkeys direkte Widersacher dem Oxtoner in Punkto kaltblütiger Professionalität wenig nachstehen. Natürlich tauchen die bekannten, düsteren Hintermänner des Golden Reiches noch kurz auf. Wichtiger für den weiteren Fortgang der Zyklushandlung wird allerdings erstmal ein Zwischenreich werden, auf das Uwe Anton mit scheinbar aus dem Zusammenhang gerissenen Einschüben in seinem Roman vorbereitet.

Der dritte Teil des Ringens um Quinto-Center verspricht somit schon mal Großes. Die Zusammenarbeit von Verena Themsen und Uwe Anton hat Früchte getragen, auf die ich seit langer Zeit gehofft habe. So kann das gerne weiter gehen. Vielleicht überrascht der Handlungteil um das Goldene Reich doch noch mit guter Lektüre. Ich bin da einfach mal optimistisch.

In Summe, ein hochgradig spannender Roman, der mich begeistert hat.

Hervorragend!

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Perry Rhodan 2931 gelesen …

Perry Rhodan 2931 gelesen … und es war gut und spannend!

Es ist mir schon länger aufgefallen, Verena Themsen hat in diesem Zyklus bisher nur wirklich gute Romane abgeliefert. Und dieser Roman ist meiner Meinung nach einer der bisher beste Roman des Zyklus.

Vielleicht nicht vom literarischen Standpunkt her – da gab es einige Kandidaten, die sich definitiv nicht verstecken müssen. Nein, was ich meine ist, es war ein fesselnder, von der Handlung her sehr sauber durchkonstruierter Roman. Man merkt, VT hat einiges an Arbeit und Gehirnschmalz investiert um einen Roman zu schreiben, der das Prädikat Abenteuer-Science-Fiction-Thriller verdient.

Und genau das erwarte, bzw. erhoffe ich mir von der Lektüre dieser Serie. Eines muss meiner Meinung nach in einer Heftserie ganz besonders überzeugen: die Handlung.

Dass die Autoren der Serie gut schreiben können, haben sie des Öfteren bewiesen. Ebenso finde ich die Zyklus-Grundideen und -Konzepte hochgradig spannend, woran ich mich konstant reibe ist die Ebene dazwischen. Die eigentliche Serienhandlung, die die sich über die reine Heftebene hinausbewegt. In diesem Roman verknüpfen sich Fäden, die mal wieder lange im Dunkeln gelassen wurden. Mir persönlich sind diese Zeiträume etwas zu extrem. Um in der übergeordneten Zyklus-Handlung die Übersicht zu behalten, bedarf es eines fast schon Superintelligenzösen Standpunktes. Vielleicht sollte man an der Stelle doch etwas bodenständiger werden und die Leser etwas besser mitnehmen.

War ich erst skeptisch als ich lass, dass die lange totgeschwiegene USO plötzlich wieder Haupthandlungsschauplatz wird, so hat mich der Roman dann eines Besseren belehrt.

Die „Meckerziege“ war eine Figur, bei der ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte. Aber auch die anderen Charaktere konnten überzeugen. Fast hatte man schon etwas Mitleid mit Monkey, den auch seine Gegenspieler waren nicht ganz ohne.

Die Schlacht um das Hauptquartier der USO fängt erst unscheinbar und harmlos an und bleibt für eine geraume Zeit in der Schwebe, um schlussendlich in einem gewaltigen Feuerwerk und Verrat zu enden. Ganz zu Ende ist die Geschichte allerdings noch nicht, denn es sieht mit „Tötet Monkey!“ schwer nach einem Doppelroman aus.

Ich bin gespannt!

In Summe hat mir der Roman gut gefallen. Das geht meiner Meinung nach definitiv in die richtige Richtung.

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Perry Rhodan 2930 gelesen …

Perry Rhodan 2930 gelesen … und ich hatte echte Anlaufschwierigkeiten bei diesem Roman.

Man mag die große Lücke bei meiner bisher konstant wöchentlichen Rezension auf Band 2929 schieben, aber das wäre nicht ganz fair Michelle Stern gegenüber. Band 2929 hatte ich im üblichen Zeitrahmen gelesen, nur mit der Rezension hat es halt etwas länger gedauert.

Etwas länger hat es ebenfalls gedauert, das Werk vom Hubert Haensel zu lesen. So ziemlich eine geschlagene Woche, das ist bisher mit großen Abstand meine persönliche Bestzeit. Natürlich spielt die Tagesform immer eine gewisse Rolle und die drei Wochen Rezensionspause waren nötig und erholsam.

Es war allerdings nicht nur meine Tagesform, die dazu beigetragen hat, dass die Lektüre dieses Perry Rhodans so lange gedauert hat. Ein weiterer Faktor ist die gefühlte Relevanz des Stoffes. Oder auf Deutsch:

Interessiert mich die Handlung dieses Romans?

Leider muss ich an der Stelle sagen: nicht wirklich. Ein weiterer alternativer Perry Rhodan ist jetzt keine besondere Novität, das hat es in der Serie schon des Öfteren gegeben – sieht man von Perry Rhodan NEO mal ganz ab.

Unter Berücksichtigung meines „Urlaubsmodus“ habe ich dem Roman aber eine Chance gegeben und ihn als Einzelnen, von der Haupthandlung des Zyklus losgelösten Roman gelesen. Ganz fair ist diese Aussage nicht, denn wohlwollend greift dieser Roman Punkte aus den vorangegangenen Romanen wieder auf und führt sie weiter. Am Ende wird sich so wohl auch Perry Rhodans Grab in der „Falschen Zeit“ erklären.

Das Werk an sich ist aber durchaus gelungen und hat man den doch etwas trägen Anfang hinter sich gelassen, entfaltet der Roman durchaus sogar noch Spannung und Lesevergnügen.

In Summe glänzt dieser Roman durch gutes Handwerk und einige besinnliche Momente. In Bezug auf die Gesamthandlung frage ich mich allerdings, was mit dem Roman gezweckt werden soll.

Vielleicht erfahren wir es ja noch …

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Perry Rhodan 2929 gelesen …

Perry Rhodan 2929 gelesen … und der Roman hat gehalten, was das Ende von 2928 versprochen hat.

In Summe lässt sich die Rezension von 2928 wiederholen, bis auf die Tatsache, das der Roman gegen Ende mehr Fahrt aufnimmt. Mich hat besonders die Frage „…und was ist mit Bostich?“ beschäftigt. Der angehende Haluter verschwindet im Band 2928 relativ schnell und spurlos in den Tiefen des Sprosses, um dann zum Schluss als Highlight nochmal aufzutauchen.

Das hat auf der einen Seite natürlich die Spannung hochgehalten, auf der anderen Seite habe ich etwas das Gefühl, das mir der spannendste Teil der Handlung vorenthalten wird.

Wie hat sich der ehemalige Imperator zu dem entwickelt, was er nun ist? Hier wurde meiner Meinung nach eine gute Geschichte dem Schockeffekt geopfert. Das ist genau das, was ich meine, wenn ich sage, es wird viel Potenzial verschenkt und stattdessen mit Schockeffekten und der Deus ex Machina gearbeitet.

Muss das sein?

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