Perry Rhodan 3071 gelesen …

… und das am Stück

Michelle Sterns PR3071 „Xirashos Tiefen“ habe ich am Stück gelesen, so schlimm konnte es also nicht gewesen sein. Im Ernst: Es war ein guter Michelle Stern.

Anstatt stumpfer Durchhalteparolen , gab es eine realistischere, glaubwürdigere und symatische Protagonistin. Die beiden Tomopathen Ly und Genner wurden plötzlich klar. Es sind noch Kinder, zumindest Ly. Es erinnert, besonders in Rückblick auf vergangene Schilderungen der Tomopathen stark an Amisch, die ihre Pubertierenden auch in die Welt entlassen, um als Rumspringer ihre Hörner abzustoßen. So ergibt es mehr Sinn.

Atlans Kommandounternehmen war schon wie im Vorgängerroman eine wahre Freude. Spannend, temporeich und gut durchdacht.

Short: Altan jagt hinter dem entführten Gucky und seiner, ebenfalls entführten Enkelin Jasmyne da Ariga her und versucht sie aus den Fängen der Tomopathen Genner und Ly zu befreien. Die Spur führt ihn dabei in die Tiefen des Gasplaneten Xirashos.

Ich denke dieses Mal sind wir auf der richtigen Spur, die uns dann endlich zu den Cairanern und ihren sagenumwobenen Sternrädern führt.

Dieser Roman hat mir bedeutend besser gefallen als der Vorgängerroman. Er war mit feiner Feder und viel Feingefühl gezeichnet. Die Figuren und ihre Handlungen waren realistisch und auch die Technik auf dem Gasplaneten wirkte sehr ausgeklügelt und in sich stimmig.

In Summe war es ein mitnehmender Roman, an dem mich nur eine Stelle kurz aus dem Takt gebracht hat. An der Stelle, an dem Atlan und Tomopathen plötzlich verhandeln. Wobei die Begegnung dann doch erhellend war und bei mir einen Schalter in Bezug auf die Tomopathen umgelegt hat.

Rückwirkend stelle ich mir die Frage, ob meine vorhergehende Kritik am Vorgängerroman etwas zu hart oder harsch war. Wobei der Vorgänger doch einige Schwächen hatte, die mich dermaßen aus dem Lesefluss geworfen haben, dass es für mich eher eine Tortur, den Vergnügen war. Vielleicht stehe ich einfach nach einer harten Arbeitswoche nicht auch komische Spielchen …

In dem Sinne bin ich gespannt, was die nächste Woche so für den armen Ilt Gucky bringen wird.

Wer mag kann sich die Video-Version der Rezension auch auf Youtube ansehen.

* PERRY RHODAN ®, ATLAN ® und Mausbiber Gucky ® sind eingetragene
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Perry Rhodan 3070 … gelesen

Perry Rhodan 3070 … gelesen … so halb

Nach einem wieder supertollen Cover von Alfred Kelsner hätte der Titel des Romans meiner Meinung nach besser „50 Schades of Ly“ geheißen. Anfang und Mitte waren unglaublich zäh bis nervend, wobei der Schluss zu Michelle Sterns Ehrenrettung fast schon nervenzerfetzend spannend war. In Summe rettet das den Roman aber nicht wirklich.

Short: Offensichtlich stellen die beiden Tomopaten Ly und Genner, mit Hilfe der arkonidischen Prinzessin Jasmyne da Ariga Atlan eine Falle. Altan nimmt Gucky als Verstärung mit nach Sisdenmit, den Heimatplaten der Asaran, mit.

Die Relevanz für die Zyklushandlung würde ich als eher mittelprächtig einstufen, diesen Zweig hätte man ggf. auch weglassen können. Wobei ich zugegeben kein glühender Arkoniken-Fan bin.

Der Schluss war superspannend, fast schon nervenzerfetzend, der Rest in Repetition (Wiederholung) hart an der Grenze des Unlesbaren, für mich persönlich auch darüber hinweg. Den Roman habe ich in weiten Bereichen nur quergelesen. Wie in der Youtube-Rezension etwas ausführlicher geschildert, ist meine Lebenszeit nicht unendlich vorhanden.

„Not my cup of tea“ – für mich persönlich klar am Thema vorbei.

Sonst passieren um Perry Rhodan herum und besonders auch außerhalb der Serie im Moment einiges was mehr Aufmerksamkeit verdient und benötigt. Hier nochmal auf die Video-Rezension verweisen.

Nächste Woche findet wieder ein Wanderer-Stammtisch statt, vielleicht haben wir mit dem Folgeroman von Michelle Stern, da erfreulichers zu besprechen. Oder arme Gucky-Fans wieder aufzubauen … man, man, ist das wirklich notwendig?

Meine persönliche Einschätzung zu dem Thema ist, das ich eher solide durchkonstruierte und gute erzählte Geschichten lese, als mich auf, hart am Clickbait grenzende, Effekt-Hascherei stürzen möchte.

In dem Sinne, hoffen wir das Beste, bereiten wir uns auf das Schlimmste vor. Auch wenn das hoffentlich umsonst war.

Man sieht, das Leben bleibt spannend.

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16. Perry Rhodan Stammtisch Wanderer (online)

wie angekündigt, dieses Mal die Einladung auch ohne FB:

um den Juni nicht ohne Wanderer-Stammtisch vergehen zu lassen, lade ich herzlich zum 16. Wanderer-Stammtisch ein.

Samstag, den 27.06.2020 ab 20 Uhr via discord (https://discord.gg/ukbV3bm)

Wenn es denn klappt, mit einer kleinen Runde Perry Rhodan-Sammelkarten-Spiel, aber das ist erstmal ohne Garantie …

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Perry Rhodan 3069 gelesen …

und wildes Cover, wilder Roman …

Der Roman fängt gleich mit dem Ende an, das macht schon mal klar, das man die Hoffnung auf eine streng logische und ganz stringent chronologische Handlung etwas in den Hintergrund stellen sollte. Wenn man dann aber Ansprüche Ansprüche sein lässt, dann macht der Roman Spaß. Das mag auch für die youtube Version dieser Rezension gelten …

Short: Es geht um eine Prinzessin in Not. Monkey wird im Vorfeld von den Cairanern beauftragt mit der, eigentlich schon längst tot seien müssenden, Jasmyne da Ariga eine Falle für Atlan zu stellen. Monkey muss verhindern, das die Prinzessin in den Wirren dieses wilden Konstruktes umkommt.

Man merkt, dieser Einschub wirkt etwas arg konstruiert, was daran liegt, dass dieser Schachzug von den Cairanern konstruiert wurde …

Der Planet Arkhamtar bietet mit seiner etwas ausufernden Fauna die perfekte Kulisse für einen Action-Kracher. Wenn die Handlung auch durch ihren Fokus auf die Action nicht ganz stringent wirkt, so überzeugt der Action-Anteil doch und macht Spaß. Die vielen Details in Umfeld, Umgebung und auch besonders in Bezug auf die Technik sind in sich stimmig und macht beim Lesen Spaß. Man merkt Verena Themsen hat Ahnung, wenn sie über Technik spricht. Das wirkt sehr fundiert und zuweilen auch virtuos. Mein Ingenieurs -Herz erfreut es.

Sehr schön finde ich auch, das dieses mal Kleinstschiffe für die Aufgabe verwendet werden, denn das ist genau das richtige Werkzeug für solch einen Einsatz. Die Hyperimpedanzerhöhung erzwingt zwar größere Schiffe, aber das sollte man in seinen draus resultierenden Auswirkungen und Zwängen dann auch in die Handlung einfließen lassen. Von daher passen kleinere Schiffe und kleine Gruppen perfekt zu kleineren Kommando- und Abenteuergeschichten. Größere Pötte haben ihren Charme, den muss man dann aber auch mit dem darin vorkommenden Boardleben nutzen und dementsprechend würdigen. Das ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Von daher, kleine schnelle Schiffe für kleine schnelle Abenteuer, das passt.

In Summe war dieser Roman ein spaßiger Action-Roman. Fast schon old-school, sowohl in Cover als auch in der Handlung, aber ich bin bestens unterhalten worden. Ich fand‘s gut.

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Perry Rhodan 3068 gelesen …

… und da muss ich jetzt etwas weiter ausholen.

Ich muss zugeben, ich stehe etwas mit der Figur Saessbekker auf Kriegsfuß, bzw. dem immer wiederkehrenden Erzählmuster. Es ist wieder eine kaum fassbare, übermächtig erscheinende und zum Schluss dann sang- und klanglos entsorgte Figur. Das Muster häuft sich, fällt auf und ich bin absoluten kein Fan davon.

Was mir aber aufgefallen ist, das Uwe Anton diese Aufgabe mit Bravour gemeistert hat. Der Roman lebt von seinen Figuren wie Monkey, Zemina Paath und auch vor allem von Maxim Maximowitch Baranow.

Short: Es ist der Showdown zwischen Monkey, mit Unterstützung seiner USO, und dem Späher der Kandidatin Paatom, dem Mutanten Saessbekker.

In Bezug auf die Zyklushandlung findet hier ein loser Faden seinen Abschluss.

An der Stelle bin ich in meiner Youtube-Rezension etwas ausführlicher geworden und ich möchte das an der Stelle nicht transkribieren. Darum siehe die Youtube-Rezension https://www.youtube.com/watch?v=j5aogRVW3Bw

Wie schon erwähnt der Roman von Uwe Anton war sehr gut lesbar, unterhaltsam und entwickelte vor allem über die Figuren, aber auch über den eingebrachten Sense-of-Wonder, einigen Charme. Absolut lesbar.

So weit, so gut. Kommen wir nun über die Stelle, über die wir reden müssen. Im Video habe ich das den Mittelbau genannt, bei näherer Betrachtung ist es aber eher der Unterbau, das Fundament. Der Weltenbau. Die aktuelle Expokaratur wirkt wie die Pfahlbauen von Unteruldingen: Ein Dorf auf hölzernen Pfählen über dem Wassern des Bodensees schwebend.

Was der Weltenbau eigentlich sein sollte, ist ein festes Fundament. Der Teil des Eisberges, der unter Wasser schwimmt, der den Teil über Wasser trägt. Das Fundament einer Kathedrale muss mindestens genauso schwer sein, wie die Kathedrale darüber. Ja, das macht die Sache schwerer, sorgt aber durch seine Massenträgheit für eine konsistente Welt und bietet erst damit den festen Boden für gute Immersion in die Handlung. Man betrachte das große Konkurrenzprogramm, die Streaming-Serien. Serien wie „Game of Thornes“, „Wikings“, „Westworld“ oder von mir erst kürzlich entdeckt und mit Bewunderung gesehen: „Marco Polo“. Das ist ein Stoff, der es taufrisch aus dem 12 Jahrhundert ins 21 Jahrhundert geschafft hat!

Und etwas mehr Technik wäre nett, die Ansätze sind deutlich besser, als ich es im Video gemacht habe, aber auf dem Weg ist bekanntlich noch nicht am Ziel …

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