Perry Rhodan 2969 gelesen …

Perry Rhodan 2969 gelesen … und dieser Susan Schwartz hat mir gefallen.

Es ist immer noch unverkennbar ein Susan Schwartz, also eher leichtfüßig in der Umsetzung aber der Roman war dennoch spannend und unterhaltsam. Eine Raumschlacht, Perry Rhodan und die RAS TSCHUBAI, ein Gucky-Kommando-Unternehmen, ein Sichu Dorksteiger-Kommando-Unternehmen, eine geheimnisvolle Raumstation, was will man mehr?

Short: Perry Rhodan fliegt den Pulsar Funkellicht an, an dem sich zwei gewaltige Raumflotten der Thoogondu und der Milchstraße gegenüberstehen. Ein abgesetztes Signal offenbart den Standort einer seit langer Zeit in einer Sonne versteckten geheimen und geheimnisvollen Raumstation. Sichu Dorksteiger und Gucky machen sich auf zur Erkundung.

Formal sind das Mal wieder viel zu viel Punkte, aber Susan Schwarz hat alles harmonisch und gekonnt auf den Punkt gebracht. Vielleicht etwas auf Kosten der Atmosphäre und der Tiefe der Dialoge, aber die Handlung schreitet zügig voran und es gibt noch eine zkyluslenkende Überraschungen kurz vor Schluss.

Gut gefallen habt mir Perry Rhodans und die Admiralin Ruth Dunjanas kleiner Machtkampf am Anfang des Romans. Auf der Station der zurecht misstrauische Vater Noorod – wer wäre das in der Situation nicht? Und Sichu Dorksteiger bei der Erkundung in der Station, ob wohl sie da meiner Meinung nach etwas kurz kam. Der Kampf mit der Stationspositronik hätte gerne etwas ausführlicher und in die Tiefe gehend sein dürfen.

Die Geschichte mit dem kleinen Thoogondu-Mädchen hat mir am Anfang sehr gut gefallen, das war sehr athmosphärisch, glitt aber ab der Stelle, an der Gucky auftaucht etwas ins Kitschische ab. Gucky hatte später seine Momente, hat mich aber nicht wirklich vom Hocker gerissen.

Ebenso wenig vom Hocker gerissen haben mich die Dialoge. Die Ansätze waren gut und witzig, blieben aber doch recht flach.

Mit etwas weniger Stoff wäre da deutlich mehr Atmosphäre drin gewesen, aber ich denke, Susan Schwartz hat das Beste aus dem Exposé gemacht – und ich bin gut dabei unterhalten worden. Lassen wir die Kirche also im Dorf, es war ein guter Perry.

Die Serie und die Handlung sind auf Kurs, die Romane spannend und unterhaltsam, was will man mehr?

Nächste Woche mehr davon, natürlich 😉

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Perry Rhodan 2967 und 2968 gelesen …

Perry Rhodan 2967 und 2968 gelesen … und beide in einem Schwung!

Genau das sollte bei einem Perry passieren: Man greift zum Heft, schlägt es auf, beginnt zu lesen und wundert sich, warum man so plötzlich auf der letzten Seite angekommen ist.

In beiden Romanen geht es um das Auftauchen von thoogondunischen „Robot“-Pentasphären unter dem Kommando von Eins-das-Ganze. Die Frage „In welcher Beziehung steht eure Gemeinschaft zu dem Wanderer?“, erinnert nicht nur stark an die Frage „Seit ihr wahres Leben?“, sondern zeitigt bei Nichtbejahung genau die gleichen unangenehmen Konsequenzen wie im Posbi-Zyklus, wenn diese Schiffe über eine arme und mehr oder weniger unbedeutende terranischen Kolonie herfallen.

Hier schließt sich der Kreis zum Band 2900 und der HaLem-Armee, wenn man die Ereignisse auf der IWAN IWANOWITSCH GORATSCHIN mit einbezieht. Ob das nun ein Plan B oder der ursprüngliche Plan der Thoogondu ist, ist schwer abzuschätzen. Fakt ist das nun nach dem Scheitern der Goodwill-Mission ins goldene Reich und die Übernahme der USO andere Seiten aufgezogen werden. Fakt ist, es ist unglaublich spannend, den nun geht es ans Eingemachte.

Was sich so abstrakt anhört, erweckt Michael Marcus Thurner wie immer sehr atmosphärisch und nah an den Charakteren zum Leben. In beiden Romanen gestimmt eine Hass-Liebe-Beziehung zweier Charaktere das Geschehen. Einmal zwischen Vater und Sohn, dann im zweiten Roman die zwischen einer geschassten menschlichen Soldatin und einem bluesschen Positronik-Genie. Wobei mir die zweite Geschichte noch besser gefallen hat als die erste. Ging es im ersten Roman sehr um mitltärisches, so war das Einsatzkommando auf dem Pentasphären-Raumer noch deutlich näher am Geschehen. Neben der sehr einfühlsam geschilderten Beziehung hat mir gefallen, dass der Positronikspezialist Yüs Ghysars die Möglichkeit hatte mit der Positroniken der Pentasphäre, bzw. des Roboters Hoppatoon, zu interagieren. Es war vielleicht nicht ganz hundertprozentig stimmig, geht aber definitiv in die richtige Richtung!

Der Umgang mit Technik darf in einer Science-Fiction Serie gerne mal etwas tiefer als reines Knöpfendrücken gehen.

Mir hat das ausgesprochen gut gefallen. Klasse!

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Perry Rhodan 2965 und 2966 gelesen …

Die Lektüre von Christian Montillons „Der Sternenring“ hat sich etwas hingezogen, was aber wenig mit dem Roman an sich zu tun hatte, denn der hatte einiges, was mir gut gefallen hat.

Short: Atlan, Fitzgerald Klem und die Cappinroboterin Tamareil landen nach ihren Shodspiegel-Transfer in die Galaxis Cetus im Sternenring von Tson. Dort hilft ihnen der Kapitänin Florence Hornigold, des in der Galaxis gestranden terranischen 850-Meter-Handelsraumers WOODES ROGERS, den Nachstellungen der lokalen Gemini zu entkommen.

Christian Montillon beginnt seinen Roman mit einem Paukenschlag, der einen erfolgreich aus jedweder Erwartungshaltung herauswirft und gleich sehr atmosphärisch in die Geschichte einleitet. Die Beschreibung der kleinen terranischen Exilgemeinschaft um die Nachfahren der Besatzung des Handelsraumers WOODES ROGERS hat mir ausgesprochen gut gefallen – fast war es dann schade, das Atlan mit seiner Reisegruppe auftauchte und die Geschichte gekonnt, aber sehr routiniert, ihren Lauf nahm.

Am Ende des Romans PR2965 sind dann die Fronten geklärt und die Bühne für Michelle Sterns Roman „Sektor X“ bereitet.

„Short: Altans Reisegruppe bestehend aus Fitzgerald Klem, Tamareil, Florence Hornigold und dem Lee Nisg erkundet auf der Suche nach den Proto-Eiris-Silos der Superintelligenz ES den von den Gemini abgeschotteten „Sektor X“.

Michelle Sterns Roman habe ich an einem Abend geschafft, was besonders am Sense-of-Superintelligence gelegen haben dürfte. Es gibt einiges zum Thema Proto-Eiris und ES Ausweichplänen zu erfahren. Die Idee des eilig zusammengeschusterten SILOS hat mir gut gefallen. Der Wächter des SILOS war deutlich zugänglicher, für einen Humanoiden im Dienste ES fast schon geschwätzig. Der schon im Vorgängerroman aufgebaute Antagonist sorgt gegen Ende des Romans noch für Action und wurde in seiner Charakterveranlagung schlüssig geschildert.

Auffällig war die Umkehr des sonst eher nörgelnden Extrasinns zu einem beruhigenden und bestätigen Begleiter. Ein interessanter Perspektivwechsel. Die Figur Tamareil gliederte sich deutlich harmonischer in die Handlung ein, als das bei den Vorgängerromanen im Dakkarraum-Konglomerat und dem Sternenring. Als Teilnehmer des Kaffeeklatschs mit Michelle Stern auf dem Garching-Con weis man dann auch warum: Die Figur wurde für diesen Roman von der Autorin erfunden und hat dann erst später die Begeisterung ihrer männlichen Kollegen geweckt, die deutlich spielerischer an die Figur herangegangen sind.

In Summe hat mir dieser Handlungsstrang ausgesprochen gut gefallen und die Expokraten haben es geschafft die Handlung genau richtig dosiert und in einem lebendigem Umfeld einzubringen. Der Abschluss hatte einen Hauch von Deus Ex Machina, fügt sich aber stimmig und konsistent in das Gesamtbild ein.

Sehr schön, mir gefällt, dass was ich aktuell lese.

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Perry Rhodan 2964 gelesen …

Perry Rhodan 2964 gelesen … und mir hat der Roman zu guter Letzt doch gefallen.

Es hat etwas gedauert, bis ich mit Uwe Antons „Späher im Dakkarraum“ warm geworden bin.

Short: Altan und seine Begleiter Fitzgerald Klem, der Roboter Tamarell und der Paslaimone Mollikord versuchen im Dakkarraum Konglomerat dem Geheimnis der Station durch einen Shod-Spiegel auf die Spur zu kommen.

Ich muss zugeben, am Anfang des Romans habe ich mich schwer getan. Versprach der Prolog noch einiges an Spannung, so ließ mich, trotz beträchtlicher Action in der Handlung um Atlans Mannen, das Geschehen bis kurz vor Schluss seltsam unberührt. Erst als es direkt daran ging die Geheimnisse des Shod-Spiegels zu erkunden kam Sense-of-Wonder auf. Zum einen lockten natürlich die Geheimnisse der Superintelligenz GESHOD, zum anderen wurde die Umgebung greifbarer. Die Schilderung der Geschehnisse wurde konkreter, weniger nüchtern und distanziert.
Distanz schafft wie immer natürlich auch die Unterhaltung Atlan mit seinem Extrasinn mitten im Geschehen. Das drosselt das Tempo doch ungemein und reißt einen aus der unmittelbaren Handlung heraus. Zum anderen muss man fairerweise sagen, Uwe Anton schreibt in diesem Roman keinen klassischen Pageturner mit einer einfachen, aber sehr schnell aufnehmbaren Sprache. Ob es jetzt unbedingt an der Fülle der durch das Exposé vorgegebenen und einzubauenden Elemente lag, würde ich nicht unbedingt behaupten wollen, es mag vielleicht damit zutun haben, das Uwe Anton versucht hat keinen der klassischen Rückblenden in das Leben und Wirken einer Superintelligenz zu schreiben.
Erst gegen Ende des Romans fügen sich die einzelnen eingestreuten Puzzlesteine des Romans zusammen und erlaubenen einen tieferen Blick auf die Wesenheit GESHOD und das Gesamtkunstwerk PR2964. Erst am Ende des Romans hat mir plötzlich der Roman dann doch gefallen.
Wegen seiner schön geschwungenen Bogens aus Pro- und Epilogs. Wegen des tiefen aber noch ambivalenten Blickes auf die Superintelligenz GESHOD. Wegen des aufkommenden Sense-of-Wonders und der Kunstfertigkeit Uwe Antons diesen Roman durch seine effiziente und kompakte Schreibweise nicht gepresst wirken zu lassen.
Etwas merkwürdig wirkte die moralische Integrität des Bhal Adburn sowie die Leichtigkeit mit der Atlan einen Wachroboter von seiner Geheiminspektion überzeugen konnte. Hier hätte ich etwas mehr Widerstand erwartet, war aber von der fast schon anachronistischen Anständigkeit angenehm überrascht.

Was will man mehr … ?

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Perry Rhodan 2963 gelesen …

Perry Rhodan 2963 gelesen … und er ist noch einen Tacken besser als der erste Teil.

Der zweite Teil des Doppelromans aus Kai Hirdts Feder legt im Vergleich zum ersten Teil noch mal ein paar Gänge zu.

Short: Atlan, Fitzgerald Klem müssen sich im Dakkarraum-Konglomerat weiter Zudringlichkeiten unterschiedlichster Colour erwehren. Atlan muss sich Verbündete suchen, wenn der Geheimnissen der Dakkarraum-Station auf den Grund gehen will.

Beim Einstieg in den Roman geht es gleich in die Vollen. Gleich zwei Gegner setzen unseren Helden zu, die sich zu dem noch auf dünnem schwankenden Eis befinden. So ganz hat mich die Kampfszene allerdings nicht überzeugt. Vierzig Sekunden bis zum Eintreffen des Jägers, der am Ende des letzten Romans noch eine akute Gefahr mit einem gezielten Schuss außer Gefecht gesetzt hat, kam mir etwas derbe lang vor.
Während ich noch diese vielleicht etwas überbestimmte Zeitangabe beschäftigte, gelang es Kai Hirdt, meine vollste Aufmerksamkeit zu erlangen.
Ob des nun ein Geniestreich oder Zufall war, kann ich nicht beurteilen, aber ich glaube, es war das erste Mal in der Serie, das der Extrasinn mal einen, mir absolut sinnvollen erscheinenden, Ratschlag erteilte. Zugleich war dieser Ratschlag so vollkommen banal und aus dem heutigen Leben gegriffen, das mich diese surreale Reale fast vor Lachen vom Sofa fallen ließ. Jeder von seinem Betriebssystem geplagte Computernutzer wird bestätigen können, das ein Reboot doch einige Probleme löst. Wobei sich dieser Überraschungseffekt leider im weiteren Verlauf des Romans sehr schnell abnutzt.
Dafür konnten das Zusammenspiel zwischen Altans Gruppe und dem Gemini-Jäger überzeugen und offenbarte einige Tiefe der Figur. Eine ebenfalls interessante Figur, die die Handlung auflockerte, war der angebliche Roboter Tamareil, der – beziehungsweise, die – als ambivalente und unzuverlässige Figur der Geschichte einen besonderen Twist gibt.

Der Roman hat mir in Summe, trotz ein zwei vielleicht etwas zu offensichtlicher Wendungen, gut gefallen und lockt mit dem obligatorischen, aber dezent und harmonisch eingefügten Cliffhanger.

Ich jedenfalls bin gut unterhalten worden und gespannt, wie es nächste Woche weitergeht.

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