Perry Rhodan 3069 gelesen …

und wildes Cover, wilder Roman …

Der Roman fängt gleich mit dem Ende an, das macht schon mal klar, das man die Hoffnung auf eine streng logische und ganz stringent chronologische Handlung etwas in den Hintergrund stellen sollte. Wenn man dann aber Ansprüche Ansprüche sein lässt, dann macht der Roman Spaß. Das mag auch für die youtube Version dieser Rezension gelten …

Short: Es geht um eine Prinzessin in Not. Monkey wird im Vorfeld von den Cairanern beauftragt mit der, eigentlich schon längst tot seien müssenden, Jasmyne da Ariga eine Falle für Atlan zu stellen. Monkey muss verhindern, das die Prinzessin in den Wirren dieses wilden Konstruktes umkommt.

Man merkt, dieser Einschub wirkt etwas arg konstruiert, was daran liegt, dass dieser Schachzug von den Cairanern konstruiert wurde …

Der Planet Arkhamtar bietet mit seiner etwas ausufernden Fauna die perfekte Kulisse für einen Action-Kracher. Wenn die Handlung auch durch ihren Fokus auf die Action nicht ganz stringent wirkt, so überzeugt der Action-Anteil doch und macht Spaß. Die vielen Details in Umfeld, Umgebung und auch besonders in Bezug auf die Technik sind in sich stimmig und macht beim Lesen Spaß. Man merkt Verena Themsen hat Ahnung, wenn sie über Technik spricht. Das wirkt sehr fundiert und zuweilen auch virtuos. Mein Ingenieurs -Herz erfreut es.

Sehr schön finde ich auch, das dieses mal Kleinstschiffe für die Aufgabe verwendet werden, denn das ist genau das richtige Werkzeug für solch einen Einsatz. Die Hyperimpedanzerhöhung erzwingt zwar größere Schiffe, aber das sollte man in seinen draus resultierenden Auswirkungen und Zwängen dann auch in die Handlung einfließen lassen. Von daher passen kleinere Schiffe und kleine Gruppen perfekt zu kleineren Kommando- und Abenteuergeschichten. Größere Pötte haben ihren Charme, den muss man dann aber auch mit dem darin vorkommenden Boardleben nutzen und dementsprechend würdigen. Das ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Von daher, kleine schnelle Schiffe für kleine schnelle Abenteuer, das passt.

In Summe war dieser Roman ein spaßiger Action-Roman. Fast schon old-school, sowohl in Cover als auch in der Handlung, aber ich bin bestens unterhalten worden. Ich fand‘s gut.

* PERRY RHODAN ®, ATLAN ® und Mausbiber Gucky ® sind eingetragene
Warenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

— Wer mich unterstützen möchte hier etwas Lektüre —

Hydorgol – Der Alpha-Centauri-Aufstand bei Amazon

Hydorgol – Inquisition bei Amazon

Hydorgol – Exil (1 Teil der Welt der Stürme Trilogie)

Veröffentlicht unter Perry Rhodan, Rezensionen, Technisches | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert für Perry Rhodan 3069 gelesen …

Perry Rhodan 3068 gelesen …

… und da muss ich jetzt etwas weiter ausholen.

Ich muss zugeben, ich stehe etwas mit der Figur Saessbekker auf Kriegsfuß, bzw. dem immer wiederkehrenden Erzählmuster. Es ist wieder eine kaum fassbare, übermächtig erscheinende und zum Schluss dann sang- und klanglos entsorgte Figur. Das Muster häuft sich, fällt auf und ich bin absoluten kein Fan davon.

Was mir aber aufgefallen ist, das Uwe Anton diese Aufgabe mit Bravour gemeistert hat. Der Roman lebt von seinen Figuren wie Monkey, Zemina Paath und auch vor allem von Maxim Maximowitch Baranow.

Short: Es ist der Showdown zwischen Monkey, mit Unterstützung seiner USO, und dem Späher der Kandidatin Paatom, dem Mutanten Saessbekker.

In Bezug auf die Zyklushandlung findet hier ein loser Faden seinen Abschluss.

An der Stelle bin ich in meiner Youtube-Rezension etwas ausführlicher geworden und ich möchte das an der Stelle nicht transkribieren. Darum siehe die Youtube-Rezension https://www.youtube.com/watch?v=j5aogRVW3Bw

Wie schon erwähnt der Roman von Uwe Anton war sehr gut lesbar, unterhaltsam und entwickelte vor allem über die Figuren, aber auch über den eingebrachten Sense-of-Wonder, einigen Charme. Absolut lesbar.

So weit, so gut. Kommen wir nun über die Stelle, über die wir reden müssen. Im Video habe ich das den Mittelbau genannt, bei näherer Betrachtung ist es aber eher der Unterbau, das Fundament. Der Weltenbau. Die aktuelle Expokaratur wirkt wie die Pfahlbauen von Unteruldingen: Ein Dorf auf hölzernen Pfählen über dem Wassern des Bodensees schwebend.

Was der Weltenbau eigentlich sein sollte, ist ein festes Fundament. Der Teil des Eisberges, der unter Wasser schwimmt, der den Teil über Wasser trägt. Das Fundament einer Kathedrale muss mindestens genauso schwer sein, wie die Kathedrale darüber. Ja, das macht die Sache schwerer, sorgt aber durch seine Massenträgheit für eine konsistente Welt und bietet erst damit den festen Boden für gute Immersion in die Handlung. Man betrachte das große Konkurrenzprogramm, die Streaming-Serien. Serien wie „Game of Thornes“, „Wikings“, „Westworld“ oder von mir erst kürzlich entdeckt und mit Bewunderung gesehen: „Marco Polo“. Das ist ein Stoff, der es taufrisch aus dem 12 Jahrhundert ins 21 Jahrhundert geschafft hat!

Und etwas mehr Technik wäre nett, die Ansätze sind deutlich besser, als ich es im Video gemacht habe, aber auf dem Weg ist bekanntlich noch nicht am Ziel …

* PERRY RHODAN ®, ATLAN ® und Mausbiber Gucky ® sind eingetragene
Warenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

— Wer mich unterstützen möchte hier etwas Lektüre —

Hydorgol – Der Alpha-Centauri-Aufstand bei Amazon

Hydorgol – Inquisition bei Amazon

Hydorgol – Exil (1 Teil der Welt der Stürme Trilogie)

Veröffentlicht unter Perry Rhodan, philosophisches, Rezensionen | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert für Perry Rhodan 3068 gelesen …

Perry Rhodan 3067 gelesen …

… und es wahr ehr unterfordernd.

Zur youtube-Rezension geht es hier lang: https://youtu.be/5auxQliIyMA

Bei der Lektüre, die doch recht zügig vor sich ging, kam mir der Gedanke „mein aktuelles Leben ist spannender“. Der Verlauf war absehbar, das Thema Puppenspieler liegt nahe. Besonders wenn man vor nich allzulanger Zeit Michelle Sterns NEO 62 „Callibsos Puppen“ gelesen hat oder an den legendären William Voltz und seinen PR746 „Der Zeitlose“ zurückdenkt, in der Callibso der „Puppenspieler aus Derogwanien“ ist.

Das eher Richtung Horror/Mystery gehende Thema beißt sich etwas mit dem doch eher sehr actionlastig Thema Drangwäsche. So richtig bei mir gezündet hat der Roman bei mir also nicht.

Short: Icho Tolot, Onker Dou, der Posbi Gustav und das Zain-Konstrukt Annba erkunden die Ägidenwelt und versuchen dort hinter das Geheims der Villanova-Terraner zu kommen.

Wer an dieser Stelle „Lückenfüller“ schreit, mag sich an den erst vollkommen belanglos erscheinenden und lange vor sich hindümpelnden Techno-Mahdi erinnern.

Der Roman ist ein wichtiges Puzzlesteinchen und sogar ein Wendepunkt bei der Flucht der Cairaner vor der Kandidatin Phaatom. Möglicherweise zeigt sich hier eine dritte Partei, die helfend eingreift.

Der Roman selbst war also eher unaufgeregt, dafür kreisen später noch eine Weile die Gedanken. Icho Tolot hat druch den Roman noch mal mit seinem Kampf gegen die eigenen inneren Dämonen an Tiefe gewonnen. Die Auseinandersetzung mit dem Zain-Konstrukt stößt in Richtung tieferer philosophischer und ethischer Fragestellungen vor.

Soll man dieses Experiment beenden? Soll man der Natur ihren Lauf lassen? Soll man helfend eingreifen? Soll man die Geschöpfe in die Selbstständigkeit entlassen? Spannende Fragen, auch natürlich zu dem so unbeteiligt mitlaufenden Zain-Konstrukt.

In Summe war der Roman beim Lesen also eher unterfordernd, lässt aber im Nachhinein die Gedanken kreisen.

Die Woche bis zum nächsten Perry in einer Woche ist also gut gefüllt, schauen wir, was uns dann erwartet, wir bleiben wohl beim Verhältnis Cairaner/Kandidatin Phaatom.

* PERRY RHODAN ®, ATLAN ® und Mausbiber Gucky ® sind eingetragene
Warenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

— Wer mich unterstützen möchte hier etwas Lektüre —

Hydorgol – Der Alpha-Centauri-Aufstand bei Amazon

Hydorgol – Inquisition bei Amazon

Hydorgol – Exil (1 Teil der Welt der Stürme Trilogie)

Veröffentlicht unter Perry Rhodan, philosophisches, Rezensionen | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert für Perry Rhodan 3067 gelesen …

Perry Rhodan 3066 gelesen …

… und der war schön und krawallig. (hier zur Youtube Rezension)

Michael Marcus Turners PR 3066 „Drangwäsche“ war schnell und gut gelesen. Wie das Cover und der Titel es schon verrät, geht es um die Drangwäsche des Haluters Icho Tolot und es ist Action angesagt. Ich hatte schon befürchtet, diesen Roman aus berufsbedingtem Zeitmangel dieses Mal nicht vor Sonntag zu schaffen, aber das Heft war am Samstagabend in einem Rutsch durchgelesen. Schon mal ein sehr gutes Zeichen.

Es hätte gerne noch einen Tacken krawalliger werden dürfen, aber dafür gab es eine schöne Vater-Sohn-Geschichte und ein im Hintergrund lauerndes Geheimnis. Also mehr, als sich auf den ersten Blick vermuten lässt.

Short: Icho Tolot fällt auf der langen Heimreise mit der RAS TSCHUBAI vom Galaxiengeviert Vecuia in die heimische Milchstraße die Decke auf den Kopf, d.h. er kommt in die Drangwäsche. In der Galaxis NGC1169 macht die RAS TSCHUBAI Zwischenstopp und Icho Tolot und Begleitung, geraten in der Nähe von Spandad in eine Raumschlacht. Dort schlägt sich Icho Tolot auf die Seite der Einheimischen Spavnos.

Ohne de Roman gelesen zu haben könnte man auf die Idee kommen, dieses sei ein reiner Action-Lückenfüller, aber die Cairaner haben in dieser Galaxis nicht ohne Grund Zwischenhalt gemacht. Was machen die Jülziisch und Villanova-Terraner dort? Da ist gewaltig was faul!

Wie von Michael Marcus Thurner zu erwarten, war es ein spannender, atmosphärischer und Action-reicher Roman. Am Anfang gab es vielleicht etwas viel Drangwäschegelaber, dafür später eine schöne Vater-Sohn-Geschichte. Die Figur Onker Dou hat mir gutgefallen, der Posbi Gustav war für seine Rolle in Ordnung, nur das Zain-Konstrukt Anbarr erschließt sich mir nicht ganz.

In Summe ein sehr guter, schnell zu lesender, Roman, der Lust auf die Fortsetzung macht.

Klasse!

* PERRY RHODAN ®, ATLAN ® und Mausbiber Gucky ® sind eingetragene
Warenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

— Wer mich unterstützen möchte hier etwas Lektüre —

Hydorgol – Der Alpha-Centauri-Aufstand bei Amazon

Hydorgol – Inquisition bei Amazon

Hydorgol – Exil (1 Teil der Welt der Stürme Trilogie)

Veröffentlicht unter Perry Rhodan, Rezensionen | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert für Perry Rhodan 3066 gelesen …

Perry Rhodan 3065 lesen …

Perry Rhodan 3065 lesen … und jein …

Die Youtube Rezension hat dieses Mal im ersten Take geklappt, das ist erfreulich.

Leider ist der Roman PR3065 „Beteigeuze“ selbst hinter den von PR3064 „Ferrol“ geweckten Erwartungen zurückgeblieben. Auf einer ruhigen, bis zu ruhigen, Grundstimmung reißen es die eingeschobenen Action-Konstrukte nicht heraus. Der wahre Reiz des Romans stellt sich erst ein, wenn man eine Nacht darüber geschlafen hat und den Roman nochmal durchdenkt.

Short: Im Beiteigeuze-Sonnensystem finden Friedensverhandlungen zwischen Dyoversums-Terranern, Perry Rhodan und den Dyoversums-Topsidern statt. Auf dem Planeten der Yura täuscht die vorscheinliche Idylle.

Wenn man mich nach der (Zyklus)-Relevanz dieses Romans fragt muss ich in Bezug auf das Verhältnis zwischen Dyoversums-Terranern und -Topsidern das bejahen. In Bezug auf den Cairaner-Zyklus kann ich in diesen Roman da nichts erkennen.

Der Roman ist nicht homogen, mir fehlt in diesem Roman einfach der Flow und die Immersion. Etwas mehr „Show, don’t tell“ wäre an der Stelle wahrscheinlich hilfreich gewesen, bzw. eine deutlich nähere Perspektive der handelnden Personen bezogen auf ihre Umgebung und das Handlungsgeschehen.

Wenn ich ehrlich bin, erwarte ich von einer Heftserie wie Perry Rhodan in erster Linie Unterhaltung. Die Arbeitswoche war hart und ich möchte mich dann einfach mal ein, zwei, drei Stunden aufs Sofa oder in den Garten legen/setzen und mich in eine spannende, entspannende und unterhaltsame Geschichte entführen lassen. Natürlich mag ich auch Anspielungen auf reales und das Zeitgeschehen. Das darf dann aber nicht den Flow und die Immersion der Geschichte stören oder zerstören.

In Summe bleib der Roman also hinter den Erwartungen zurück, ist aber keine Zeitverschwendung oder gar ein Reinfall. Es gibt noch eine entkoppelte und zu weit in den Hintergrund gehaltene Backstory, die durchaus ihren Reiz hätte entfalten können.

Mal sehen was die nächste Woche so bringt …

* PERRY RHODAN ®, ATLAN ® und Mausbiber Gucky ® sind eingetragene
Warenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

— Wer mich unterstützen möchte hier etwas Lektüre —

Hydorgol – Der Alpha-Centauri-Aufstand bei Amazon

Hydorgol – Inquisition bei Amazon

Hydorgol – Exil (1 Teil der Welt der Stürme Trilogie)

Veröffentlicht unter Perry Rhodan, Rezensionen | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentare deaktiviert für Perry Rhodan 3065 lesen …