Welten an Drähten und wahre Namen VII, zu warm für Steampunk?

Samstag Abend 23:00 Uhr:

Nun es ist wirklich warm, 30° im Büro selbst um diese späte Uhrzeit noch. Und die Hitze fordert ihren Tribut: gestern am Freitag noch fleißig alles mit genommen was so an Lesungen in Second Life ging, heute war nichts zu machen: gar gekocht habe ich leider die Lesung von Oliver Buslau in der Rostigen Druckerpresse nicht geschafft, schade es schien gut gewesen zu sein …

Nun um ehrlich zu sein ich habe tagsüber der kompletten Lesung „The Graveyard Book“ von Meil Gaiman gelauscht. Man der kann lesen! Morgens auf einem Sozialen Netzwerk als Tip gefunden und alle anderen Pläne für den Samstag waren gelaufen …

Zurück zu Freitag, da gabs mehr aus SL zu berichten. Zu einem das Steampunk Event „Die letzte Instanz“ mit überwältigendem Echo. Nun es war ein Event. Kaum saß man einiger Maßen bequem in illusterer Runde in Barloks Steampunkkeller und hatte seinen iMac temperatur technisch im Griff (entstauben und ausblasen hat wohl mehr geholfen als an den Grafiksettings herum zu spielen) …

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dann wurde man auch schon von merkwürdigen Ticken abgelenkt. Was mag das wohl gewesen sein? Würde sich wohl Kueperpunk Kohonens Andeutungen über mysteriöse Drohungen im Vorfeld der Veranstalltung bewahrheiten? Ach nein wer würde so was tun wollen?

Nun bald darauf wurde man eines Besseren belehrt! Infernalischer Bombenalarm hallte durch den Keller und nur dank der – in weiser Vorraussicht angebrachten – Fluchtseile gelang es mehr oder weniger gut auf das schon bereitstehende Rettungs-Luftschiff zu entkommen. Natürlich keine Bilder, wer hat in solche einem Moment schon die Zeit an sowas zu denken? Hm ein abgebrühter Journalist vielleicht – ich jeden Falls nicht …

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Nun wie gut das einer anwesend war und von seinen Abenteuern berichten konnte 😉

Nun den Autor in mir scheint die Muse geküsst zuhaben und fleißig auf den Tablett an einer Kurzgeschichte für ein mysteriöses Event am 1. August 2013 im SL-Planetarium tippend, riss mich eine Nachricht aus dem Schreibfluss. Eine weitere Lesung in SL!

Michael Iwolei liest Cyberpunk in englischer Sprache in SL … der melodischen Sprache des Autors lauschend forderten dann doch die harte Woche, die späte Stunde und – hüstel, der Ausblick – ihren Tribut. Ich würde die Geschichte gerne noch mal in Ruhe hören …

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Welten an Drähten und wahre Namen VI, oder die GPU schmilzt

iMac, Hochsommer und SL sind zusammen eine heiße Sache. Leider im wahrsten Sinne des Wortes.

Erst roch es merkwürdig, dann bestätigte ein Blick auf den Temperatursensor die Vermutung: 90°C im Grafikchip. Also schnell raus aus SL und dem Rechner abkühlen lassen. Wie gut das die Lesung und anschließende Musikperformance von Jordan Reyne über Stream ging. Der VLC tat genügsam seine Arbeit wärend der Rechner abkühlte.

So gruselig wie versprochen wurde es (propably caused by my leak of english skills…) dann doch nicht, eher autobiografisch, aber ich will mich jetzt nicht beschweren. Eine tolle Stimme der man gerne lauscht und die einen mit in fremde Welten nimmt. Sowohl bei der Lesung als auch natürlich bei der anschließenden Musikperformance ein Stockwerk tiefer in Bells Kulturcafe im virtuellen München.

Noch ein paar Fotos, aufgenommen vor Einsetzten der Kernschmelze in der GPU:2013-07-24_01_001

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Welten an Drähten und wahre Namen V, oder keine Technik ist unkaputbar …

mehr als passend zum Thema virtuelle Welten fand heute Michael Iwoleits Lesung im Metropolis Grid statt.

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Es war ein wenig der Abend der Koinzidenz in vielerlei Hinsicht:

Ein rebootender Androiden Körper auf einer frisch rebooteten virtuellen Welt.

Reale Personen, die in virtuellen Körpern einer Geschichte lauschen, in dem des um eine virtuelle Person geht, die mit ihrem realen Avatar kämpft.

Eine tolle Geschichte, die durch direkt auftrettende Ereignisse noch intensiver wird. Das hätte sich so wohl keiner ausdenken können. Oder doch?

Nun Michael Iwoleits Geschichte war von seinen Ausflügen in die virtuelle Welt inspiriert und sie dehte sich kurz gesagt darum, das ein virtueller Besucher sich in die reale Welt gewegt. Auch in realen Leben geht nicht immer alles glatt … aber – wie so oft – hat es sich gelohnt nicht sofort aufzugeben!

Mehr Bilder wie immer beim rasenden SL-Reporter auf dem BukTomBlog.

— Update —

Hier der Bericht zu den Hintergründen

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Welten an Drähten und wahre Namen IV, die erste eigene Lesung in SL

So es ist vollbracht, die erste eigene Lesung hat am Sonntag um 20:00 im SL Planetarium statt gefunden.

Die Kulisse sah Dank der tollen Arbeit von Spectare und Bastian Barbosa spektakulär aus und auch dem Autor wurde noch etwas Finetunig zuteil. Sowohl von den beiden, als auch später vom unermüdlichen und souverän durch den Abend führenden Kueperpunk Kohonen. Bilder sind natürlich wieder beim rasenden SL-Reporter im BukTomBlog zu finden.

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Es war ein tolles Erlebnis mal in der Rolle des Lesenden zu stecken. Natürlich nicht ganz ohne eigene Vorbereitung wie man am Bild hoffentlich erkennen kann. Die Bleistiftstriche bedeuten übrigens: Jetzt Atmen! Ohne sie hätte ich es wohl nicht bis zum nächsten Punkt geschaft.

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Und natürlich auch besonderen Dank an alle die es bei dem tollen Sommerwetter tapfer vor ihrem Rechner ausgehalten haben. Vielen Dank fürs Kommen, ihr wart ein tolles Publikum!

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Welten an Drähten und wahre Namen III, eine spontane Nova

Eigentlich sollte ich mich ja weiter auf meine Lesung morgen (Sonntag 20:00 im SL Planetarium) vorbereiten, aber der Nova Geburtstags Event am Donnerstag geht mir nicht aus dem Kopf.

Es war ein toller Abend. Spontan, daher natürlich alles live und mit ein paar Pannen, aber es hat sich gelohnt. Leider hab ich es geschaft meine Fotos bis auf zwei zu verbummeln, aber der rasende SL-Reporter und Bibliothekar BukTomBlok hat wie immer tolle Bilder gemacht. Oder natürlich über die Seite des unermütlichen im Hintergrund wirkenden Kueperpunk Korhonen.

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Nach einem gemütlichen Sit-In im Schreibhaus der Nova Autoren/Macher Michael Iwoleit, Sven Klöpping und Christian Kathan, ging es dann zur ersten Lesung von Sven Klöpping. Er hat eine bisher unveröffentliche Geschichte gelesen. Wenn man bisher dachte die irdischen Wallstreet Heuschrecken seinen schlimm, mit Aliens kriegt das Wort Deadline eine neues Gewicht. Die Geschichte hatte definitiv Potenzial, auch das Ende war gut. Meinen Geschmack nach etwas viel Treader-Sprech mit auf den Fusse folgender Übersetzung selbigen. Aber doch zeigt genau das das Innenleben des Hauptcharakters deutlich auf.

Dann folgte eine musikalische Einlage mit erst sphärischen Synti-Klängen, dann wurde es – wegen technischer Probleme – beim sehr charmat durch den Abend führenden Michael Iwoleit leider etwas experimentel.

Die Lesung Michael Marraks am Schluss war dann für mich persönlich der Höhepunkt des Abends. Es gab Kostproben seiner Geschichten aus Nova. Sehr atmosphärisch, mit einer guten Prise Augenzwinkern und Lust auf mehr davon weckend. Besonders das pflanzliche Dreigestirn am Schluss der Lesung war eine Sache, die einem als Leser/Hörer schmunzeln und als Autor neidvoll (Achung Kalauer) grün vor Neid werden ließ.

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