Perry Rhodan 3047 gelesen und …

… der war besser!

Aufbauend auf PR3046 schließt Leo Lukas mit „Der Sextadim-Span“ seinen Basslat/Remalhiu ke-Keelac Doppelband ab. Ich bin immer noch der Meinung, dass hier genug Material für einen fulminanten Vierblock vorhanden war, aber es ist nicht mehr lange hin bis zur Zyklusmitte und so drängt es wohl etwas.

Short: Das Einsatzteam um Donn Yaradua, Oxana Schmitt, Iwán/Iwa Mulholland und Siad Tan ist noch auf dem Planeten Basslat und versucht die fünf cairanischen Index-Bewahrer zusammen zuführen, um aus dem Index der VECU den Eingang zur Zero-Zone zu finden, in der die Erde vermutet wird.

An Leo Lukas Mischung aus Ernsthaftigkeit und Klamauk muss man sich erstmal gewöhnen. Es kommen doch ein paar Stellen, an denen man schlucken muss, das steht dann doch ein etwas herben Kontrast zu den lustigen Stellen. Rückblickend muss ich sagen, ich mochte Leo Lukas ernsthafte Phase, in der es dann auch mal etwas tiefgründiger wurde. Wobei da das Umschalten zwischen Kabarettist und „ernsten“ Schriftsteller wohl nicht so auf Knopfdruck passieren kann. Für beides muss man in der jeweils passenden Geisteshaltung sein. Und natürlich haben Leo Lukas humorige Romane ihre Fans, die ich um Gotteswillen nicht trockenlegen möchte.

Was ich an Leo Lukas Doppelroman mag, ist das überbordende Leben der Welt Basslat. Hier stehen nicht nur Kulissen im Raum herum, hier hat jeder und jedes seine Geschichte und lebt. Schön waren auch die Stellen, in der die einzelnen Mitglieder der Einsatztruppe ihren Auftritt bekommen. Das waren dann auch die Stellen, an denen es ernsthaft bis tragisch wurde. Wirklich gelungen fand ich auch die Geschichte um den fünften Index-Bewahrer Bru Shaupaard. Das Auftauchen von Monbodda der Hocker war etwas unvorbereitet aber witzig. Mir hat es gefallen. Einzig Remalhiu ke-Keelac Anteil an der Geschichte glitt etwas in Klamauk ab. Der Ramie hat mir im Vorgängerroman besser gefallen. Wobei das Ende fairerweise schon ein warmes Gefühl der Genugtuung hinterlässt.

In Summe war das ein Doppelroman, an den nach sich erstmal gewöhnen musste, aber der durchaus seine Qualitäten hat. Sehr positiv ist mir aufgefallen, dass Leo Lukas hier einiges an Hirnschmalz und Arbeit investiert hat, was über den schon nicht niedrigen Standard der Serie hinausgeht. Es fällt positiv auf, wenn jemand noch mal eine Schippe drauflegt.

Interessant, aber hatte was …

* PERRY RHODAN ®, ATLAN ® und Mausbiber Gucky ® sind eingetragene
Warenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

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