Perry Rhodan 2994 gelesen …

Perry Rhodan 2994 gelesen … und ist das jetzt schon des Rätsels Lösung?

Wim Vandemaans „Engel und Maschinen“ kommt auf leisen Solen daher, hat es aber in sich. Auf die sich, deutlich über dem Normalen bewegenden, phantastschen Welten WV muss man sich ein lassen und der Geschichte etwas Zeit geben. Die Rahmengeschichte wirkt auf den ersten Seiten etwas kryptisch, löst sich aber am Ende wunderbar auf.

Deutlich bodenständiger gehen dann die Helden der Geschichte, Opiter Quint und Ernst Ellert bei iherer Erkundung der phantastischen Stadt Aures zu Werke.

Short: Optiter Quint und Ernst Ellert erkunden die Stadt Aures und forschen den Ursprüngen Adan von Aures nach.

Das erste Rätsel des Romans ist für mich immer noch der Dolan. Was will Wim Vandemaan damit? Es ist immer noch kein sich aus der Handlung ergebender Grund erkennbar. So wirkt das doch etwas spleenig.

Deutlich durchdachter wirken dagegen die Schilderungen der Stadt Aures mit ihren Bewohnern. Recht sympathisch ist der einheimische Reiseführer, der von der Erde des Jahres 1904 gerettete Curd Lincoln. Dieser führt die Gruppe von Wunder zu Wunder der Stadt Aures, bis sich schließlich das Archiv der Stadt für sie öffnet. Ein gewisser Usher Lightfoot lässt dabei tief in die Anfänge des Adam von Aures blicken. Ebenso wie sich ganz am Anfang der Reise die Herkunft der Losungen des Technomadis klären.

An der Stelle fügen sich die ausgelegten Spuren des Großzyklus ab PR 2700 zu einem recht stimmigen Bild zusammen und die Lösung des Zyklusrätsels erscheint zum Greifen nahe.

Wer die bisherigen Puzzlesteine zusammen zählt, kommt dann relativ schnell auf den Gedanken, das Adams Motivation aus der Stadt Aures selbst entspringt. Der Rest des Zykluses könnte an dieser Stelle recht linear und unspektakulär seine Auflösung finden.
Wäre da nicht noch die vierte Dimension der Raumzeit, die Zeit selbst. Eines der Standard Paradoxien des Reisens durch die Zeit ist: Wenn jemand in die Vergangenheit reist um ein Ereignis ungeschehen zu machen, welchen Grund hatte der Zeitreisende, wenn er Erfolg hatte, in die Vergangenheit zu reisen? An der Stelle wären wir wieder bei Thez und dem atopischen Tribunal – und natürlich bei ES oder seinem Schützling/Nachfolger.

Es muss also noch etwas kommen, das die Verletzung des Vertrages zwischen ES und der Stadt Aures erklärt. Ich vermute der Grund oder Anlass kommt aus der Zukunft.

Ob diese Theorie am Ende des Zyklus trägt, wird sich wohl erst mit Perry Rhodan 2999 (oder im folgenden Zyklus klären 😉 ).

Gute und anspruchsvolle Unterhaltung war Wim Vandemaans Roman auf jeden Fall. Leise aber gut.

Klasse!

* PERRY RHODAN ®, ATLAN ® und Mausbiber Gucky ® sind eingetragene
Warenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Dieser Beitrag wurde unter Perry Rhodan, Rezensionen abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.