Perry Rhodan 2907 gelesen …

Perry Rhodan 2907 gelesen …  und es war gut lesbar, stellenweise spannend, hatte allerdings auch seine Längen. Alles in allem war der Roman also gut, aber kein Kandidat für die ewigen Ruhmeshallen der Serie.

Gefallen haben mir sowohl die Gemeni und die oder der Spross YETO. Auch die Grundidee um das „was wäre, wenn“ eine fremde Superintelligenz plötzlich auftaucht und ihre Fittiche über einer verwaisten Mächtigkeitsballung ausbreitet, haben mir ebenso zugesagt wie der Familienausflug der Carells mit ihrem namensgebendem Spross Yeto. Es ließ sich gut an, flachte aber meiner Meinung nach relativ schnell ab.

Die gesamte Situation außerhalb der Spross YETO hat in sich wieder etwas Kammerspielartiges und plätschert sehr gesittet vor sich hin. Nun nicht ganz, natürlich werden die erwarteten Probleme thematisiert, aber ich hätte erwartet, dass die Situation mehr eskaliert – bedenkt man, was passierte, als ES ganze 25 Zellaktivatoren in den Ring geworfen hat. Nun meinem Geschmack nach war das Ganze arg gesittet und mit etwas viel Vertrauen in das Gute im Menschen geschrieben.

Innerhalb der Spross YETO ist das etwas anderes, schließlich findet hier alles unter der sanften aber gestrengen Aufsicht der Gemeni statt. Nichtsdestotrotz kippt die Handlung zum Schluss etwas arg ins Harmonische, auch wenn es einige wahrlich glaubhafte Momente menschlicher Größe gab – die mir wiederum ausgesprochen gut gefallen haben.

In Summe hat mir der Roman aber gut gefallen, schließlich ist Entspannung der Grund, warum man Perry Rhodan lesen sollte. Auch wenn im Hinterkopf sich ein die Frage durch die Hirnwindungen schleicht, ob man die Situation besser mehr eskalieren hätte lassen sollen, oder ein Element in das Gesamtkonstrukt einbringen können, das diese zivilisierte Gelassenheit glaubhaft bewirkt. Nichts wirklich dramatisches also.

* PERRY RHODAN ®, ATLAN ® und Mausbiber Gucky ®  sind eingetragene
 Warenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Das BB-Ebook-Event 2017: Tag1 Anja Bagus Kurzgeschichte „Das Plix-Plax Ventil“

Das BB-Ebook Event 2017 eröffnete heute mit einer tollen Kurzgeschichte von Anja Bagus.

Leider ist die Geschichte bisher unveröffentlicht, aber so kamen wir auf dem BB-Ebook-Event zu einer ganz exklusiven Lesung. Wer nicht da war hat also wirklich was verpasst. Besonders da die Charaktere von der selbst Autorin und Rubeus Helgerud und Thorsten Küper besonders eindrucksvoll in Szene gesetzt wurden.

Sehr gelungen war auch wieder die Kulisse von Barlok Barbosa, in der die indische Atmosphäre der Kurzgeschichte gut zur Geltung kam.

Mehr Bilder gibt es natürlich beim schnellesten SL-Reporter in BukToms Blog.

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Perry Rhodan 2906 gelesen …

Perry Rhodan 2906 gelesen … und das alte Feuer ist zurück. Auf solch einen Roman habe ich lange gewartet. Als ich gelesen habe, es geht um einen siebenjährigen Jungen, da war ich erst skeptisch, aber den Roman habe ich gerne und mit Vergnügen gelesen.

Hier ist das neue Konzept der Expokraten, mehr auf bodenständige Charaktere zusetzen, aufgegangen. Man erfährt wie das Leben der normalen Terraner – und der Terraner im erweiterten Sinne – im Jahr 1551 NGZ so vonstattengeht. Man erfährt etwas über ihre kleinen und größeren Sorgen der einfachen Menschen in dieser fiktiven Zukunft. Manches ist anders, anderes leider übermäßig vertraut.

Normalerweise bin ich kein Fan von Mystery-Elementen, aber in diesem Roman war das wirklich spannend umgesetzt. Natürlich steckt da weitaus mehr hinter dem merkwürdigen Objekt, das sich alle 24 verdoppelt, als man auf den ersten Blick vermuten mag, aber was genau verrate ich an der Stelle erstmal nicht.

Erstmal ist es nur eine Kuriosität, die Begehrlichkeiten weckt und dann Raum für einen Agentenkrimi schafft. Wobei ich mit den beiden TLD-Agenten nicht ganz warm geworden bin, die waren vielleicht doch einen Tacken zu überzeichnet. Aber es lief alles sehr nachvollziehbar und im Rahmen des gesetzten Umfeldes ab.

Selbst an der Stelle, an der sich die Kuriosität dann aus dem Rahmen dessen bewegte, an der man es hätte verstecken können. Die Idee hinter dem Artefakt finde ich ziemlich cool. Das war ein tolles Konzept, dass dieses Mal richtig zum Tragen gekommen ist. Was möglicherweise auch daran liegen mag, dass die neuen Besucher bisher ziemlich sympathisch herüberkommen. Was möglicherweise im Laufe des Zyklus kippen mag, auch wenn das jetzt kein übermäßig neues Element wäre.

Soweit so gut. Bis zum allerletzten Teil des Romans hat mir alles ziemlich gut gefallen, wenn da jetzt nicht eine Sache wäre. Der Cliffhänger zum nächsten Band. Ernsthaft? Ist es wirklich nötig, eine weitere heilige Kuh der Serie so durch den Kakao zu ziehen? Das wirkt dann etwas arg albern.

In Summe hat mir der Roman von Michael Marcus Thurner hervorragend gefallen. Es war spannend, es hat Spaß gemacht und es war einiges an Sense-of-Wonder mit dabei. Solche Romane lasse ich mir als Fan gerne gefallen!

Klasse!

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Perry Rhodan 2905 gelesen …

Perry Rhodan 2905 gelesen … und dieser Roman hat mir gefallen. Es ist der erste Höhepunkt des Genesis-Zyklus und neben dem ersten Roman 2900 für mich ein Grund die Serie Perry Rhodan weiter zu lesen.

Im Summe hat Michelle Stern hier alles richtig gemacht, sieht man von ein, zwei Logikbrüchen ab, die mir aber erst beim zweiten Lesen so richtige aufgefallen sind. Normalerweise lese ich keinen Perry zweimal, aber dieser Roman hat was und trägt sich auch, wenn man den Ausgang der Geschichte schon kennt.

Der Einstieg ist genau so, wie ich mir einen Perry Rhodan Roman generell wünsche: Man erlebt die Handlung und die Umwelt, in der die Handlung stattfindet, mit dem Hauptcharakter. Natürlich ist es einer der berühmt berüchtigten Romane in der Serie in dem man fast die gesamte Entwicklung und Geschichte eines Volkes in einem Roman erfährt. Was sich erstmal trocken anhört, kann eines der Juwele werden, die mich seit jeher an der Serie fasziniert haben. Und wie schon geschrieben hat Michelle Stern hier eigentlich alles richtig gemacht. Die Rahmenhandlung um Perry Rhodan und Narashim, den aktuellen Gondu des goldenen Reiches, gefällt mir ausgesprochen gut und ist weit mehr als nur ein reines „… und nun erzähle ich dir die Geschichte meines Volkes …“. Ebenso lebendig und glaubhaft geht es dann mit der Lebensgeschichte des designierten Thronfolgers Tothoolar weiter. Angefangen über sein Exil bei den frühzeitlichen Topsidern, über seine Auseinandersetzung mit ES und dem anschließenden Exodus aus der Milchstraße.

Natürlich gibt es immer etwas zu meckern und wenn es irgendwelche an den Haaren herbeigezogene Nickligkeiten sind. Normalerweise lasse ich gerne alle Fünfe gerade sein, wenn mir die Geschichte insgesamt gefällt. Zwei Sachen haben mir aber aufhorchen lassen. Zum einen: Wie gelangt der Zellaktivator des verschwundenen Gondu wieder zurück in das Reich der Thoogondu? Das erschließt sich mir beim besten Willen nicht, schließlich müssen solche Geräte beim Träger verbleiben und wären dann zusammen mit ihm verschollen – oder direkt wieder bei ES gelandet. 62 Stunden sind auf der anderen Seite eine zu kurze Zeit für wissenschaftliche Expedition, falls der Herr Baphoor beschlossen haben sollte, das gute Stück zuhause vor dem Zugriff ES zu schützen. So oder so ergibt sich da kein Rätsel für mich, das den Thoogondu nicht bekannt gewesen sein sollte. An dieser Stelle haben die Expokraten meiner Meinung nach keine glaubwürdige Antwort. Ebenso wenig erklärt sich das Vorhandensein der Technik mit denen die Thoogondu Erinnerungen transferieren. Das hätte definitiv mit angerissen werden müssen.

In Summe ficht das aber Michelle Sterns Leitung in keinster Weise an, es ist ein guter und unterhaltender Roman. Einer den ich gerne und mit Vergnügen gelesen habe.

Klasse!

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Welten an Drähten und wahre Namen 172, Heidi Hensges liest aus „Ein Herz aus Marmelade“

Heute gab es mit Heidi Hensges „Ein Herz aus Marmelade“ einen kleinen Vorgeschmack auf das kommende BB E-Book Event.

Heidi Hensges hat sich eine kleinere SL-Auszeit genommen und ist nun mit einem neuen Avatar und einem neuen Buch zurück. Und ich denke das Warten hat sich gelohnt.

Beim Publikum kam die gefühlvolle, mal lustige, mal bewegende Lesung gut an. Ich denke ein Blick ins Buch lohnt sich …

Mehr Bilder gibt es natürlich beim schnellsten SL-Reporter in BukToms Blog.

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