{"id":7594,"date":"2019-10-20T11:31:28","date_gmt":"2019-10-20T09:31:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hydorgol.de\/?p=7594"},"modified":"2019-10-20T11:34:04","modified_gmt":"2019-10-20T09:34:04","slug":"perry-rhodan-3035-und-prms-10-gelesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hydorgol.de\/?p=7594","title":{"rendered":"Perry Rhodan 3035 und PRMS 10 gelesen \u2026"},"content":{"rendered":"\n<p>\u2026 und was hochfliegt, kommt irgendwann wieder runter.<\/p>\n\n\n\n<p>Es mag damit zu tun haben, dass mein Urlaub zu Ende ist und mich der Alltag wieder in seinen F\u00e4ngen hat, aber so wahre Begeisterung kam in dieser Woche nicht auf. <\/p>\n\n\n\n<p>Angefangen mit <strong>PRMS 10<\/strong> und Olaf Brills \u201e<strong>Die H\u00f6llenfahrt der SOL<\/strong>\u201c. Erschreckenderweise war dieses Mal die von Zeit zu Zeit doch etwas nervende Figur Mahlia Meyun ein kleiner Lichtblick, die gute Mahlia scheint der noch nette und empatische Teil der Verwandtschaft zu sein. Der Roman selbst war etwas antiklimaxisch. Quasi die Zigarette danach. Anstatt jetzt das gro\u00dfe B\u00f6se, den Stellvertreter der Chaotarchen auf Evolux, kennenzulernen, erinnert dieser Roman an eine Episode aus Star Trek TNG. Nicht schlecht gemacht und mit dem einen oder anderen intellektuellen Bonbon, aber dann auch wieder austauschbar und etwas langweilig. So richtig hat der Funke da nicht gez\u00fcndet. Wir erfahren so gut wie nichts \u00fcber die Geister aus dem Chaos und die stattdessen w\u00fctende Gefahr ist nicht wirklich greifbar, eher metaphysisch. <\/p>\n\n\n\n<p>In Summe war es kein schlechter Roman, aber ich h\u00e4tte mir anstatt eines Durchschnaufens vor dem Finale hier eine nochmalige Steigerung des Tempos in der Handlung gew\u00fcnscht. Die Anlagen daf\u00fcr waren alle da, aber wenn man Enth\u00fcllungen kosmischen Ausma\u00dfes verspricht, dann muss man auch Enth\u00fcllungen mit kosmischen\/chaotarchischen Ausma\u00dfen liefern, anstatt einer metaphysischen Nabelschau. So ganz hat der Roman also nicht bei mir gez\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<p>Soweit zum erfreulicheren Teil des Lesewochenendes.<\/p>\n\n\n\n<p>Kommen wir zur <strong>\u201eGrauen Materie\u201c<\/strong> von Uwe Anton. <strong>PR3035<\/strong> dreht sich wie schon der PR3034 um die Zust\u00e4nde in der Galaxis Ancaisin. Und ganz wie schon bef\u00fcrchtet, schl\u00e4gt hier eine gewisse Ignoranz zur wissenschaftlichen\/technischen Herangehensweise an das Problem zu. Es wird wieder, wie seit Heft 2700, eine alles \u00fcberragende, alles vernichtende und nicht greifbare Gefahr heraufbeschworen, die sich dann gegen Ende wieder sang- und klanglos in Wohlgefallen aufl\u00f6st, bzw. erstmal zur Seite schieben l\u00e4sst. Und das ohne das plausibel zu erkl\u00e4ren und zu erl\u00e4utern.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Short: In der Galaxis Ancaisin bedroht die graue Materie die Welt der Whanau. Der ausgesandte Erkundungstrupp, dem u.a. Gry O\u2019Shannon, Icho Tolot und der Onryone Jalland Betazou angeh\u00f6ren, versucht ein Mittel gegen das \u00dcbel zu finden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>An und f\u00fcr sich bietet das Thema \u201eGrey Goo\u201c einiges an Potenzial, wobei das Thema nicht neu ist und schon seit den 80. Jahren des vergangen Jahrhunderts und Jahrtausends behandelt wurde und wird. Amoklaufende Nanotechnologie (Assembler) und das ist \u201eGrey Goo\u201c nun mal, lebt von Horror des bei lebendigen Leibes gefressen werden. Der Horror stellt sich aber erst ein, wenn man das konkret mitbekommt und dann noch die Zeit hat das aufzunehmen. <\/p>\n\n\n\n<p>Grey Goo f\u00e4ngt an der Kontaktstelle an den aufzul\u00f6senden K\u00f6rper aufzul\u00f6sen, bzw. zu verarbeiten. Das passiert nicht in Nullzeit und auf einen Schlag, sondern das dauert etwas. Ganz wie der Atombrand der guten alten Arkonbombe.<\/p>\n\n\n\n<p>Spannender w\u00e4re es also gewesen die Welt der Whanau auffressen zu lassen. Oder doch zumindest die Vorg\u00e4nge auf den Messsonden\/Versuchsobjekten deutlich ausf\u00fchrlicher zu schildern. Mittlerweile gehen mir diese jedwede Technik ausschaltende Effekte geh\u00f6rig auf dem Zeiger, die jedwede Technik ausschalten und nat\u00fcrlich nur ein Lebewesen dieses wahrnehmen kann. Auch und besonders sind Lebewesen Wesen, die den gleichen physikalischen Effekten und Bedingungen unterliegen wie das bei Technologie der Fall ist. Wenn man h\u00f6herdimensionale Effekte da erstmal au\u00dfen vorl\u00e4sst. Gut es ist nicht im Hypertaster zu sehen? In Ordnung. Ein Mensch kann den Effekt durch ein Teleskop betrachten, aber keine Aufnahmen davon machen? An der Stelle wird es dann grenzwertig. Gut das elektronische oder 5D Aufnahmeverfahren wird gest\u00f6rt, dann m\u00fcsste aber etwas auf chemischer Basis Erfolg zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das dieses etwas Zeit ben\u00f6tig und man nicht unbedingt die daf\u00fcr n\u00f6tige alte irdische Technologie aus Vor-Perry-Zeit am Mann hat, ist in Ordnung. Das man mit dem arbeitet, was man gerade hat, ist auch in Ordnung. Das hyperphysikalische Effekte h\u00f6here Technik ausschalten, ist auch in Ordnung. Mir fehlt aber ein gewisses Zeitfenster, in dem man etwas beobachten kann und dann auch einen, noch so kleinen, Ansatzpunkt bekommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Leser kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, wie die graue Materie zum Schluss dazu bewogen wird abzudrehen. Das Problem ist, das die Autoren und die Expokraten das wohl selbst nicht wissen. Hier fehlt schlicht und ergreifen das sauber ausgearbeitete (pseudo-)technologische Fundament. <\/p>\n\n\n\n<p>Man kann sich vorstellen, dass die Lekt\u00fcre dieses Perry Rhodans, trotz einiger durchaus vorhandener Bonbons der menschlichen Art, sich etwas z\u00e4h gestaltete. Dieser Uwe Anton w\u00e4re in meiner Vor-Kritiker-Zeit normalerweise auf dem Stapel der nur angelesenen Perrys gelandet.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst gegen Ende des Romans bekommt man etwas greifbareres und der Roman wird lesbarer. <\/p>\n\n\n\n<p>In Summe w\u00e4re der Roman ohne Happy-End wahrscheinlich deutlich besser geworden, daf\u00fcr h\u00e4tte man die Gefahr aber (be)greifbar und damit auch in Ma\u00dfen berechenbar machen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mal sehen wie sich die folgenden Romane zu dem Thema so schlagen \u2026<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">* PERRY RHODAN \u00ae, ATLAN \u00ae und Mausbiber Gucky \u00ae sind eingetragene<br \/>Warenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt<\/h6>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>\u2014 Wer mich unterst\u00fctzen m\u00f6chte hier etwas Lekt\u00fcre \u2014<\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/B00XA60UA6\" target=\"_blank\">Hydorgol \u2013 Der Alpha-Centauri-Aufstand bei Amazon<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/B00VYM5ULC\" target=\"_blank\">Hydorgol \u2013 Inquisition bei Amazon<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/B07QND6BMY\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hydorgol \u2013 Exil (1 Teil der Welt der St\u00fcrme Trilogie)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2026 und was hochfliegt, kommt irgendwann wieder runter. 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