{"id":7233,"date":"2019-03-30T09:29:11","date_gmt":"2019-03-30T08:29:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hydorgol.de\/?p=7233"},"modified":"2019-03-31T15:41:47","modified_gmt":"2019-03-31T13:41:47","slug":"perry-rhodan-3005-gelesen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hydorgol.de\/?p=7233","title":{"rendered":"Perry Rhodan 3006 gelesen \u2026"},"content":{"rendered":"\n<p><br \/>\u2026 und \u00fcber den Roman muss ich noch mal nachdenken.<\/p>\n\n\n\n<p>Meistens beginne ich eine Rezension mit der ganz subjektiven und pers\u00f6nlichen Frage \u201eHat mir das gefallen, was ich gelesen habe?\u201c. Die zweite deutlich wichtigere Frage \u201eWarum ja, warum nein?\u201c, folgt dann, soweit ich sie mir beantworten kann, eher gegen Ende.<\/p>\n\n\n\n<p>Das obligatorische \u201eWorum geht in dem Roman?\u201c, wird gefolgt von der Frage der Relevanz im Zyklus und dann nat\u00fcrlich wie hat der Autor es umgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei diesem Roman stehe ich etwas verwirrt da. Es gab viel Sch\u00f6nes, wie die ON-Piraten, die Desintigratorw\u00fcrmer, das Team aus Perry und Tenga. Der Oxtoner, die beiden Wurmreiter zum Schluss. Und dann gab es einige Momente, in denen ich das Heft f\u00fcr einen kurzen Moment verwirrt zu Seite gelegt habe. Fast scheint es so, als ob Uwe Anton sich selbst die Frage gestellt hat, was soll das hier (alles) \u00fcberhaupt werden? Gegen Ende des Romans muss ich sagen, er hat die Kurve noch so halbwegs gekriegt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Short: Auf dem Weg zu Wega wird die BJO BREISKOLL von Linearraumtentakeln aus dem Liniarraum geholt und Perry st\u00fcrzt sich zusammen mit dem Singanesen Tenga in den Schlund eines gro\u00dfen Wurmes.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Frage nach dem \u201eWarum macht Perry das?\u201c, hat mich etwas besch\u00e4ftigt. Ich spekuliere mal wild herum und w\u00fcrde behaupten das stand so im Expose und der Autor war da auch erstmal etwas verwirrt und musste erst einen Weg f\u00fcr sich finden, wie man das zum Funktionieren bekommt. An sich fand ich die Ideen in dem Roman witzig und das Ganze hatte viel Potenzial, das dann auch stellenweise hervorblitzte. <\/p>\n\n\n\n<p>Das eigentliche Problem liegt meiner Meinung wie es sich konstant, bis auf die l\u00f6bliche Ausnahme des Zyklusendes von Genesis, durch diese Expo-Epoche zieht: an der Vermittlung der Vision von den Expokraten zum Autorenteam. Wie sieht diese neue Post-Weltenbrand-Galaxis aus? Was war w\u00e4hrend des Weltenbrandes? Wie funktioniert das Leben des Einzelnen in welcher sich entwickelnden Gesellschaft?<\/p>\n\n\n\n<p>Wim Vandemaan hat den Durchblick und die Visionen, Christian Montillon hat die witzigen und abgedrehten Einf\u00e4lle. Die Autoren k\u00f6nnen gute Romane schreiben, wenn sie denn die Chance dazu bekommen. Woran es fehlt, ist mal wieder und immer noch der Mittelbau. Ein einheitliches Bild der Umgebung und des darin tobenden Lebens. Wohin geht die Reise? Es reicht nicht, wenn die Expotarchen das wissen, die Autoren m\u00fcssen sich sicher darin bewegen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sowas muss bei allen Beteiligen sitzen, bevor man mit Band Eins eines Zyklus anf\u00e4ngt. Das ist kein Automatismus.<\/p>\n\n\n\n<p>In Summe, w\u00fcrde ich sagen war der Roman gut, aber mit ein paar Fragezeichen. Beim Zyklus stelle ich mir die Frage, wurde da viel Potenzial verschenkt? Warum nicht mitten im Weltenbrand anfangen? Etwas mehr Mut zur Dystrophie h\u00e4tte meiner Meinung nach nicht geschadet, ganz im Gegenteil.<\/p>\n\n\n\n<p>Die j\u00e4hrliche Autorenkonferenz im Ehren, aber ein mehrt\u00e4giger Vor-Zyklus-Workshop w\u00e4re vielleicht eine Idee \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Eine kleine Anmerkung zum Permanent-Linearraum-Antrieb: So ein System funktioniert nur, wenn er aus mehreren unabh\u00e4ngigen Antrieben besteht, die zusammen arbeiten und somit eine Einheit ausfallen kann oder noch viel wichtiger gewartet, repariert oder ersetzt werden kann. Ein Antriebs-Cluster oder Clusterantrieb. Was dann auch die Anzahl der einzelnen Tentakel erkl\u00e4ren k\u00f6nnte. Ein cooles Konzept, das vielleicht das eine oder andere Wort mehr verdient h\u00e4tte. Was uns zu Standardproblem Nr. 2 f\u00fchrt: Etwas viel Handlungsstr\u00e4nge f\u00fcr einen Roman. Diese Episode h\u00e4tte locker f\u00fcr einen Doppelband oder einen 4er-Block getaugt \u2026<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\" id=\"mce_5\">* PERRY RHODAN \u00ae, ATLAN \u00ae und Mausbiber Gucky \u00ae sind eingetragene<br \/>Warenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt<\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2026 und \u00fcber den Roman muss ich noch mal nachdenken. Meistens beginne ich eine Rezension mit der ganz subjektiven und pers\u00f6nlichen Frage \u201eHat mir das gefallen, was ich gelesen habe?\u201c. 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