{"id":7135,"date":"2018-12-08T14:49:47","date_gmt":"2018-12-08T13:49:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hydorgol.de\/?p=7135"},"modified":"2018-12-08T14:49:47","modified_gmt":"2018-12-08T13:49:47","slug":"perry-rhodan-2989-und-2990-gelesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hydorgol.de\/?p=7135","title":{"rendered":"Perry Rhodan 2989 und 2990 gelesen &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Perry Rhodan 2989 und 2990 gelesen &#8230; und es geht ums Aggregat<\/p>\n<p>Nicht nur, aber an der Stelle ist die offensichtlichste Verbindung zwischen den Romanen. Beide Romane haben mir auf ihre eigene Art und Weise sehr gut gefallen.<\/p>\n<p>In Uwe Antons PR 2989 kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen zwei beeindruckenden Antagonisten, dem selbsternannten Maghan der Tefroder Vetris-Molaud und dem dritten Kardinalfaktor des Weltenbrandes, Adam von Aures. Hier triff ein Gegen-Rhodan auf einen modernen Taurec. Das kann also f\u00fcr einen von beiden nur ins Auge gehen, wenn selbst ein zum Haluter mutierter Bostich als besserer Kickstarter f\u00fcr den Weltenbrand endet.<\/p>\n<p>Ich muss mich an der Stelle als Fan der Figur Taurec outen und meine Sympathien liegen daher beim Adauresten. Ich bin mir sicher, er hat einen guten Grund f\u00fcr den Weltenbrand, wer immer Adam von Aures auch geschickt haben mag &#8230;<\/p>\n<p>Diesen hochgradig spannenden Triller schildert Uwe Anton gr\u00f6\u00dften Teils aus der Sicht eines Manns auf einem lebensgef\u00e4hrlichem Posten: dem Agenten Mirash Lato vom TLD. Mir hat die Figur gut gefallen und eines ist garantiert, wenn man keinen Zellaktivator tr\u00e4gt: Das Leben kann kurz werden.<\/p>\n<p>Es ist also f\u00fcr einigen Nervenklitzel gesorgt, auch wenn der Anfang das Thema Feuer mehr aus der metaphorischen, als der technischen Sicht schildert. Immerhin unternimmt Uwe Anton den Versuch, auch wenn er dabei nur bis zur H\u00e4lfte \u00fcber die Ziellinie kommt. Loderndes Feuer entsteht durch einen Kamineffekt, der auf nat\u00fcrlicher Konvektion beruht. Kein Schwerefeld, keine durch Dichtedifferenzen entstehende Str\u00f6mungen. Aber das ist Jammern auf ganz hohem Niveau, der Roman \u00fcberzeugt durch gro\u00dfes schriftstellerisches K\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Susan Schwartz dagegen entf\u00fchrt uns in PR 2990 mit Rhodan II in ganz andere Welten. Wobei ich den ersten Teil des Romans besonders stark fand. Schnell wird klar, hier stimmt irgendwas nicht. Erinnerungsl\u00fccken, periodisch wiederkehrende D\u00e9j\u00e0-vu, t\u00e4glich gr\u00fc\u00dft der Therapeut. Aber auch ein Perry Rhodan aus einem anderen Universum l\u00e4sst sich nicht so einfach aufhalten. Er will in sein eigenes Universum zur\u00fcck.<\/p>\n<p>An manchen Stellen geht es sp\u00e4ter vielleicht etwas glatt und gut ge\u00f6lt \u00fcber die B\u00fchne, aber dieser Perry \u00fcberzeugt durch seine Menschlichkeit. Der Roman unterh\u00e4lt und liest sich kurzweilig, wobei der Schwerpunkt hier mehr auf Konzepten, Ideen und menschlichen Begegnungen liegt, als auf reiner Spannung, die durch mehr Reibung, Konflikte, Dinge die auch mal schiefgehen, st\u00e4rker h\u00e4tte ausfallen d\u00fcrfen. Aber auch das ist Jammern auf hohem Niveau &#8230;<\/p>\n<p>Zum Jammern gibt es in letzter Zeit erfreulich wenig Grund, die Serie Perry Rhodan zeigt sich zum Zyklusende von ihrer besten Seite.<\/p>\n<p>Was will man mehr?<\/p>\n<p>Wissen wie es weiter geht nat\u00fcrlich. Gro\u00dfe Klasse!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Perry Rhodan 2989 und 2990 gelesen &#8230; und es geht ums Aggregat Nicht nur, aber an der Stelle ist die offensichtlichste Verbindung zwischen den Romanen. Beide Romane haben mir auf ihre eigene Art und Weise sehr gut gefallen. 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