{"id":7040,"date":"2018-10-21T14:06:32","date_gmt":"2018-10-21T12:06:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hydorgol.de\/?p=7040"},"modified":"2018-10-21T14:06:32","modified_gmt":"2018-10-21T12:06:32","slug":"perry-rhodan-2983-gelesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hydorgol.de\/?p=7040","title":{"rendered":"Perry Rhodan 2983 gelesen &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Perry Rhodan 2983 gelesen &#8230; und spoiler mal: Es ist kein L\u00fcckenf\u00fcller.<\/p>\n<p>Was will uns der Autor mit dieser Geschichte sagen? Wie bettet sich die Geschichte in die Zyklushandlung ein? Um ehrlich zu sein, diese Fragen habe ich mir auf den ersten \u00be des Romans gestellt und ehrlich gesagt war es mir egal, denn die Handlung kann f\u00fcr sich alleine stehen.<\/p>\n<p>In der Geschichte geht es um den Profikiller Asherman Kant und seinen gro\u00dfen letzten Auftrag. Dieser soll die Kr\u00f6nung seines Lebenswerks darstellen, bevor sich Kant zur Ruhe setzt. Ein geheimnisvoller Fremder beauftragt ihn eine, nicht weniger geheimnisvolle Fremde zu t\u00f6ten. Bald kommt Kant der Verdacht, dass nicht alles so ist, wie es zu sein scheint &#8230;<\/p>\n<p>Eine literarische Vorlage wird praktischerweise gleich im Roman erw\u00e4hnt: \u201eDer Schakal\u201c von Frederick Forsyth. Die andere d\u00fcrfte Richard Morgans \u201eDas Unsterblichkeitsprogramm\u201c gewesen sein; gewisse Parallelen sind vorhanden.<\/p>\n<p>Die Frage nach der Zyklusrelevanz stellt sich deutlich und wie schon erw\u00e4hnt sieht es auf \u00be des Romans nach einem interessanten und gut geschriebenen L\u00fcckenf\u00fcller aus. Warum nicht? Die Geschichte selbst \u00fcberzeugt und bietet genau die Art von Atmosph\u00e4re, die beim, meiner Meinung nach, zu schnellen Durchhusschen durch zuviel Handlungsf\u00e4den auf der Strecke bleibt. Eine Umgebung braucht Zeit und Platz um sich zu entfalten, wie auch die Handlung Zeit und Platz braucht um sich zu entfalten.<\/p>\n<p>Genau das gelingt Christian Montillon mit \u201eKants letztem Kunstwerk\u201c: Eine Geschichte in einem Roman. Und genau das geht meiner Meinung nach auf. Man merkt dem Roman an, dass sich der Autor hier Gedanken und M\u00fche gemacht hat und auch die eine oder andere weitere Anspielung im Roman versteckt hat, die aber an mir aber vorbeigegangen sind.<\/p>\n<p>Im letzten Viertel wird dann das Geheimnis um Auftraggeber und Opfer enth\u00fcllt. An der Stelle verliert der Roman leider etwas von seinem Zauber, den wir sind wieder in den Untiefen der aktuellen, bzw. kommenden Zyklushandlung. Mehr spoilere ich an der Stelle mal nicht, denn dieser Roman hat eine unvoreingenommene Lekt\u00fcre verdient.<\/p>\n<p>Gut gefallen hat mir besonders Kants direktes Umfeld, wobei besonders sein Faktotum, der Roboter Senator und seine Leidenschaften und vermeidlichen Schw\u00e4chen.<\/p>\n<p>Das war mal was anderes. Christian Montillon hat gezeigt, dass es mit dem richtigen Tempo und der Reduktion auf eine Handlung m\u00f6glich ist eine gute Geschichte zu erz\u00e4hlen, auch wenn ich pers\u00f6nlich kein Fan des zugeh\u00f6rigen \u00fcbergeordneten Handlungsstranges bin.<\/p>\n<p>Daran darf gerne angekn\u00fcpft werden. Klasse!<\/p>\n<h6>* PERRY RHODAN \u00ae, ATLAN \u00ae und Mausbiber Gucky \u00ae sind eingetragene<br \/>\nWarenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt<\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Perry Rhodan 2983 gelesen &#8230; und spoiler mal: Es ist kein L\u00fcckenf\u00fcller. Was will uns der Autor mit dieser Geschichte sagen? 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