{"id":6960,"date":"2018-06-09T18:06:52","date_gmt":"2018-06-09T16:06:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hydorgol.de\/?p=6960"},"modified":"2018-06-09T18:06:52","modified_gmt":"2018-06-09T16:06:52","slug":"perry-rhodan-2964-gelesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hydorgol.de\/?p=6960","title":{"rendered":"Perry Rhodan 2964 gelesen &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Perry Rhodan 2964 gelesen &#8230; und mir hat der Roman zu guter Letzt doch gefallen.<\/p>\n<p>Es hat etwas gedauert, bis ich mit Uwe Antons \u201eSp\u00e4her im Dakkarraum\u201c warm geworden bin.<\/p>\n<p>Short: Altan und seine Begleiter Fitzgerald Klem, der Roboter Tamarell und der Paslaimone Mollikord versuchen im Dakkarraum Konglomerat dem Geheimnis der Station durch einen Shod-Spiegel auf die Spur zu kommen.<\/p>\n<p>Ich muss zugeben, am Anfang des Romans habe ich mich schwer getan. Versprach der Prolog noch einiges an Spannung, so lie\u00df mich, trotz betr\u00e4chtlicher Action in der Handlung um Atlans Mannen, das Geschehen bis kurz vor Schluss seltsam unber\u00fchrt. Erst als es direkt daran ging die Geheimnisse des Shod-Spiegels zu erkunden kam Sense-of-Wonder auf. Zum einen lockten nat\u00fcrlich die Geheimnisse der Superintelligenz GESHOD, zum anderen wurde die Umgebung greifbarer. Die Schilderung der Geschehnisse wurde konkreter, weniger n\u00fcchtern und distanziert.<br \/>\nDistanz schafft wie immer nat\u00fcrlich auch die Unterhaltung Atlan mit seinem Extrasinn mitten im Geschehen. Das drosselt das Tempo doch ungemein und rei\u00dft einen aus der unmittelbaren Handlung heraus. Zum anderen muss man fairerweise sagen, Uwe Anton schreibt in diesem Roman keinen klassischen Pageturner mit einer einfachen, aber sehr schnell aufnehmbaren Sprache. Ob es jetzt unbedingt an der F\u00fclle der durch das Expos\u00e9 vorgegebenen und einzubauenden Elemente lag, w\u00fcrde ich nicht unbedingt behaupten wollen, es mag vielleicht damit zutun haben, das Uwe Anton versucht hat keinen der klassischen R\u00fcckblenden in das Leben und Wirken einer Superintelligenz zu schreiben.<br \/>\nErst gegen Ende des Romans f\u00fcgen sich die einzelnen eingestreuten Puzzlesteine des Romans zusammen und erlaubenen einen tieferen Blick auf die Wesenheit GESHOD und das Gesamtkunstwerk PR2964. Erst am Ende des Romans hat mir pl\u00f6tzlich der Roman dann doch gefallen.<br \/>\nWegen seiner sch\u00f6n geschwungenen Bogens aus Pro- und Epilogs. Wegen des tiefen aber noch ambivalenten Blickes auf die Superintelligenz GESHOD. Wegen des aufkommenden Sense-of-Wonders und der Kunstfertigkeit Uwe Antons diesen Roman durch seine effiziente und kompakte Schreibweise nicht gepresst wirken zu lassen.<br \/>\nEtwas merkw\u00fcrdig wirkte die moralische Integrit\u00e4t des Bhal Adburn sowie die Leichtigkeit mit der Atlan einen Wachroboter von seiner Geheiminspektion \u00fcberzeugen konnte. Hier h\u00e4tte ich etwas mehr Widerstand erwartet, war aber von der fast schon anachronistischen Anst\u00e4ndigkeit angenehm \u00fcberrascht.<\/p>\n<p>Was will man mehr &#8230; ?<\/p>\n<h6>* PERRY RHODAN \u00ae, ATLAN \u00ae und Mausbiber Gucky \u00ae sind eingetragene<br \/>\nWarenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt<\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Perry Rhodan 2964 gelesen &#8230; und mir hat der Roman zu guter Letzt doch gefallen. Es hat etwas gedauert, bis ich mit Uwe Antons \u201eSp\u00e4her im Dakkarraum\u201c warm geworden bin. 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