{"id":6052,"date":"2016-10-22T10:09:57","date_gmt":"2016-10-22T08:09:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hydorgol.de\/?p=6052"},"modified":"2016-10-22T11:15:50","modified_gmt":"2016-10-22T09:15:50","slug":"perry-rhodan-2879-gelesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hydorgol.de\/?p=6052","title":{"rendered":"Perry Rhodan 2879 gelesen &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Perry Rhodan 2879 gelesen &#8230; und besser, aber ich habe da ein paar Anmerkungen.<\/p>\n<p>Wie viel Stoff kann man in einen Roman quetschen, bevor sich keine Geschichte mehr entwickeln kann? PR 2878 hat gezeigt, was definitiv zu viel des Guten ist &#8211; w\u00e4hrend 2879 da fast das richtige Ma\u00df getroffen hat.<\/p>\n<p>Der Roman fing gut an, nicht \u00fcberw\u00e4ltigend, aber durchaus unterhaltsam. Die Rettung der Hogarthi vor dem Erstickungstod, das war mal zur Abwechselung bodenst\u00e4ndige und glaubbare Technik. Ebenso die Beschreibung der anf\u00e4nglichen Verst\u00e4ndigungsschwierigkeiten zwischen zwei V\u00f6lkern, die sich vorher nie begegnet sind. Beides sind nat\u00fcrlich Mechanismen, die es seit Jahrzehnten in der Serie gibt, aber ich habe solche Dinge in letzter Zeit vermisst. Man kann es Uwe Anton nicht hoch genug anrechnen, dass er sich hier wirklich Gedanken gemacht hat, wie man eine Situation mit den vorhandenen Mitteln der Serie l\u00f6sen kann.<\/p>\n<p>Das Auftauchen der Staubtaucher, der Weg zum Aggregat und dann das Aggregat selbst. Das hat mir ebenfalls gut gefallen, das war in sich stimmig. Es gab zwar mit dem Aggregat, wie beim Atopischen Tribunal, mal wieder eine Parallelit\u00e4t zwischen dem Perryversum und meinem eigenen, seit einiger Zeit laufendem, Buchprojekt, aber ich habe mich mittlerweile damit abgefunden, dass die zur Verf\u00fcgung stehenden Elemente in der SF anscheinend endlich sind. Als Konzept ist das Aggregat stimmig und es erinnert mit seiner Lage nat\u00fcrlich an die Provcon-Faust.<\/p>\n<p>Eigentlich h\u00e4tte man den Roman jetzt mit dem Cliffhanger und der Erkenntnis, dass die Galaxis Orpleyed anscheinend \u00fcber Jahrmillionen in der Zeit eingefroren ist, ausklingen lassen k\u00f6nnen. Das h\u00e4tte einen, in sich runden und stimmigen Roman ergeben.<\/p>\n<p>Dummerweise gab es da noch einen Handlungsstrang, der anscheinend noch unbedingt mit in diesen Roman hinein musste: der Lua Virtanen und Vogel Ziellos Handlungsstrang.<\/p>\n<p>Meiner Meinung nach ein Thema, das definitiv in den n\u00e4chsten Roman geh\u00f6rt h\u00e4tte. Diesen Aspekt kann ich leider nicht erl\u00e4utern, ohne die \u00dcberraschungen des Romans zu enth\u00fcllen. Ich bem\u00fche mich so wenig wie m\u00f6glich zu spoilern, aber an dieser Stelle l\u00e4sst es sich leider nicht vermeiden. Nat\u00fcrlich braucht jeder Roman einen Gegenspieler, eine gro\u00dfe Gefahr um gen\u00fcgend Konflikt aufzubauen. In diesem Zyklus sind das erstmal die Gyanli.<\/p>\n<p>An dieser Stelle wird es dann unglaubw\u00fcrdig. Das Aggregat ist ein gesch\u00fctzter und f\u00fcr die Gyanli unzug\u00e4nglicher Ort. Jetzt tauchen gleich zwei Gruppen von Gyanli auf. Eine Gruppe als Gefangene, die andere Gruppe als getarnte Kommandoeinheit. Die Gefangenen kann ich mir zur Not noch erkl\u00e4ren, aber die Kommandoeinheit h\u00e4ngt f\u00fcr mich im leeren Raum. Wie kommen die dorthin und sind handlungsf\u00e4hig, wenn das Aggregat sich doch an einer Stelle befindet, f\u00fcr die die Gyanli keine Zugriffsm\u00f6glichkeit haben? Nat\u00fcrlich w\u00fcrden sie versuchen in den Staubnebel einzudringen und dort stranden, was plausibel die Gefangenen erkl\u00e4ren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Im Moment biete mir der Roman aber keine glaubw\u00fcrdige Erkl\u00e4rung wie die Kommandoeinheit ins Aggregat eindringen konnte und gleichzeitig keine Flotte von Gyanli das Aggregat den Garaus macht. Es g\u00e4be da nat\u00fcrlich M\u00f6glichkeiten der Erkl\u00e4rung, aber die h\u00e4tte man in diesem Roman bringen m\u00fcssen, anstatt eine weitere Handlung in den Roman zu quetschen, die selbst schon deutlich mehr Platz ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>In Summe h\u00e4tte das ohne den Lua und Vogel-Handlungsstrang einen runden, bodenst\u00e4ndigen und unterhaltsamen Roman ergeben. So allerdings bleibt die Erkenntnis: Eine Person kann nur einen Weg auf einmal gehen.<\/p>\n<pre>* PERRY RHODAN \u00ae, ATLAN \u00ae und Mausbiber Gucky \u00ae \u00a0sind eingetragene\r\n Warenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Perry Rhodan 2879 gelesen &#8230; und besser, aber ich habe da ein paar Anmerkungen. Wie viel Stoff kann man in einen Roman quetschen, bevor sich keine Geschichte mehr entwickeln kann? 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