{"id":3550,"date":"2015-04-16T12:15:40","date_gmt":"2015-04-16T10:15:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hydorgol.de\/?p=3550"},"modified":"2015-04-16T14:34:46","modified_gmt":"2015-04-16T12:34:46","slug":"im-interview-anja-bagus-zu-mission-hoffnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hydorgol.de\/?p=3550","title":{"rendered":"im Interview: Anja Bagus zu \u201eMission Hoffnung\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Eigentlich h\u00e4tte es ja eine Rezension von <a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0CCIQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.anja-bagus.de%2F&amp;ei=CIovVcS3IZPPaMDPgKgB&amp;usg=AFQjCNF8ikP7VlHdZ_-eqFSeWrtAChM8lQ&amp;sig2=OHvz2vUzrFFJ8WwuP9LxVA&amp;bvm=bv.91071109,d.d2s\" target=\"_blank\">Anja Bagus<\/a> neuem Roman <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Mission-Hoffnung-Anja-Bagus-ebook\/dp\/B00VMMU21M\" target=\"_blank\">\u201eMission Hoffnung\u201c<\/a>, erschienen in <a href=\"http:\/\/oconnellpress.de\/\" target=\"_blank\">O\u2019Connell Press Verlag<\/a>, werden sollen, aber dann konnte ich es doch nicht lassen, seit l\u00e4ngerer Zeit mal wieder, ein Interview zu f\u00fchren. Nun ich denke, es hat sich gelohnt.<\/p>\n<p><em><strong>Markus Gersting:<\/strong><\/em> Hallo Anja, vielen Dank, dass du dich von mir interviewen l\u00e4sst. Anlass ist ja das passend zum <a href=\"http:\/\/kueperpunk2012.blogspot.de\/p\/bb-e-book-event-2015.html\" target=\"_blank\">BB E-Book Event 2015<\/a> herausgekommen E-Book \u201eMission Hoffnung\u201c, freust du dich schon auf deine Lesung in der virtuellen Welt?<\/p>\n<p><em><strong>Anja Bagus:<\/strong><\/em> Mit dem K\u00fcper zu lesen ist immer ein Genuss. Ich lese sehr gerne in Second Life.<\/p>\n<p><em><strong>Markus Gersting:<\/strong><\/em> Du hast ja nun auch schon eine ganze Reihe von Lesungen im \u201eRL\u201c hinter dir, was w\u00fcrdest du sagen ist das, was so eine virtuelle Lesung einer realen voraushat?<\/p>\n<p><em><strong>Anja Bagus:<\/strong> <\/em>Dass ich keine Schminke auflegen muss. Ich vertrage Wimperntusche nur sehr schlecht &#8230;<\/p>\n<p><em><strong>Markus Gersting<\/strong><\/em>: Und man kann in P\u00f6lter lesen &#8211; Deine Outfits im realen Leben sind ja doch schon aufwendig, was aber wohl auch eine der besonderen Reize am Genre Steampunk sein d\u00fcrfte, oder?<\/p>\n<p><em><strong>Anja Bagus<\/strong><\/em>: Ja. Wobei bei mir im Vordergrund steht, dass so etwas auch \u201ebequem\u201c sein muss.<\/p>\n<p>Also manche behaupten, das w\u00e4re mein wahres ICH und das andere, was hier so am Rechner schlonzt &#8230; das w\u00e4re nur meine Schattenexistenz.<\/p>\n<p><em><strong>Markus Gersting:<\/strong><\/em> hm ja, jeder Mensch hat da wohl mehrere Ebenen und\/oder Rollen, die er da spielt. Was w\u00fcrdes du sagen, macht das Genre Steampunk noch so aus und wie kam es zu der Idee einen Ausflug in die klassische SF zu unternehmen?<\/p>\n<p><em><strong>Anja Bagus:<\/strong><\/em> Steampunk &#8230; also schreibtechnisch ist es halt grandios. Ich kann sowohl Abenteuer als auch Krimi schreiben. Ich kann Romantik und Historisierendes mit reinbringen und Luftschiffe!<\/p>\n<p>Steampunk bietet mir viele M\u00f6glichkeiten. Es ist allerdings auch ein recht junges Genre, was es mir bei der Vermarktung schwer macht ganz anders jetzt bei der SF Story<\/p>\n<p>SF ist ein \u201ealtes\u201c Genre und die Leute waren neugierig &#8211; ich war selbst wahnsinnig \u00fcberrascht, wie oft es gekauft wurde. Also wirklich gekauft. Das macht mir nat\u00fcrlich Lust darauf, mehr Ausfl\u00fcge zu unternehmen.<\/p>\n<p>Aber ich muss auch erst mal schauen, wie das, was ich da geschrieben habe, aufgenommen wird, wenn die, die gekauft haben, ihre Meinungen sagen.<br \/>\n<em><strong>\u00a0<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Markus Gersting:<\/strong><\/em> Ich muss gestehen, ich war nat\u00fcrlich auch neugierig und habe es schon gelesen. Es erinnert mich etwas an die gro\u00dfen Frauen der SF wie z.B. Ursula Le Guin und MZB. Es ist sehr pers\u00f6nlich\/intim und legt den Fokus sehr auf das Innenleben der Hauptcharakt\u00e4rin und ihrer Interaktion mit ihrem Umfeld. Also nicht das was man so von der normalen SF erwarten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Was w\u00fcrdest du sagen ist die Message hinter dem Roman?<\/p>\n<p><em><strong>Anja Bagus<\/strong><\/em>: Lach &#8230; Message. Ich bin erst mal unfassbar geschmeichelt &#8230;<\/p>\n<p>Also Grundlage war ja die Kurzgeschichte, die jetzt der erste Teil des Romans ist. In der Kurzgeschichte ging es um \u201eExotische Welten\u201c. Ich dachte mir &#8230;, es gibt auf der Erde keine wei\u00dfen Flecken mehr (also kaum) und was w\u00fcrde man in der Zukunft machen &#8230; Exotisch .. also forschen &#8230; also Weltraum .. aber warum? Naja und dann f\u00fchrte eins zum anderen.<\/p>\n<p>Ich selbst bin ein Riesenfan von Lem. Lem hat es geschafft, die Faszination am wirklich anderen\/au\u00dferirdischen zu belassen. Er erkl\u00e4rt eben nicht alles. Und daher wollte ich auch ein R\u00e4tsel schaffen: Am Ende des ersten Teils gibt es daher einen Cliffhanger. Da die Verleger aber nicht zufrieden waren, sie wollten mehr, habe ich also weitergedacht.<\/p>\n<p>Da kommt dann mein zweites Vorbild ins Spiel: Carl Sagan. Ich liebe den Roman Contact, der beschreibt, wie es in der Welt rundgeht, nachdem man Beweise f\u00fcr au\u00dferirdische Leben gefunden hat. So etwas \u00e4hnliches wollte ich schaffen.<\/p>\n<p>Und dann kam &#8230; der Herr von D\u00e4niken, der ja auch gerade Geburtstag hatte, und ich wei\u00df noch, wie wir n\u00e4chtelang diskutiert haben.<\/p>\n<p>All das &#8230; und meine Vorliebe f\u00fcr die indianischen Kulturen und &#8230; Mischmasch<\/p>\n<p>Was war die Frage? Ah Message: ja, ich bin ein wenig entt\u00e4uscht von den Menschen so wie ich es im Buch sage: Wir k\u00f6nnten das alles besser.<\/p>\n<p>Aber vielleicht w\u00e4re dazu wirklich ein Neuanfang n\u00f6tig. Einmal Reset dr\u00fccken &#8211;\u00a0 das ist die Botschaft.<\/p>\n<p>Ach so, und dann gibt es noch eine, auf der Ebene der Charaktere. Die w\u00e4re: Nur wenn man sich wirklich aufeinander einl\u00e4sst, kann es was werden. Halbherzige Beziehungen taugen nichts.<\/p>\n<p>Das wars jetzt aber.<\/p>\n<p><em><strong>Markus Gersting:<\/strong><\/em> He, he, die Frage nach den literarischen Vorbildern hast du ja jetzt schon beantwortet.<\/p>\n<p>Ja, ein ernstes Thema: es l\u00e4uft nicht alles so, wie es sollte. Ich hoffe ich spoilere jetzt nicht zu viel, aber selbst ein Reset scheint keine dauerhafte L\u00f6sung zu sein.<\/p>\n<p>(Zu den Rollen von Mann und Frau oder Frau und Mann w\u00fcrde ich vielleicht nachher noch etwas fragen.)<\/p>\n<p>Erich v. D\u00e4niken ist ja jetzt nicht wirklich unumstritten &#8211; ich habe da so meine Probleme damit, diese als eine Art von G\u00f6ttern anzusehen und ihnen dann nur den helfenden Aspekt zu zusprechen. Ich denke, auch Au\u00dferirdische werden ihre Schattenseiten haben und ihre dunklen selbsts\u00fcchtigen Gedanken.<\/p>\n<p>Wie siehst du das?<\/p>\n<p><em><strong>Anja Bagus:<\/strong><\/em> Ich deute das ja an. Also erstens laviere ich mich ja drum herum, was die Aliens genau sind. Sie sind viele in einem oder so.<\/p>\n<p>Aber sie sind auch nicht allein. Es gibt mindestens noch eine Instanz \u00fcber ihnen und ich glaube, dass man das \u00fcberhaupt nicht sagen kann. Also selbsts\u00fcchtig oder so, weil: Ich glaube, dass ein au\u00dferirdisches Leben zu fremdartig sein wird.<\/p>\n<p>Das hat mich an Lem fasziniert: Er erkl\u00e4rt nicht. Seine Figuren erleben nur, sie sehen das alles, und es gibt keine L\u00f6sungen.<\/p>\n<p>Auch z.B. der Cthulhu Mythos ist so: Wer will denn sagen, was so ein Cthulhu denkt??? Wie fremdartig ist sein Erleben und damit seine Ziele? Wir sind doch nicht im StarTrek Universum, wo alle Aliens immer nett \u201everst\u00e4ndlich\u201c sind.<\/p>\n<p>Es gibt da nur eine tolle Folge, wo Picard &#8230; aber das f\u00fchrt jetzt zu weit.<\/p>\n<p>Nein, ich glaube, dass Aliens ihre eigenen Ziele haben, aber verstehen &#8230; und vergleichen k\u00f6nnten wir uns nicht.<\/p>\n<p><em><strong>Markus Gersting:<\/strong><\/em> Hm ich bin ja einen Tag vor dir auf dem BB E-Book Event mit <a title=\"Hydorgol \u2013 Inquisition\" href=\"http:\/\/www.hydorgol.de\/?page_id=3497\" target=\"_blank\">meiner Geschichte<\/a> dran und dort r\u00fccken die Au\u00dferirdischen mit einer \u00e4hnlichen Zielsetzung an, allerdings mit &#8211; im \u00fcbertragenen Sinne &#8211; brennenden Fackeln und angespitzten Mistforken.<\/p>\n<p>Aber das Element des netten v\u00e4terlichen Au\u00dferirdischen kommt auch bei mir vor. Wobei es schon Spa\u00df macht sich die Interaktion von Menschen mit fremdartigen Wesen vorzustellen.<\/p>\n<p>W\u00fcrdst du sagen das k\u00f6nnte man vielleicht als die jeweils weibliche und m\u00e4nnliche Sicht auch eine Geschichte sehen?<\/p>\n<p><em><strong>Anja Bagus:<\/strong><\/em> Hm &#8230; also die M\u00e4nner die Mistforken und die Frauen die Vaterfiguren? Ich wei\u00df nicht &#8230;<\/p>\n<p>Also, meine Au\u00dferirdischen haben ja ein Ziel und das kann genauso mistforkig sein, wie eine echte Zinkengabel. Oder auch nicht &#8211; ich lasse da einiges offen.<\/p>\n<p>Aber, ja, M\u00e4nner interessieren sich ja mehr f\u00fcr Technik und so. Das hab ich gr\u00f6\u00dftenteils rauslassen. Aber blutig geht es bei mir auch her<\/p>\n<p><em><strong>Markus Gersting:\u00a0<\/strong><\/em> Das kann ich best\u00e4tigen &#8211; war dir der Aspekt der mistforkenden Au\u00dferirdischen wichtiger oder die Interaktion der menschlichen Hauptpersonen untereinander, also deren Reaktion auf die Krise von au\u00dfen?<\/p>\n<p><em><strong>Anja Bagus:\u00a0<\/strong><\/em> Interaktion &#8211; jeder hat Entscheidungen zu treffen und nicht nur f\u00fcr sich, sondern weitreichend. Letztlich ist da die Kulisse des Weltuntergangs nur Beiwerk.<\/p>\n<p><em><strong>Markus Gersting:<\/strong><\/em> Ah o. k. &#8211; ich hoffe, die n\u00e4chste Frage ist nicht zu pers\u00f6nlich: Wenn man als Schriftsteller einen Charakter des anderen Geschlechts agieren l\u00e4sst, ist das ja jetzt auf den ersten Blick nicht immer ganz einfach. Wie siehst du das? hast du da einen \u201eTrick\u201c?<\/p>\n<p><em><strong>Anja Bagus:<\/strong> <\/em>Oh, kein Problem. Also wenn ich als Frau mich in einen Mann reinversetzen muss?<\/p>\n<p><em><strong>Markus Gersting:<\/strong><\/em> ja<\/p>\n<p><em><strong>Anja Bagus:<\/strong><\/em> Letztlich habe ich es da leichter als M\u00e4nner. Frauen &#8230; sind komplizierter.Ich muss also eigentlich nur meine eigenen Reaktionen vereinfachen. Schlichter, weniger kompliziert.<\/p>\n<p>Das h\u00f6rt sich gemein an, aber das ist der Vorteil des Mannes: Er kann fokussierter und konzentrierter sein. Zielstrebiger.. Frauen &#8230; ahhh, Hormone und so (das kommt ja in Maria gut zum Ausdruck).<\/p>\n<p>Bruno hat eine sehr feste Vorstellung von den Dingen und ist eigentlich kein schwieriger Mensch. Er lebt nur zur falschen Zeit . Und wenn ich Zweifel habe, wie er reagieren w\u00fcrde, dann frag ich meinen Mann.<\/p>\n<p><em><strong>Markus Gersting:<\/strong> <\/em>Ah, o.K. Wie gelungen h\u00e4ltst du die Versuche der m\u00e4nnlichen Kollegen im umgekehrten Falle, also die Schilderung der Frau durch einen Mann? (Wobei es da wahrscheinlich eine gewaltige Bandbreite geben d\u00fcrfte).<\/p>\n<p><em><strong>Anja Bagus:<\/strong><\/em> Ahhh, schwierig.<\/p>\n<p>Das ist ja auch eine heftige Entscheidung, eine Frau so auftreten zu lassen &#8211; heutzutage m\u00fcssen Frauen in den Fantasy Dingern immer tough sein. Die m\u00fcssen alles k\u00f6nnen &#8230; aber letztlich ordnen sie sich dem M\u00e4nnchen dann doch unter.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde mal sagen, gerade die SF ist doch m\u00e4nnerzentriert. Also wenn ich nachdenke, dann machen die M\u00e4nner das nicht schlecht. Wenn es nur um Action und so geht, ist das doch auch v\u00f6llig in Ordnung.<\/p>\n<p>Meine erste Rezension war von einem Mann, der sehr genervt war von Maria. Kann ich verstehen. Seltsamerweise ist die Rezension verschwunden, obwohl ich sie interessant fand. Sie zeigte mir, dass der Mensch seinen Fokus woanders hatte, und ich vielleicht anecke, dadurch, dass ich so tief in das Gef\u00fchlsleben von Maria blicken lasse.<\/p>\n<p>Ich will nicht behaupten, alle Frauen ticken wie Maria, aber &#8230; das kann schon mal passieren. Und dann kann auch schonmal zickige Unentschlossenheit geschehen. Dass das den m\u00e4nnlichen Leser nervt, versteh ich, aber es ist ja nicht alleinig ein Buch \u00fcber Marias Innenleben.<\/p>\n<p><em><strong>Markus Gersting:\u00a0<\/strong><\/em> Ja es gibt dann da doch noch die toughe Frau, die aber in deinem Buch kein Hauptcharakter ist, gleichwohl eine wichtige Rolle spielt. Nun ich fad diese Perspektive ungew\u00f6hnlich, aber dann doch sehr lehrreich und interessant<\/p>\n<p><strong>Anja Bagus:\u00a0<\/strong> Ava?<\/p>\n<p><strong>Markus Gersting:<\/strong> ja.<\/p>\n<p><em><strong>Anja Bagus:<\/strong><\/em> Ja, Ava Webster ist halt die andere Seite. Sie ist, wie viele Frauen in der Zukunft sein k\u00f6nnten, also in dieser \u201emeiner\u201c Zukunft. Frauen, die ihre Managmentfunktionen wahrnehmen. Die Macht bekommen haben und Macht aus\u00fcben m\u00f6chten<\/p>\n<p>Ava an sich ist ja auch nicht \u201eb\u00f6se\u201c. War es in einem James Bond Film, oder woanders? Gr\u00fcbel &#8211; egal, ich hab mal gelesen oder gesehen, dass jemand sich Frauen als Leibw\u00e4chterinnen nimmt, weil sie sehr viel grausamer sein k\u00f6nnen, in der Verteidigung, als M\u00e4nner.So von wegen: K\u00e4mpft wie eine L\u00f6win um ihren Nachwuchs.<\/p>\n<p>Ava ist Politikerin, Netzwerkerin, per se ein ganz anderer Typ, als die eher schlichte Maria (die ja ihren Beruf gew\u00e4hlt hat, weil sie der Erde entfliehen will, weil sie eher Wissenschaftlerin als soziales Cham\u00e4leon ist).<\/p>\n<p>Ava tat mir zwischendurch leid, aber sie ist ein wichtiger Charakter.<\/p>\n<p><em><strong>Markus Gersting:<\/strong><\/em> Nun sie hat keinen leichten Job. Es stehen schwierige Entscheidungen an &#8230;<\/p>\n<p><em><strong>Anja Bagus:<\/strong><\/em>\u00a0 Was Ava repr\u00e4sentiert r\u00fchrt auch von meinem allerallerersten SciFi her, den ich las. Es war noch ein Schneider-Buch. Haha, es hie\u00df: unheimliche Begegnung mit der dritten Art. Und da es ein Sammelband war, gab es die vierte und f\u00fcnfte Art mit dazu.<\/p>\n<p>Das hat mich in puncto: Wie gehen Menschen mit so etwas um, nachhaltig gepr\u00e4gt. Und im Psychologiestudium habe ich nichts anderes gelernt. Der Mensch ist territorial. Er wird immer mit Aggression reagieren, wenn man in sein Reich einf\u00e4llt.<\/p>\n<p><em><strong>Markus Gersting:<\/strong><\/em> Hm ja das ist nicht von der Hand zu weisen. Nun ich bin auf die Lesung am 25. April ab 20 Uhr gespannt.<\/p>\n<p><em><strong>Anja Bagus:<\/strong><\/em> Ich auch<\/p>\n<p><em><strong>Markus Gersting:<\/strong><\/em> Hast du noch eine Botschaft an die Zuh\u00f6rer? Was w\u00fcrdest du dir unbedingt f\u00fcr eine Frage aus dem Publikum w\u00fcnschen?<\/p>\n<p><em><strong>Anja Bagus:<\/strong><\/em> Pfff &#8230; da f\u00e4llt mir nichts ein. Ich fand aber deine Fragen schon hochinteressant.<\/p>\n<p><em><strong>Markus Gersting:<\/strong><\/em> Nun ich danke dir f\u00fcr deine ausf\u00fchrlichen Antworten. So ich glaube, das sollte f\u00fcrs Interview reichen &#8211; Danke f\u00fcr deine Geduld und Ausdauer.<\/p>\n<p><em><strong>Anja Bagus:<\/strong><\/em> Gerne! Danke dir!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich h\u00e4tte es ja eine Rezension von Anja Bagus neuem Roman \u201eMission Hoffnung\u201c, erschienen in O\u2019Connell Press Verlag, werden sollen, aber dann konnte ich es doch nicht lassen, seit l\u00e4ngerer Zeit mal wieder, ein Interview zu f\u00fchren. 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