{"id":1562,"date":"2014-03-08T11:09:26","date_gmt":"2014-03-08T10:09:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hydorgol.de\/?p=1562"},"modified":"2014-03-11T08:35:16","modified_gmt":"2014-03-11T07:35:16","slug":"brauchen-wir-eine-neue-science-fiction-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hydorgol.de\/?p=1562","title":{"rendered":"Brauchen wir eine neue Science-Fiction? Teil 2 &#8211; Warum?"},"content":{"rendered":"<p>Der <a href=\"http:\/\/www.hydorgol.de\/?p=1497\" target=\"_blank\">erste Artikel zum Thema<\/a> ging \u00fcber das Was. Die zweite Frage nach dem &#8222;warum?&#8220; kam dabei doch etwas zu kurz.<\/p>\n<p>Die Frage nach dem Warum beinhaltetet immer auch die M\u00f6glichkeit das man es eben nicht muss oder will. Wenn man der Argumentation des Artikel folgt, stellt sich auch die Frage nach Ursache und Wirkung. Erschafft SF eine m\u00f6gliche Zukunft oder spiegelt sie nur Dinge wieder, die so oder so schon latent vorhanden sind?<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Beispiel Perry Rhodan. Erstens aus dem Grunde, weil die Serie schon \u00fcber 50 Jahre l\u00e4uft und damit auch den drastischen Wandel \u00fcber 5 Jahrzehnte realer Zeitgeschichte dokumentiert. Zweitens, die Serie wurde wohl eher mit dem Fokus auf Unterhaltung, denn auf Erzeugung eines gesellschaftlichen Wandels gestartet. Also eine hervorragendes Beispiel zum Argumentieren. Mir als Leser haben sich durch die Lekt\u00fcre von SF vergangener Dekaden eher die Gedanken, Bef\u00fcrchtungen und W\u00fcnsche der damals Lebenden erschlossen, als die m\u00f6gliche Zukunft.<\/p>\n<p>Trotzdem behandelt die Serie auch immer das Thema Gesellschaft, denn wer will schon Geschichten lesen, die in einem klinischen Wei\u00dfraum spielen? Das Umfeld ist &#8211; vor allem und gerade in der SF &#8211; ein ganz entscheidender Faktor im Handeln der Charaktere eines Romans und mindestens ebenso wichtig wie die Charaktere und die Handlung selbst. Neben der gesellschaftlichen Ordnung, in der man sich befindet, hat nat\u00fcrlich auch die vorhandene Technik deutliche Auswirkungen. Es macht einen deutlichen Unterschied ob man jetzt in einem Raumschiff wie der <a href=\"http:\/\/www.perrypedia.proc.org\/wiki\/SYZZEL\" target=\"_blank\">SYZZEL <\/a>sitzt, mit dem man jedes Ende des Universums in einem Sprung erreichen kann, oder ob man auf irgendeiner Welt der Milchstra\u00dfe gestrandet oder gar nicht von seinem Heimatplaneten herunter gekommen ist. Vor daher stehen Gesellschaft und Technik immer in Wechselwirkung miteinander. Sei es der Buchdruck, die Dampfmaschine oder mindestens genauso epochal: Das Internet.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Frage nach dem Warum. Bei Perry Rhodan ist die Frage, meine ich, relativ einfach zu l\u00f6sen: Hier wird eindeutig Ursache und Wirkung verwechselt. Die Serie hat sich an den jeweiligen Zeitgeist und seine brennenden Fragen angepasst und nicht versucht aktiv unsere Zukunft zu gestalten. Sollte man also versuchen durch Utopien die Zukunft positiv zu gestalten? Die vielleicht wichtiger Frage ist ob &#8211; wenn ja &#8211; das Ganze \u00fcberhaupt noch lesbar ist oder dr\u00f6ger Zeigefingerlesestoff wird.<\/p>\n<p>Wenn es gut gemacht und unterhaltsam ist, warum nicht? Aber nicht mit aller Gewalt, das w\u00e4re f\u00fcr die SF eher sch\u00e4dlich den gut. Weltverbesserungskonzepte, die keiner will, gibt es schon zur Gen\u00fcge, da muss man nicht noch mehr Mist auf einen schon gro\u00dfen Haufen schaufeln &#8211; meine Meinung.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der erste Artikel zum Thema ging \u00fcber das Was. 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