{"id":1130,"date":"2014-01-03T18:35:00","date_gmt":"2014-01-03T17:35:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hydorgol.de\/?p=1130"},"modified":"2014-01-03T19:23:29","modified_gmt":"2014-01-03T18:23:29","slug":"freie-tage-zwischen-den-feiertagen-und-die-buecher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hydorgol.de\/?p=1130","title":{"rendered":"freie Tage zwischen den Feiertagen und die B\u00fccher"},"content":{"rendered":"<p>Das Sch\u00f6ne an der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist, das man einfach mal zwischen durch Mu\u00dfe und freie Zeit hat, um in Ruhe ein paar B\u00fccher zu lesen. Bei mir war es seit l\u00e4ngerer Zeit mal wieder ein Schwung Papier.<\/p>\n<p>Nun die Auswahl ist etwas gemischt und auch durchwachsen. Vier unterschiedliche B\u00fccher und dabei ein eher unterschiedliches Lesevergn\u00fcgen. Als da w\u00e4ren<\/p>\n<p><strong>John Scalzi: Die letzte Einheit<\/strong><\/p>\n<p>Nun langweilig wird einem beim John Scalzi nicht und so war das Buch auch trotz gehobenen Umfangs recht schnell gelesen. Er scheint sein Pulver mit seinem Krieg der Klone und den beiden (drei) Nachfolgeromanen leider etwas verschossen zu haben. Nichts wirklich neues und komplexes von ihm wie der Krieg der Klone. So ist &#8222;Die letzte Einheit&#8220; auch eher eine Sammlung von Episoden denn Roman, aber dennoch kurzweilig und lesenswert.<\/p>\n<p>Am St\u00fcck an einem Tag lesen, ich glaube, das sagt genug \u00fcber das Buch aus.<\/p>\n<p><strong>Marcello Simoni: Der <\/strong><strong>H<\/strong><strong>\u00e4ndler der verfluchten B\u00fccher<\/strong><\/p>\n<p>Ich lese immer noch, was auch einiges \u00fcber das Buch aussagt. Am Anfang noch spannend, fesselt es auf Dauer nicht wirklich. Es jetzt mit Umberto Ecos &#8218;Der Name der Rose&#8216; zu vergleichen, ist wie einen Dreij\u00e4hrigen gegen einen austrainierten Profiboxer antreten zu lassen. Fans des Buches m\u00f6gen mir verzeihen, aber mich \u00fcberzeugt das Buch nicht wirklich: platte Wiederholungen und ein nicht wirklich stimmig geschildertes Mittelalter.<\/p>\n<p><strong>Frank G. Gerigk (Hrsg.): Der die Unsterblichen redigiert. Klaus N. Frick zum F\u00fcnfzigsten.<\/strong><\/p>\n<p>Ein kurzweiliger Streifzug durch die wilden 80. des deutsche SF-Fandoms und ein paar diskrete Blicke hinter die Kulissen. Unterhaltsam und nicht nur was f\u00fcr eingefleischte Perry Rhodan Fans. Mit ein paar wirklich tollen Kurzgeschichten und nat\u00fcrlich herzlichen Gl\u00fcckw\u00fcnschen zum 50.<\/p>\n<p>Nicht an einem Tag, aber doch recht z\u00fcgig gelesen.<\/p>\n<p><strong>Andreas Eschbach, Klaus N. Frick und Olaf Kutzmutz (Hrsg.): Wolf N. B\u00fcttel, Sie hatten 44 Stunden. Roman und Dokumentation<\/strong><\/p>\n<p>Etwas spezieller, aber nicht uninteressant. Als Abschiedsgeschenk zum <a title=\"Kurz und b\u00fcndig \u2013 Die Kurzgeschichten-Werkstatt an der BA Wolfenb\u00fcttel\" href=\"http:\/\/www.hydorgol.de\/?p=1071\" target=\"_blank\">Kurzgeschichten-Workshop an der BA Wolfenb\u00fcttel<\/a> gab es dieses Buch.<\/p>\n<p>Die Dokumentation zur Entstehung dieses Romans war hoch spannend. Der Roman an sich war &#8230; ich gestehe ich habe ihn noch nicht komplett gelesen. Die Bewertung des Lektors Jan Wielp\u00fctz am Ende des Buches trifft es ganz gut denke ich:<\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><strong>Fazit<\/strong><em> Unter dem Strich bleibt &#8218;Sie hatten 44 Stunden&#8216; das, was es ist, ein literarisches Experiment. Was Stil, Dialoge und Charakterisierung betrifft, bewegt sich der Text handwerklich auf einem \u00fcberraschendem Niveau. Negativ fallen der flache Spannungsbogen, <\/em><em>die zu<\/em><em> wenig konturierte Handlung, die vielen Perspektivwechsel und die \u00dcberlast des Beziehungsgeflechts ins Gewicht.<\/em><\/p>\n<p><em>F\u00fcr &#8218;professionelle&#8216; Leser ist der Roman daher sicherlich interessant &#8230; F\u00fcr das Gros der Leser &#8230; bietet &#8218;Sie hatten 44 Stunden&#8216; zu wenig Lesevergn\u00fcgen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Dennoch kann man hier doch die Handschrift von Andreas Eschbach und die Serien-Erfahrung von Klaus N. Frick klar erkennen. Ob das Projekt ohne die beiden erfahrenen Profis erfolgreich abgeschlossen worden w\u00e4re? Wer wei\u00df. Nun erfolgreich im Sinne von abgeschlossen ist es, aber doch sehr experimentell. Man kann einen Roman in 44 Stunden schreiben, allerdings keinen sonderlich guten. Gut Ding will dann doch Weile haben.<\/p>\n<p>Als Teilnehmer eines sp\u00e4teren Workshops der BA Wolfenb\u00fcttel war es dennoch lohnend mal zusehen, was wirklich leistbar ist. Und ich werde nie wieder behaupten mein Workshop w\u00e4re anstrengend gewesen, es geht da wohl noch ein paar Nummern h\u00e4rter!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Sch\u00f6ne an der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist, das man einfach mal zwischen durch Mu\u00dfe und freie Zeit hat, um in Ruhe ein paar B\u00fccher zu lesen. 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