Das BB-Ebook-Event 2017: Tag1 Anja Bagus Kurzgeschichte „Das Plix-Plax Ventil“

Das BB-Ebook Event 2017 eröffnete heute mit einer tollen Kurzgeschichte von Anja Bagus.

Leider ist die Geschichte bisher unveröffentlicht, aber so kamen wir auf dem BB-Ebook-Event zu einer ganz exklusiven Lesung. Wer nicht da war hat also wirklich was verpasst. Besonders da die Charaktere von der selbst Autorin und Rubeus Helgerud und Thorsten Küper besonders eindrucksvoll in Szene gesetzt wurden.

Sehr gelungen war auch wieder die Kulisse von Barlok Barbosa, in der die indische Atmosphäre der Kurzgeschichte gut zur Geltung kam.

Mehr Bilder gibt es natürlich beim schnellesten SL-Reporter in BukToms Blog.

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Perry Rhodan 2906 gelesen …

Perry Rhodan 2906 gelesen … und das alte Feuer ist zurück. Auf solch einen Roman habe ich lange gewartet. Als ich gelesen habe, es geht um einen siebenjährigen Jungen, da war ich erst skeptisch, aber den Roman habe ich gerne und mit Vergnügen gelesen.

Hier ist das neue Konzept der Expokraten, mehr auf bodenständige Charaktere zusetzen, aufgegangen. Man erfährt wie das Leben der normalen Terraner – und der Terraner im erweiterten Sinne – im Jahr 1551 NGZ so vonstattengeht. Man erfährt etwas über ihre kleinen und größeren Sorgen der einfachen Menschen in dieser fiktiven Zukunft. Manches ist anders, anderes leider übermäßig vertraut.

Normalerweise bin ich kein Fan von Mystery-Elementen, aber in diesem Roman war das wirklich spannend umgesetzt. Natürlich steckt da weitaus mehr hinter dem merkwürdigen Objekt, das sich alle 24 verdoppelt, als man auf den ersten Blick vermuten mag, aber was genau verrate ich an der Stelle erstmal nicht.

Erstmal ist es nur eine Kuriosität, die Begehrlichkeiten weckt und dann Raum für einen Agentenkrimi schafft. Wobei ich mit den beiden TLD-Agenten nicht ganz warm geworden bin, die waren vielleicht doch einen Tacken zu überzeichnet. Aber es lief alles sehr nachvollziehbar und im Rahmen des gesetzten Umfeldes ab.

Selbst an der Stelle, an der sich die Kuriosität dann aus dem Rahmen dessen bewegte, an der man es hätte verstecken können. Die Idee hinter dem Artefakt finde ich ziemlich cool. Das war ein tolles Konzept, dass dieses Mal richtig zum Tragen gekommen ist. Was möglicherweise auch daran liegen mag, dass die neuen Besucher bisher ziemlich sympathisch herüberkommen. Was möglicherweise im Laufe des Zyklus kippen mag, auch wenn das jetzt kein übermäßig neues Element wäre.

Soweit so gut. Bis zum allerletzten Teil des Romans hat mir alles ziemlich gut gefallen, wenn da jetzt nicht eine Sache wäre. Der Cliffhänger zum nächsten Band. Ernsthaft? Ist es wirklich nötig, eine weitere heilige Kuh der Serie so durch den Kakao zu ziehen? Das wirkt dann etwas arg albern.

In Summe hat mir der Roman von Michael Marcus Thurner hervorragend gefallen. Es war spannend, es hat Spaß gemacht und es war einiges an Sense-of-Wonder mit dabei. Solche Romane lasse ich mir als Fan gerne gefallen!

Klasse!

* PERRY RHODAN ®, ATLAN ® und Mausbiber Gucky ®  sind eingetragene
 Warenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Perry Rhodan 2905 gelesen …

Perry Rhodan 2905 gelesen … und dieser Roman hat mir gefallen. Es ist der erste Höhepunkt des Genesis-Zyklus und neben dem ersten Roman 2900 für mich ein Grund die Serie Perry Rhodan weiter zu lesen.

Im Summe hat Michelle Stern hier alles richtig gemacht, sieht man von ein, zwei Logikbrüchen ab, die mir aber erst beim zweiten Lesen so richtige aufgefallen sind. Normalerweise lese ich keinen Perry zweimal, aber dieser Roman hat was und trägt sich auch, wenn man den Ausgang der Geschichte schon kennt.

Der Einstieg ist genau so, wie ich mir einen Perry Rhodan Roman generell wünsche: Man erlebt die Handlung und die Umwelt, in der die Handlung stattfindet, mit dem Hauptcharakter. Natürlich ist es einer der berühmt berüchtigten Romane in der Serie in dem man fast die gesamte Entwicklung und Geschichte eines Volkes in einem Roman erfährt. Was sich erstmal trocken anhört, kann eines der Juwele werden, die mich seit jeher an der Serie fasziniert haben. Und wie schon geschrieben hat Michelle Stern hier eigentlich alles richtig gemacht. Die Rahmenhandlung um Perry Rhodan und Narashim, den aktuellen Gondu des goldenen Reiches, gefällt mir ausgesprochen gut und ist weit mehr als nur ein reines „… und nun erzähle ich dir die Geschichte meines Volkes …“. Ebenso lebendig und glaubhaft geht es dann mit der Lebensgeschichte des designierten Thronfolgers Tothoolar weiter. Angefangen über sein Exil bei den frühzeitlichen Topsidern, über seine Auseinandersetzung mit ES und dem anschließenden Exodus aus der Milchstraße.

Natürlich gibt es immer etwas zu meckern und wenn es irgendwelche an den Haaren herbeigezogene Nickligkeiten sind. Normalerweise lasse ich gerne alle Fünfe gerade sein, wenn mir die Geschichte insgesamt gefällt. Zwei Sachen haben mir aber aufhorchen lassen. Zum einen: Wie gelangt der Zellaktivator des verschwundenen Gondu wieder zurück in das Reich der Thoogondu? Das erschließt sich mir beim besten Willen nicht, schließlich müssen solche Geräte beim Träger verbleiben und wären dann zusammen mit ihm verschollen – oder direkt wieder bei ES gelandet. 62 Stunden sind auf der anderen Seite eine zu kurze Zeit für wissenschaftliche Expedition, falls der Herr Baphoor beschlossen haben sollte, das gute Stück zuhause vor dem Zugriff ES zu schützen. So oder so ergibt sich da kein Rätsel für mich, das den Thoogondu nicht bekannt gewesen sein sollte. An dieser Stelle haben die Expokraten meiner Meinung nach keine glaubwürdige Antwort. Ebenso wenig erklärt sich das Vorhandensein der Technik mit denen die Thoogondu Erinnerungen transferieren. Das hätte definitiv mit angerissen werden müssen.

In Summe ficht das aber Michelle Sterns Leitung in keinster Weise an, es ist ein guter und unterhaltender Roman. Einer den ich gerne und mit Vergnügen gelesen habe.

Klasse!

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Welten an Drähten und wahre Namen 172, Heidi Hensges liest aus „Ein Herz aus Marmelade“

Heute gab es mit Heidi Hensges „Ein Herz aus Marmelade“ einen kleinen Vorgeschmack auf das kommende BB E-Book Event.

Heidi Hensges hat sich eine kleinere SL-Auszeit genommen und ist nun mit einem neuen Avatar und einem neuen Buch zurück. Und ich denke das Warten hat sich gelohnt.

Beim Publikum kam die gefühlvolle, mal lustige, mal bewegende Lesung gut an. Ich denke ein Blick ins Buch lohnt sich …

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Perry Rhodan 2904 gelesen …

Perry Rhodan 2904 gelesen … und warum fliegen wir empor zu den Sternen, hinaus ins Unbekannte? Weil wir das Abenteuer suchen!

Das war eine der vielen Perlen, die Leo Lukas in seinem Roman versteckt hat. Die andere wichtigere ist die Frage: „Was ist schon Wahrheit?“ Möglicherweise stand die Frage auch schon so im Exposé, wer weiß?

Nun die eigentliche Frage ist, haben wir das Abenteuer gefunden, das wir gesucht haben? Für mich persönlich muss ich das leider verneinen. Der Roman war kein Abenteuerroman, es wahr eher in tieferer Blick in das Sein des Autors. Eine der Erkenntnisse, die man in jangjährigen Beschäftigung mit über einem halben Jahrhundert dieses Science-Fiction Epos gewinnen kann ist: SF spiegelt die Gedanken, Wünsche und Sehnsüchte der Entstehungszeit und Schaffenden wieder und nicht die kommende Zukunft.

Gut gefallen hat mir der Anfang des Romans. Es geht gleich in medias res, in pralle Leben so zusagen. Keine langweilige Auflistungen und Wiederholungen des Vorangegangenen, kein Ärgern über Brüche in der Handlung und den fehlenden Flow der Zyklushandlung. Das war wirklich gut gelungen.

Das Setting der aktuellen Zyklushandlung dagegen reist mich nicht vom Hocker. Ich bin kein Freund der kammerspielartigen Szenarien, die abstrus konstruierten Ausgangssituationen für das gemeine Horror-Scenario bilden. Das Genre hat seine Berechtigung und seine Fans, allerdings ist das „not my cup of tea“. Mich nerven hilf- und ausweglos dem Willen anderer unterworfene Charaktere. Dem fehlt schlicht und ergreifend das Abenteuerelement.

Das, was die Serie Perry Rhodan immer ausgezeichnet hat, ist es einerseits spannende Abenteuergeschichten zu erzählen und auf der anderen Seite das zu tun, das gute SF immer tun sollte: Den Geist anregen. Die Frage nach dem „was wäre wenn“ zu stellen. Weite, Großmut und ab und zu Menschlichkeit atmen zu lassen.

Dieser Roman gleitet schnell sehr ins Beobachtende und Beschreibende, anstatt den Leser die Handlung miterleben zu lassen. Man hat keine Chance in eine Handlung abzutauchen.

In Summe war das definitiv nicht Leo Lukas bester Roman. Ehrlich gesagt verliere ich langsam aber sicher die Lust daran, mich mit halbgar ausformulierten Erzählungen abspeisen zu lassen. Sowohl im Kleinen, dem Roman selbst, als auch im Großen, in der Zyklushandlung. Das, was fehlt, ist eine komplexe, lebendige und farbenfrohen Umgebung – und besonders fehlt die Zeit, diese Welt als Leser für sich selbst zu entdecken, in dem man sie miterlebt. Im Moment geht es im Schweinsgalopp durch Theaterkulissen.
Aus dem Stoff dieses Romans hätte man bestimmt drei oder vier gute Romane machen können. Wenn man alles in einen Roman quetscht, bekommt man nur noch Pressfutter anstatt einiger gelungener Soufflés.

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