Perry Rhodan 2952 gelesen …

Perry Rhodan 2952 gelesen … und der Roman hat mir gefallen.

Teil Zwei von Michelle Sterns Doppelroman steigt nach der ausführlichen Einführung in das Umfeld und die Vorgeschichte in die eigentliche Handlung ein.

Atlan und sein einheimischer Begleiter Fitzgerald Klem müssen vor den Gemeni fliehen. Besonders hartnäckig sitzt ihnen der Jäger Vhor mit seiner Horde Feldhenker im Nacken. Nach einigen Ablenkungsmanövern verschlägt es ihn in den Wald der Nodhkaris wo er schließlich auf den Mann hinter der Legende Moschran trift.

Dieser Roman ist ein weiterer Wegpunkt auf Atlans Reise im Hoheitsgebiet der Superintelligenz GESHOD. In diesem frühen Stadium verrät er noch nicht sonderlich viel, aber er erinnert mich stark an den Punkt in J.R.R. Tolkiens Romane, an dem die Gefährten ihren Häschern in eine verwunschene Wald Tom Bombadils entkommen. Man kann sich über die Relevanz dieser Stelle für die Gesamthandlung streiten, dennoch ist das eine Stelle, die besonderen Flair hat und vermisst wird, wenn sie weggelassen wird.

Michelle Sterns Interpretation dieses Themas bettet sich relevanter und aktiver in die Zyklushandlung ein, ohne dabei den Flair dieses besonderen Ortes zu opfern. Dazu tragen zwei Figuren besonders bei: John Pierce und Xaadu.

John Pierce ist eine aus den Vorgänger Romanen bekannte Figur, die die nötige Bodenhaftung und Normalität mitbringt um den Kontrast zur Handlung mit den besonderen Figuren wie Atlan, dem Pilzmann Moschran und ganz besonders zum Xaadu, dem Anführer von Jäger Vhors Meute, herstellt. Um jemanden wie Atlan muss man sich nicht sonderlich fürchten, bei einer Figur wie John Pierce sieht das ganz anders aus und das erhöht die Spannung ungemein.

Die Figur Xaadu dagegen verkörpert, hervorragend umgesetzt, die Fremdartigkeit und die Gefahr, die von den Häschern der Gemeni ausgehen. Die Innenansicht der „Bösewichte“ lässt das Animalische bei der Jagd miterleben und hebt dabei den Jäger Vhor und die, die ihn ausgesandt haben, als eigentliche Gegenspieler hervor. Mir gefällt diese Differenziertheit, die nichts beschönigt, aber die andere Seite nicht verteufelt.

In Summe stimmt die Anlage der aktuellen Zyklushandlung durch die Expokraten und der Roman selbst überzeugt.

So darf das gerne weiter gehen.

* PERRY RHODAN ®, ATLAN ® und Mausbiber Gucky ® sind eingetragene
Warenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

 

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Perry Rhodan 2951 gelesen …

Perry Rhodan 2951 gelesen … und die hochfliegenden Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Short: Atlan schlägt, na eigentlich futtert er sich, zum Sitz der Dyn Klem durch und erfährt dort die Geschichte der Menes.

Eine Kleinigkeit hat mich ganz am Anfang irritiert. Warum schlägt sich der Unsterbliche Atlan da Gonozal mit einem Regenschirm bei stürmischem Wetter herum? Die Antwort kommt, wenn auch ein bisschen spät für die Einleitung des Anfangs.

Die Einleitung hat mir – wie der ganze Roman – ausgesprochen gut gefallen, da sie einen gleich in diese etwas regnerische Welt eintauchen und sie erleben lässt. Ganz spontan hätte ich von der Figur Atlan erwartet, das er sich männlich in seine Pelerine gehüllt ohne unpraktischen Regenschirm durch das Unwetter schlägt. Das Atlan zur Tarnung einen Butler mimt, stimmt natürlich, war mir aber nach einer langen Arbeitswoche nicht mehr präsent. Von daher hätte der Extrasinn seinen Einwurf gleich im ersten Absatz bringen können. Das hätte diese kleine Irritation wahrscheinlich verhindert.

Ab der zweiten Seite von Michelle Sterns Roman muss man dann das Haar in der Suppe selbst mitbringen, wenn man eines finden möchte. Mir hat es ausgesprochen gut gefallen, wie die Autorin uns zusammen mit Atlan diese Welt und ihre Bewohner kennenlernen lässt. Es gab die Reise zum Sitz der Dyn Klem und ein paar kleinere Abenteuer. Am Ziel der Reise angekommen, erfahren er und wir am gemütlichen Lagerfeuer bei Tee und Häppchen wo die Menes herkommen und wie sie zu dieser Welt gelangt sind.

Die Geschichte der Lorina Hammingway und – das sollte jetzt wirklich niemanden verwunden – des Sprosses LORINA war sehr einfühlsam geschildert, auch wenn die am Anfang der Geschichte erst Fünfjährige vielleicht etwas zu erwachsen wirkte. Insgesamt wirkt die Geschichte sehr harmonisch und ließ mich etwas an die erste Hälfte des Romans Andymon des Ehepaars Steinmüller denken. Es wirkte angenehm utopisch. Der kleine Aufstand auf der Reise wird erklärt, dennoch wundert es mich, dass nicht mehr Klassen- und Heimwehbasierte Spannungen aufgetreten sind. In der kleinen Welt, in der jeder jeden kennt, hätte das durchaus auftreten können.

So war dieser Perry Rhodan eine angenehme und entspannte Lektüre, die wieder an dem anknüpft, was die Serie bis zur astronomischen Nummer 2951 hat kommen lassen. Gute Geschichten in die man eintauchen und sie genießen kann.

Zum Dessert gibt es noch einen Schuss höhere Mächte. Der Wanderer scheint sich nicht ohne einen Langzeitplan aus diesem Universum verabschieden zu wollen. Jetzt wo das greifbarer wird, eröffnet sich Raum für Spekulationen.

Hier also stimmt die Mischung des Romans, den die Expokraten dimensioniert und die Autorin mit Leben gefüllt hat. Mir hat es gefallen.

Klasse!

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Perry Rhodan 2950 gelesen …

Perry Rhodan 2950 gelesen … und es war eine gelungene Überraschung.

Mit Atlan hatte ich fast schon nicht mehr gerechnet. Und wenn, dann nicht damit, dass es ihn in weite Ferne verschlägt. Ebenso wenig mit der offenbar an den Steampunk angelehnten durchaus überzeugenden Umgebung.

Die Umgebung ist mal wieder komplett anders und erinnert mich in der Abweichung zum normalen Perry Rhodan Umfeld etwas an den Sternenozean-Zyklus – der mir ausgesprochen gut gefallen hat. Der Atlan-Handlungsstrang hat mir gut gefallen, auch wenn der Extrasinn etwas schwaflig wurde. Die Begegnung mit den Menes hatte was und besonders die Raumschlacht ließ wieder das Gefühl einer lebendigen Umgebung wie in den Anfängen der Serie aufkommen. Die Parallelen zum Zweiten Solaren Imperium oder Atlans Abenteuer bei den Kranen sind unübersehbar. Es scheint fast so, als ob meine Kritik an der etwas lieblosen Sternengruft und Goldenen Reich Umgebung Gehör gefunden hätte.

Der zweite Handlungsstrang irritierte am Anfang etwas, da er erst gegen Ende des Romans mit dem Atlan-Handlungsstrage seinen Berührungspunkt fand. Etwas spät, aber dennoch eine nicht uninteressante Geschichte. Das Duo Fitz Klem und Oliver Mäuser entwickelt eine interessante Dynamik und hat mir gegen Ende gut gefallen. Die Figur Fitz Klem war etwas zu überdreht. Das hat leider verhindert, dass ich vollkommen in der Geschichte aufgehen konnte. Der fehlende nötige Ernst verrät an der Stelle Christian Montillon, wenn es der Name Oliver Mäuser vom Perry Rhodan Gewinnspiel nicht schon längst getan hätte. Als geerdetere Figur gefällt mir Oliver Mäuser deutlich besser. Hier zeigt Christian Montillon was er wirklich kann, wenn er sich auf die Geschichte und seine Figuren ernsthaft einlässt. Es knüpft an die Romane an, mit denen mich CM vor seiner Expokratentätigkeit überzeugen konnte. In direkten Vergleich überzeugt aber Uwe Anton mit einem deutlich dichteren Stil.

Das Auftauchen der Pflanzenwesen schafft die Verknüpfung zum Geneni-Handlungsstrang. Als langjähriger Leser der Serie wird hier klar, dass sich hier zwei konkurrierende Handlungsstränge anbahnen, die zur Abwechselung aber von Anfang an ein gemeinsames Ziel erkennen lassen.

In Summe bin ich sehr angenehm überrascht. Das lässt für die zweite Hälfte des Genesis-Zyklus auf gute Unterhaltung hoffen.

Ich bin gespannt. Klasse!

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Perry Rhodan 2949 gelesen …

Perry Rhodan 2949 gelesen und es war ein ziemlicher Kaltstart.

Hatte ich die Rahmenhandlung im letzten Perry noch gelobt, so sehr hat mich der Anfang von Michael Marcus Thurners doch auf dem falschen Fuß erwischt. Wir sind ganz weit weg von dem Ort, an dem die Handlung des Romans spielt. Am Ende versteht man, was damit bezweckt war und es war wahrscheinlich die bestmögliche Lösung, auch wenn es hier eher das kleineste Übel war.

Etwas brachial ging es dann mit dem Verhör von Teo Tauren weiter, das war etwas mit der Tür ins Haus. Die nicht sonderlich elegante Verhörmethode erklärt der Autor, ebenso wie das insgesamt etwas schwache Bild der Sicherheitskräfte vor Ort. Besser gefallen hat mir wiederum Adam von Aures und auch der alternative Perry Rhodan. Beide ergeben ein schlüssiges Bild. Auch wenn am Ende von Kapitel 13 die Sicherheitschefin Adam mit seinem wahren Namen benennt obwohl sie eigentlich nur den Namen Karim Sbarcea kennen dürfte.

Ein weiterer Sprung führt und dann in Wega System in die Nähe des Kunstplaneten Wanderer. Das ist in Ordnung, schließlich wurde genau das im vorherigen Roman angeleiert und wir erfahren ob des nur ein Ablenkungsmanöver oder ein essenzieller Teil des Plans des Adauresten ist. Mit dem Teil hat MMT dann seine Form wiedergefunden und es entwickelt sich ein schönes Psychospiel um die Kunstwelt. Ein sehr schönes Detail war gleich ganz am Anfange dieses Teil das Überwachungssystem LYNKEUS. Hier hat sich jemand konstruktive Gedanken gemacht und eine Lösung gefunden, die die LFG nicht mehr ganz so Antriebs- und ahnungslos aussehen lässt. Ein Detail, das ich als sehr positives Zeichen werte.

Die Handlung schwenkt wieder zurück zu Last Hope und MMT kann die im Wegasystem gefundene Form bewahren. Der Handlung auf Last Hope gibt das einen gehörigen Anschub. Adam von Aures verfolgt seine Pläne weiter und nutzt dabei alles und jeden, um seinem Ziel näher zukommen. Perry II wirkt dabei mal als Spielball, mal als aktiver Mitspieler und lässt dabei auch die Größe des Original walten. Der Adaurest wusste also ganz genau was er tat – wie bei so ziemlich allem was er tut. Mir stellt sich die Frage, welche höhere Macht ihn geschickt hat. Gewissen Parallelen zu einem Abgesandten einer Superintelligenz, den Kosmokraten oder eines Zeitreisenden lassen sich nicht übersehen.

In Summe hat sich der Roman noch gewaltig gesteigert und macht Lust auf das große kleine Zyklusfinale Nr 2950.

Ich bin gespannt!

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Perry Rhodan 2948 gelesen …

Perry Rhodan 2948 gelesen … und das war definitiv einer der gelungensten Perrys seit 2700.

Bei der Lektüre hat sich ein lange vermisstes Gefühl eingestellt, das des „Wow, das hätte ich so nicht hinbekommen“. Sehr gut gefallen hat mir die Rahmenhandlung um die Jugendliche Mar Tulek, zumal sie noch als Perspektivfigur einen durch den ganzen Roman begleitet. Genau das schafft die innere Verbindung mit der Handlung, die einen vollkommen in die Geschichte eintauchen und mitfiebern lässt. Das habe ich lange vermisst, die Immersion in die Welt des Perry Rhodans.

Die Figur Mar Tulek an sich ist faszinierend und auch ihr Hobby des Dämmerwindfliegens schafft eine besondere Verbindung zum Planeten, auf dem wir uns gerade befinden. Wir sind nicht in einer leeren, belanglosen und austauschbaren Kulisse, sondern auf einer Welt, die es zu erkunden lohnt.

Die eigentliche Handlung um Adam von Aures und sein Begehren nach der Biophore war wenn es um die geschilderte Semisexadim-Experimente ging ein Fest für den Fan der etwas exotischeren Technik, die einiges an Sense-of-Wonder geboten hat, aber den technisch interessierten Leser mitgenommen hat. Es ergab alles Sinn und schafft den Brückenschlag zum vielleicht nächsten großen Schritt in den Dakkarraum, der mehr ist als reines Namedropping. Ebenso hat mir das Pychospiel des Adam von Aures mit seinen Mitstreitern/Mitläufern und der Stationssicherheit gut gefallen. Er spielt mit seiner Umgebung und ich habe mir etwas Sorgen um Mar und ihren Onkel Teo gemacht. Perry Rhodan wird noch als Trumpf genötigt, aber die Vermutung liegt nahe, das sich der Adaurest sich auch dieses Spielelementes entledigen wird, wenn er hinderlich wird. Genau so verhält sich jemand aus dem Umfeld des Geheimdienstes und das ist wirklich gut ausgearbeitet. Etwas weniger gut dagegen fand ich die technische Seite der Stationssicherheit. Das jemand wie der Adaurest es schafft die Technologie der LFG zu überwinden überrascht mich nicht sonderlich. Keine Technologie oder Verfahren ist einhundertprozentig perfekt und es ist nur eine Frage der Mittel, der Zeit und der Motivation selbst ausgeklügelte Sicherheitsmechanismen zu überwinden. Man erkauft sich nur Zeit mit aufwendigeren Sicherungen und erhöht den Preis, den ein Angreifer für seine Beute aufwenden muss. Allerdings wundert es mich, dass ein zusätzlicher Bewohner in einer strenggeheimen und besonders gesicherten Einrichtung nicht auffällt. Mir fehlt da die Legende, wo der Besucher den herkommt und das kein einfacher Querprüf-Algorithmus das aufgezeigt hat. Ein Loch im Plan des von Aures ist da noch der Abtransport vom Planeten Last Hope. Auch wenn der etwas zu leichte Kontakt zur Gläsernen Insel da einen Verdacht aufkommen lässt.

In Summe war das einer der gelungensten Perrys seit 2700 und ich wünsche mir mehr solcher Romane die die Serie wieder auf das Niveau anheben, die sie diese unglaublich lange Zeit überdauern lässt.

Super, so darf das gerne weitergehen! Das macht Spaß.

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