Perry Rhodan 2916 gelesen …

Perry Rhodan 2916 gelesen … und ich denke, Kai Hirdt ist ein Glücksgriff für die Serie. Der Roman hat mir ausgesprochen gut gefallen. Als Roman gesehen ist er ein in sich stimmiges Kleinod der Serie.

Das Kernthema des Romans ist hervorragend umgesetzt – auch wenn das Gemen Physiotron vollkommen anders wirkt als die Zelldusche von ES. Letzteres konserviert den aktuellen Zustand, während die Version der Gemen einem Jungbrunnen gleicht. Als Konzept empfinde ich es aber als stimmiger. So, wie es beschrieben wird, ergibt es mehr Sinn als eine reine Konservierung und eröffnet schöne gestalterische Spielräume.

Und genau mit diesem Thema spielt der Roman. Dieser Teil hat mir außerordentlich gut gefallen.

Es gibt natürlich noch eine Welt außerhalb der Spross KYLLDIN, schließlich muss noch etwas mehr Aktion in einen Perry Rhodan, als es das vielleicht etwas zu philosophische Grundthema bietet. Das Thema finde ich ebenfalls gut umgesetzt, bis auf einen Aspekt, auf den ein Rainer Castor vielleicht deutlich mehr Zeit aufgewendet hätte.

Es geht um die „Heimatflotte“ der Sternenbaronie. Für eine Baronie, die halb M13 beherrscht, fällt die doch etwas klein aus. Auch wenn ich den Einsatz von Söldnern als Hilfskräfte für stimmig halte, wurde hier doch etwas die Stimmigkeit des Umfeldes dem Schlussbonbon des Romanes geopfert.

Das Bonbon verrate ich natürlich nicht, aber es ist dieses Mal ein wirklicher Leckerbissen, der noch einiges an Potenzial bietet. Ich hoffe, er kommt zum Zuge und wird nicht wieder schnellstmöglich marginalisiert.

Es hat Spaß gemacht einen hervorragend geschriebenen Roman zu lesen, der zudem noch neue Räume für eigene Phantasie schafft.

Hervorragend. An diese Qualität kann man sich gewöhnen.

* PERRY RHODAN ®, ATLAN ® und Mausbiber Gucky ® sind eingetragene
 Warenzeichen der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Ein Kommentar zu Perry Rhodan 2916 gelesen …

  1. Hans Franke sagt:

    Das mit dem Klein stimmt auffallend, ist aber oft zu merken wenn es um Zahlen, gerade bei Schiffen oder Leuten in PR geht. Natuerlich ist ein grosser Kreuzer oder ein Schlachtschiff eine riesen Investition und braucht eine Vielzahl an Besatzung. Die steht aber ein Verhaeltnis zu einem Reich mit Billionen Bewohnern und entsprechender Wirtschaftskraft. Wenn man einfach mal die Flotten unserer kleinen Welt hernimmt, dann kann man durchaus einen Flugzeugtraeger mit einem Ultraschlachtschiff gleichsetzen. Und wir leisten und rund 30 davon – zuzueglich rund 30 Hubschraubertraegern, dwelche oft nicht wirklich unterschiedlich sind (die Japanischen z.B. heissen nur aus vertraglichen Gruenden so – aehnlich wie Russland ’nur‘ Flugdeckkreuzer hat). Dazu kommen mehr als 1000 Zerstoerer und Fregatten auf den Weltmeeren. Von den zehntausenden anderen militaerischen Schiffen garnicht zu reden. Und wir reden hier von Friedenszeiten.

    Ich denke sowas kann man 1:1 fuer PR uebernehmen. Eine Durchschnittswelt mit einer Flotte von 50-60 Groesstkampfschiffen und 1000 Grosskampfschiffen. Wenn man das ueberschlagsmaessig mit der Anzahl der entwickelten Welten der Baronie (in M13 duerften das fast alle sein) multipliziert ergibt mal einen Anhaltspunkt. Selbst wen man da noch einen Faktor von 0,5 oder meinetwegen sogar 0,1 feur Skalierungseffekte reinrechnet kommen immer noch Zahlen raus die um mehrere Groessenordungen ueber dem liegt, was die Epokraten so zulassen.

    Ist aber halt so wenn man ueber ganze Welten und dann noch grosse Mengen davon redet. Gleiches Gilt noch viel mehr fuer Handelsschiffe.

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